tAXMAN rennt – 03/2011 (14,9km Lauf um die Römerschanze)

Nach dem Desaster beim Halbmarathon vor 2 Wochen, durfte ich am Samstag bei der schanze1.pngvereinseigenen Veranstaltung, dem Lauf um die Römerschanze starten. 3 lockere Laufeinheiten in der Woche zuvor sollten wieder Gefühl und die nötige Kraft und Lockerheit in die Beine bringen. Ambitionen auf jedwede Platzierung hatte ich schon lange vorher abgelegt und den Lauf als schnellere Trainingseinheit eingestuft. Um 14:30 Uhr fiel der Startschuß für die 4, durch die Rangsdorfer „Pampa“ zu laufenden Runden. Gewohnt flott lief ich los und die Beine spielten sogar mit. Nach der Stadionrunde ging es einen schmalen Pfad durch schanze2.pngden Rangsdorfer Wald. Umgeben von ziemlich schnellen, aber auch ziemlich kleinen Mädchen versuchte ich meine „Ideallinie“ zu finden. Das war gar nicht mal so einfach, da die hartnäckige Kinderschar zwar lautstark schnaufte, aber auch nicht wirklich langsamer wurde. So lieferte ich mir in der ersten Runde ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit einer 10-jährigen, die die 4km mal eben locker in 18:08 Minuten lief. :heul: Das Leben kann eben hart und deprimierend sein. Runde 2 und 3 verbrachte ich an der Seite meines schanze_urkunde.pngLäufer- und Triathlonkollegen Hendrik Sprejz, der es eben auch mal lockerer angehen lies. Entspannt quatschend vertrieben wir uns die Zeit von Runde 2 und 3. Zu Beginn der letzten Runde zog Hendrik das Tempo an, sodass ich alleine weiterlaufen musste. Obwohl ich bestrebt war, das Tempo zu halten, musste ich wegen einer Fliege in meinem sehenden Auge widerwillig eine Gehpause einlegeben. Das nächste Mal laufe ich dann doch wieder mit Sportbrille.  Nach 1:11:52h war ich im Ziel und fette 9 Sekunden schneller als bei der letzten Teilnahme. :roll: Für ’nen Trainingslauf geht das wohl in Ordnung, für die nächsten Wettkämpfe muss indes noch mehr drin sein. :pirat:

Lustig ist hingegen, dass ich auch nach der damaligen Römerschanze-Lauf an ’nem Radtraining teilgenommen habe.

Mit einem Schnitt von 28,9 km/h ging es über 68,9km. Die Beine waren nicht wirklich vom Vortageslauf erholt und der starke, böige Wind tat ein Übriges. Ich war sowas von hinüber als ich zuhause ankam, dass ich umgehend unter der Dusche verschwinden musste um die aufkommenden Krämpfe mit kochendheißem Wasser zu verjagen.

Gestern ging es über ~150km mit ’nem Schnitt von ~31 km/h. Okay, Wind war nicht so üppig… Aber es trotzdem schön zu sehen, wie man sich entwickelt, mehr als das Doppelte fährt ohne kaputt zu sein und Krämpfe zu bekommen. Das ist sicher auch einer der Gründe, warum ich meine „Erlebnisse“ hier im Blog pflege.

 

Foto: Hans-Jürgen Burow

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