Der lieben Kinder wegen…
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habe ich heute denn doch noch ein Windows XP installiert.
Der Kleene brachte nämlich CDs aus der Schule mit, die eine unter WINE nicht lauffähige Software enthielten.
Da ich den Kindern jedoch alle Möglichkeiten in Sachen Computer offen halten möchte, habe ich beschlossen Windows XP in einer virtuellen Umgebung unter Ubuntu zu installieren. Normalerweise hätte ich spontan VM-Ware dafür gewählt. Aufgrund eines sehr interessanten Vergleichs zwischen VM-Ware und VirtualBox bei pwnzone habe ich jedoch beschlossen, den “Testsieger” zu probieren.
Die Installation von VirtualBox war unspektakulär. Hier einfach den Link für das Ubuntupaket anklicken und der Paketmanager übernimmt den Rest. Der erste Start bereitete denn doch Schwierigkeiten, da die Installationsroutine wohl nicht so ganz sauber arbeitet und die benötigten Benutzerrechte nicht ordentlich vergibt. Via Administation –> Benutzer und Gruppen –> Gruppen verwalten werden alle Nutzer, die VirtualBox nutzen sollen per Häkchen der Benutzergruppe vboxusers hinzugefügt. Jetzt muss noch die Datei /dev/vboxdrv mit den nötigen Zugriffsrechten versorgt werden $ sudo chmod 777 /dev/vboxdrv und schon kanns losgehen. Diesen Hinweis fand ich übrigens :hIER: nachdem ich voller Verzweiflung schon alles hinwerfen wollte.
Dann noch schnell das System frisch gestartet und los gehts…
Für mein Kinderzimmerprojekt sollte das alte Windows XP reichen. Ein System mit 2GB Festplattenplatz und 512 MB Arbeitsspeicher sollte für den ersten Versuch herhalten. Die Einstellungen sind leicht vorzunehmen, verständlich und auch für erklärte Computerlaien zu bewerkstelligen sein (Anm.: Wenn sie denn bis dahin gelangen!
). Hardware kann per Mausklick eingebunden oder deaktivert werden. CDs können normal, jedoch auch als ISO-Abbild eingebunden werden.
Nach knapp 20 Minuten war XP installiert und startete problemlos. “Pusteblume” konnte wie unter Windows erwartet installiert und ausgeführt werden. Ich werde demnächst mal schauen, was so alles in der VirtualBox-Umgebung geht, ich rechne da vor allem mit Performanceproblemen .
Mehr dazu gibt es dann wie immer hier.
Vor und nach Änderung der Auflösung
Das Spiel läuft! ![]()












eine jämmerliche Meinung zu “Der lieben Kinder wegen…”
Von trinec
am 13. Oktober 2007 um 19:00 | Kommentieren
Das wine bei eher vielen Sachen probleme macht, ist mir auch aufgefallen. Das in der VirtualBox habe ich auch so gelöst, ist einfach die elegantere Lösung.
Leider läuft alles aus dem MS Office Paket unter Wine, außer Access – was ich brauche. Dort fehlt die Konnectivität zur MDAC Datenbank…