Urlaubsimpressionen – Woche 2 – Sizilien

Wie bereits angedeutet, sind wir erschöpft aber glücklich auf Sizilien gelandet. Vom Zwischenstop in Umbrien waren es noch einmal schlappe 1000km bis zum endgültigen Urlaubsziel. Da wir tagsüber fuhren, fiel die Fahreirei nicht so schwer wie die erste Etappe von Deutschland nach Italien. Sekundenschlaf gabs nicht und Schreckgefühle blieben weitestgehend den Italienischen Mitfahrern geschuldet. Hier Auto zu fahren kostet eine gute Portion Nerven. Permanent klebt einem jemand an der Stoßstange und drängelt den nur 60km/h fahrenden, Deutschen Schleicher mal mit Blinker, mal mit Fernlicht oder Hupe. Immerhin sind in der Baustelle 60 km/h erlaubt, und wo 60 steht, fährt der Italiener schon mal 120 Sachen. Auf Landstraßen, Autobahnen und Ortseingängen wird stets per Schild auf die Möglichkeit der elektronischen Verkehrsüberwachung hingewiesen. Das schreckt anscheinend nur uns Touri’s ab, denn Bremsen und angepasst langsames Fahren gilt als letzte zu ergreifende Möglichkeit der Einheimischen.

Spannend wird es, wenn man wie wir nach Sonnenuntergang mittels Navi den Weg über die Insel finden will. Navigon sollte ernsthaft überlegen, neben den Kategorien schnell, optimal, kürzeste Entfernung, … nach Größe und Länge der Autos gestaffelte Routen zu berechnen. Es ist unglaublich, wo man langeführt wird und noch unglaublicher, welche Wege man im Dunkeln vorwärts hoch und rückwärts wieder herunter kommt, ohne den Kombi zu schrotten. Okay, die Anhängerkupplung und die Bremsen haben mächtig gelitten – wir sind aber da, wo wir hinwollten. Inzwischen kenne ich auch Wege und Straßen, die für Fahrzeuge > Fiat Uno geeignet sind. Tip an alle Reisenden: Wo ein Bus lang passt, passt auch ein Kombi durch. :ditsch:

Unsere Wohnung liegt, wie man ahnen kann, mitten in der Pampa und theoretisch!!!! nicht weit vom Meer entfernt. In der Praxis sind es etliche Kilometer Passstraße und ca. 470 Höhenmeter bis zum Strand. Wir sehen es positiv, genießen die Ruhe und die schöne Aussicht auf Meer und Berge.

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Gestern Abend gab es zur Abwechslung – wer mag schon dauerhaft schönes Wetter – die ersten Anzeichen des beginnenden Weltuntergangs. Dunkle Wolken zum Sonnenuntergang…

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… und wenig später sogar Minitornado…

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… und 12 Stunden Dauergewitter mit Dauerdonnern, Dauerblitzen und Dauerregen. Pünktlich zum Frühstück riss jedoch der Himmel auf und das Wetter war wieder im Lot.

Auf Wunsch der Dame unserer Reisegruppe ging es heute in das ca. 120km entfernte Cefalu. Strandpromenade und Altstadt sind von Touristen, fliegenden Händlern sowie irren Rollerfahrern überfüllt. Um den Stadtbummel kam ich trotzdem nicht herum, wurde dafür allerdings auch mit den besten Spaghettis meines Lebens belohnt. 😉

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Da mir die Rückfahrt via Autobahn zu langweilig erschien und ich nach mitgezählten!!!! 23km Tunnelröhre und geschätzen 20km Brücke/Viadukt mehr von Land und Leuten sehen wollte, nahm ich kurzerhand die erstbeste Ausfahrt und rollte übers Land. GROSSER FEHLER! Die von mir gewählte Route war teilweise gesperrt und führte über eine Passstraße, die meine Mitfahrerin zu Schweißausbrüchen und Angstschreien animierte. Ich nahms locker, denn immerhin war es hell. :redsmile: Auch dieses Mal kamen wir heile ans Ziel und konnten noch ausgiebig im angenehm warmen Meer schwimmen und in der Wohnung wieder angekommen einen fantastischen Sonnenuntergang genießen..

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… to be continued …

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