Archiv für die ‘Wissenswertes’ Kategorie
Dienstag, Oktober 26th, 2010 |
Seit Ubuntu 10.04 fehlt in der Adresszeile die Möglichkeit zur Texteingabe. Während man früher zwischen Texteingabe und Buttonnavigation switchen konnte, ist nun nur noch die Navigation mittels Maus vorgesehen. Temporär umschalten kann man jedoch immer noch. Mit STRG-L kann temporär zur Textzeile umgeschaltet werden.
Dauerhaft kann die Einstellung mittels gconf-tool über den Schlüssel
/apps/nautilus/preferences/always_use_location_entry
geändert werden.
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Sonntag, Mai 30th, 2010 |
Seit dem Upgrade auf Ubuntu 10.04 plagen meinen eee-PC große Probleme bei der Verbindung mit dem heimischen Wlan. Mal klappt die Verbindung, dann dutzende Male nicht.
In den einschlägigen Foren wird bereit emsig über den verbauten Ralink RT2860 und seine Probleme mit dem Netzwerkmanager philosophiert. Die Lösungen sind oft recht aufwendig und stellen einen nicht gerade geringen Eingriff in das System und eben doch nur eine Übergangslösung bis zum geeigneten Update dar. Da ich auf das Gefriemel keine Lust hatte, habe ich eben selbst probiert. Die Lösung in meinem Fall war recht einfach. Ich habe die Verschlüsselungsmethode am Router von WPA/WPA2 auf reine WPA2-Verschlüsselung geändert. Ab sofort gibts keine Probleme mit dem Wiederverbinden nach Neustarts und auch keine Verbindungsabbrüche mehr.
Think easy!
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Donnerstag, November 5th, 2009 |
Von mir unbemerkt ist eine neue Version der WordPress-App fürs iPhone um den 28.10.2009 veröffentlicht worden. Seltsamer Weise ist die neue 2.0-er Version nicht als Update verfügbar, was wohl auch der Grund für das Übersehen war. WordPress 2.0 ist jetzt jedenfalls kostenlos im Appstore verfügbar. WordPress 2.0 ist wesentlich flotter und kommt auch sehr aufgeräumt daher. Da in der Vergangheit Missverständnisse hinsichtlich der Nutzbarkeit aufgetreten sind, erlaubt ich mir wiederholt darauf hinzuweisen, dass die App auch mit nicht-wordpress.com, also Blogs auf eigenem Webspaße und eigener www-Adresse genutzt werden kann. Die im Einrichtungsmenü genannte Beispiel-URL example.wordpress.com ist eben nur das, was sie auch bildlich darstellt – ein Example. 
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Freitag, April 3rd, 2009 |
Gestern hat es mir beim Fotografieren die Speicherkarte zerhackt. Knapp 400 Fotos lösten sich in cryptisches Hickhack auf. Da ich mich beruflich mit “Datenrettung” beschäftige, bin ich aber erst einmal relaxed geblieben, da eines meiner schweineteuren Supertools und -geräte mir schon helfen würde. Im Laufe des Abends ärgerte mich der Vorfall dann doch zunehmend, sodass ich doch gleich mal das Internet bemüht und geschaut habe, was man als “Laie” an die Hand bekommt, wenn der digitale Supergau stattgefunden hat und die Urlaubsbilder spurlos verschwunden sind.
Und tatsächlich gibt es Tools, die nicht nur kostenlos und idiotensicher sind, sondern auch wirklich super funktionieren. Ich bin begeistert. 99,9% meiner Fotos sind dank PC INSPECTOR™ smart recovery wieder da.
PC INSPECTOR™ smart recovery ist ein einzigartiges Datenrettungs-programm für Flash Card™, Smart Media™, SONY Memory Stick™, IBM™ Micro Drive, Multimedia Card, Secure Digital Card und für alle anderen Speichermedien von digitalen Kameras.
Egal ob Sie Bilder, Videos oder Audiodateien auf Ihrem Medium gelöscht, formatiert oder das Medium während dem Schreibzugriff herausgezogen haben – PC INSPECTOR™ smart recovery rekonstruiert selbständig die entsprechenden Daten, schnell, einfach und absolut zuverlässig.
Die Software ist kinderleicht zu bedienen. PC INSPECTOR™ smart recovery läuft unter allen Win 9x, ME, NT 4.0, XP und Windows™ 2000 Systemen.
Das Programm gehört in jede Sammlung. Super! Prima! Toll! Ich bin begeistert.
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Donnerstag, April 2nd, 2009 |
Merke!
Falls die Liste der installierten und installierbaren Programme (→ Anwendungen → Hinzufügen/Entfernen…) mal wieder leer bleibt hilft nur eins:
sudo apt-get --reinstall install gnome-app-install
Scheint ja neuerdings häufiger vorzukommen.
——————–
Ergänzung von trinec:
Suche nach Programmen mittels apt-cache search suchbegriff
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Montag, März 30th, 2009 |
Merkzettel:
Entschlüsselung von mittels openssl verschlüsselter Daten mit folgender Zeile:
openssl enc -d -aes-256-cbc -in filename.aes-256-cbc > entcryptet.txt
Die Fileextension, in diesem Fall .aes-256-cbc, weist auf die verwendete Verschlüsselungsmethode hin und muss ggf. durch eine der Folgenden ersetzt werden:
Cipher commands (see the `enc' command for more details)
aes-128-cbc aes-128-ecb aes-192-cbc aes-192-ecb aes-256-cbc
aes-256-ecb base64 bf bf-cbc bf-cfb
bf-ecb bf-ofb cast cast-cbc cast5-cbc
cast5-cfb cast5-ecb cast5-ofb des des-cbc
des-cfb des-ecb des-ede des-ede-cbc des-ede-cfb
des-ede-ofb des-ede3 des-ede3-cbc des-ede3-cfb des-ede3-ofb
des-ofb des3 desx rc2 rc2-40-cbc
rc2-64-cbc rc2-cbc rc2-cfb rc2-ecb rc2-ofb
rc4 rc4-40
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Mittwoch, März 11th, 2009 |
Mein Dauerbrenner Stayfriends hat offensichtlich mal wieder was an den Fotos geschraubt. Alt ist, dass man lediglich als Goldmitglied die von anderen Mitgliedern unter sonstige Bilder eingestellten Fotos in voller Pracht und Größe betrachten darf. Neu (für mich) ist, dass man eben jene Fotos auch ohne Bezahlung anschauen kann. Ein Firefox-Plugin hilft Zahlungsverweigerern wie mir aus der Patsche. → Imagezoom ← ermöglicht es, die auf Briefmarkengröße skalierten Bilder (beispielsweise mittels Rechte Maustaste + Mausrad) auf die richtige Größe zu zoomen. Offensichtlich stellt Stayfriends aus welchen Gründen auch immer verkleinerte Originalfotos und eben keine echten Miniaturen in der Vorschau bereit.
Sehr clever wenn man möchte, dass andere dafür zahlen.
(weiterlesen …)
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Montag, März 9th, 2009 |
Mein Blog betreibe ich seit nunmehr 2 Jahren. Die Inhalte sind gemischt. Privates, technischer Schnickschnack, Linux und Sport bestimmen die Inhalte. Die Besucherzahlen haben sich prima entwickelt, wobei vor allem Beiträge zum Thema Ubuntu und EEE-PC die (allerdings nicht kommentierenden) Leser bringen. Offensichtlich habe ich auch bei anderen, größeren Webseitenbetreibern Aufmerksamkeit erregt, denn seit einiger Zeit erhalte ich Angebote, bestimmte Begriffe in bereits erstellten und veröffentlichten Beiträgen mit einem Link zu unterlegen und dafür bezahlt zu werden.
Nicht schlecht oder? Aber war da nicht was? Wie ist das mit dem Dazuverdienen? Darf man das? Was muss man beachten? Was sagt das Finanzamt dazu?
Wichtig ist, dass man Geld, das man in welcher Form auch immer über den Betrieb der Webseite dazu verdient dem Finanzamt erklärt. In der Regel sind das nebenberufliche Einkünfte aus selbständiger Tätigkeit. Die sind sogar bis zu einer Höhe von 410,- EUR ohne steuerliche Auswirkung, sozusagen steuerfrei. Das nennt sich dann Härteausgleich und ist im § 46 Abs. 3 EStG, § 70 EStDV geregelt. Beträge über 410,- EUR bis 820,- EUR werden mit einem gekürzten Härteausgleich behandelt.
Für die erbrachte Leistung darf eine Rechnung erstellt werden. Hierbei ist es von besonderer Bedeutung, dass keine Umsatzsteuer ausgewiesen wird. Tut man dies doch, muss der ausgewiesene Betrag an das Finanzamt abgeführt werden.
Eigentlich funktioniert das alles recht unspektakulär und ohne große Aufregung. In nur wenigen Minuten sind die Textlinks erstellt, eine kleine Rechnung geschrieben und eine Erinnerungsnotiz für die nächste Steuererklärung gemacht. Mich plagen nicht einmal Gewissensbisse hinsichtlich der Bloggerehre. Im Gegenteil! Ich prostituiere mich gerne, wenn ich das, was der “Auftraggeber” verlinkt haben möchte mag oder es vertreten kann. Immerhin will auch mein Webserver bezahlt werden.
Leider nehmen nicht alle Auftraggeber das ernst, was sie in den “Vorverhandlungen” versprochen haben. Erbrachte Leistungen werden nicht bezahlt, Emails ignoriert. Aber das ist ein anderes Thema. Dazu werde ich in den nächsten Tagen schreiben… 
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Dienstag, Februar 3rd, 2009 |
Vor einigen Tagen habe ich hier zum Thema Netzwerk und Zwischenablage geschrieben. Die Reaktionen und Ideen waren sehr vielseitig.
Den letzten Vorschlag spendierte Torsten. Sein Programm Simidude ist zwar nicht (…für alle… -Ausnahmen siehe ganz unten) kostenlos, toppt aber alles, was meinen Kollegen und mir bislang unter die Finger kam. Simidude arbeitet plattformübergreifend auf Windows, Linux und Mac-Systemen.
Da auch ich mit Linux- und Windowssystemen arbeite, konnte ich gleich mal testen.
Windows: Die Installation verlief erwartet unspektakulär. Das Programm lässt sich mit wenigen Klicks anpassen. Die Ports für Broadcast und Kommunikation sind frei wählbar, Benutzergruppen lassen sich mittels Passwort absichern. Soweit so gut…
Ubuntu-Linux: Nach dem Download des Installationsprogramms habe ich der Datei die notwendigen Rechte +x verpasst und in der Shell mittels
sudo ~/PfadderDatei/Simidude-linux_x86-1_2_0.sh
gestartet. Gespannt wartete ich auf… Ja was? ‘Ne Fehlermeldung!
Starting Installer ...
An error occurred:
java.awt.AWTError: Assistive Technology not found: org.GNOME.Accessibility.JavaBridge
Error log: /tmp/install4jError2567323987081018028.log 
Toll was ist das denn? Nix mit plattformübergreifend! Doch Google ist mein Freund! Nach einiger Sucherei habe ich herausgefunden, dass die Fehlermeldung auf einen Bug/eine Unzulänglichkeit/was auch immer von Open-Java zurückzuführen ist. Mit Java 6 von Sun wäre das wohl nicht passiert. Nur wie bekomme ich mein System dazu, standardmäßig die eine und eben nicht die andere Javaalternative zu nutzen? Auch ganz einfach, nämlich so:
taxman@taxman-eee:~$ sudo update-alternatives --config java
Es gibt 2 Alternativen, die »java« bereitstellen.
Auswahl Alternative
-----------------------------------------------
1 /usr/lib/jvm/java-6-sun/jre/bin/java
*+ 2 /usr/lib/jvm/java-6-openjdk/jre/bin/java
2 ist also installiert, 1 – Sun Java 6 will ich haben. *einsdrück_enter*
Drücken Sie die Eingabetaste, um die Vorgabe[*] beizubehalten,
oder geben Sie die Auswahlnummer ein: 1
Verwende »/usr/lib/jvm/java-6-sun/jre/bin/java«, um »java« bereitzustellen.
taxman@taxman-eee:~$
Sun Java 6 Runtime ist jetzt also default. Die Installation läuft.
Wenig später läuft auf beiden Rechner Semidude, auf dem mit XP und auf dem mit Ubuntu. Das Programm findet sich unter Ubuntu im Startmenü –> Sonstige Beide Rechner vermelden, dass sie mit dem jeweils anderen verbunden sind. Nun wird gestestet. Text kopieren! Geht. Screenshot erstellen unter Windows (Alt+Druck)! Zack, Screenshot ist sofort auf dem Linuxrechner. x-beliebige Datei mittels STRG-C kopieren! Schwupps, sofort auf dem verbundenen Rechner.
Das Ding kopiert einfach alles und das gnadenlos in beide Richtungen! Darüber hinaus, kann man auf “alte” Inhalte der Zwischenablage zurückgreifen, indem man sie wieder aktiviert und sofern man diese noch nicht gelöscht hat. Um die Sache abzurunden, sind die kopierten Texte – bei kopierten Datei zumindest die Bezeichnung und der angegebene Pfad – durchsuchbar. Einfach genial! Genau das, was ich schon lange gesucht habe.
Das Programm ist echt eine runde Sache und für mich und meine Zwecke schlicht der Knaller. Bloggende Interessenten möchte ich noch einmal auf den Kommentar von Torsten aufmerksam machen.
Für Blogger biete ich kostenlose Lizenzen an. Bitte einfach eine Email mit der URL Deines Blogs an mich (Mail siehe Kommentar) und eine Lizenz flattert zurück.
Mein Fazit lautet: Sehr empfehlenswert! 
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Donnerstag, Januar 22nd, 2009 |
Asus hat vor einigen Tagen eine neue Biosversion für den EEE 1000H herausgebracht. Unter Windows gab es ein Tool zum Flashen des Bios, unter Ubuntu hingegen nicht. Meine Versuche, das passende Programm und die passende Bootdiskette zu erstellen, scheiterten an den mageren Beschreibungen und üppigen Chaos im Asus-Supportbereich.
Ich bin denn doch noch bei Google fündig geworden. So gehts:
1. Download der aktuellen BIOS-Version 1.305
2. Entpacken der ROM Datei → 1000H-ASUS-1305.ROM
3. Umbenennen der Rom-Datei 1000H-ASUS-1305.ROM in 1000H.ROM
4. ROM-Datei auf einen USB-Stick kopieren
5. (sofern noch nicht geschehen) USB-Stick an EEE-PC anschließen und Gerät neu booten. Während des Bootvorgangs die Tastenkombination Alt-F2 drücken.
Der Rest funktioniert automatisch. 
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