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Archiv für die ‘Unglück’ Kategorie

Unverhofft und dafür heftig…

Samstag, Mai 3rd, 2008 |

Wir armen Radfahrer haben es wirklich nicht leicht. Von sportlichem Ehrgeiz getrieben lassen wir uns kaum eine Gelegenheit entgehen, zum Training auf die Piste zu kommen.

Der arme Mat hat am ersten Mai seine persönliche Horrortour absolviert. Mein Versuch vom gestrigen Tag verlief da wesentlich glimpflicher, wenn auch nicht glücklicher.

Eigentlich stand gestern eine 80km-Runde auf dem Trainingsprogramm. Blauer Himmel, um die 20°C und kaum Wind schienen Idealbedingungen für die Tour zu bieten. Einteiler an, Rennshirt drüber, Wasserflaschen füllen, Helm, Brille und MP3-Player geschnappt und los gings. Ich hatte mich nicht geirrt, die Bedingungen waren optimal, es lief wunderbar. Nach knapp 20km sah ich dann eine Unwetterfront aufziehen. Dunkle Wolken und Regenschauer, die aus der Ferne deutlich sichtbar hinterher zogen. Kein Problem dachte ich mir. Bei meinem Tempo und unter Berücksichtigung von Windrichtung und Streckenverlauf dürfte die Regenfront an mir vorbeiziehen. Doch weit gefehlt. Irgendwie fuhr ich genau hinein. Regentropfen so groß, hart und vor allem auch kalt wie Hagelkörner pladderten nur wenig später auf mich ein. Die Temperatur fiel um mehrere Grad und ich war nicht nur mittendrin, sondern auch auf einem Stückchen Landstraße, das keine Unterstellmöglichkeit bot. So zitterte und fror ich mich durch den Regen, bestaunte meine Gänsehaut und lauschte interessiert auf das Schmatzen in meinem Schuh. Ein Königreich für ein Handtuch und eine Jacke! :eek: Die neuen Schuhe trieften und sahen nicht mehr neu aus. Mein sonst so sauberes Rad sah aus wie Sau. Mein Zustand ähnelte dem des Rads. Da das Rennrad über kein Schutzblech verfügt, werden Wasser und Strassendreck in hohem Bogen direkt auf den Rücken, Hintern und Sattel des Fahrer befördert.

Zuhause angekommen war von Regenschauern, Wind und Kälte nichts mehr zu sehen. Sonne pur! :evil: Lust zum Weiterfahren verspürte ich jedoch auch nicht, da ich doch stark ausgekühlt war. Schuhe auskippen, Socken auswringen, die nassen Klamotten in die Ecke schmeißen und erst einmal heiß duschen.
Ich probiere es dann heute oder morgen noch einmal. Der Wetterbericht wird dann jedoch ausgiebig vorher geprüft. :mrgreen:

Wer es im Straßenverkehr eilig hat,…

Dienstag, April 22nd, 2008 |

muss mit den Konsequenzen leben. Mitunter ist es doch sinnvoller, sicherer und leider auch kostengünstiger, auf die Bremse zu treten, statt (wie ich gestern Abend) zu beschleunigen. Eine grüne Ampel, der Gedanke an den verdienten Feierabend, ein Tritt aufs Gaspedal und … (weiterlesen …)

Die Geschichte mit dem Autoschlüssel…

Donnerstag, Dezember 13th, 2007 |

entwickelt sich so langsam zu einem “Running Gag”. Der Donnerstag scheint nicht mein Tag zu sein und der Freitag wird wieder mit lautstarkem, schadenfrohen Gelächter beginnen.

Zur Abwechslung habe ich meinen Autoschlüssel heute nicht einfach nur verlegt. Dinge zu suchen scheint meinem Unterbewußtsein nicht aufregend genug zu sein. :neutral: Heute stand eine andere Variante des “verlorenen” Autoschlüssels auf dem Plan. Zu wissen wo der Schlüssel ist, ihn zu sehen und ihn trotzdem nicht zu erreichen übertrifft die Gefühle von letzter Woche. Eigentlich ist es auch unnötig zu erwähnen, dass die liebe Frau tAXMAN ausgerechnet heute mit den lieben Kindern beim Kieferorthopäden ist. Das kann dauern! Das Handy ist natürlich ausgeschaltet und der Ersatzschlüssel somit in ebenfalls unerreichbarer Ferne. Oha, ich schweife ab. :roll:

Meine Geschichte beginnt mit der Fahrstuhlfahrt in den Feierabend und endet damit eigentlich auch schon. Der aufgeregt aus der Hosentasche gefledderte Autoschlüssel springt mit in genau dem Moment aus der Hand, in dem sich die Fahrstuhltür öffnet. Pling, der Schlüssel donnert gegen die sich langsam auseinander schiebende Tür. Es passiert was passieren muss. Die Tür ist inzwischen komplett geöffnet, der Schlüssel landet auf der Öffnung zwischen äußerem Fußboden und Fahrstuhlboden. Ich denke noch: “Neeeeeeeeeeeeeeeeeiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiin, bloß nicht!” und wie in Zeitlupe, mit höhnischem Gelächter gleitet der Schlüssel ins dunkle Nichts unter dem Fahrstuhl.

Keine Zweifel ich bin urlaubsreif. “Verlorene” und entglittene Schlüssel, die einen fies anlachen während sie verschwinden, sprechen eine deutliche Sprache.

Zu meinem unendlichen Glück im Unglück befand sich der Hausmeister unseres Bürohauses noch nicht (wie sonst üblich) im Feierabend, sondern verweilte auf einer Weihnachtsfeier im Haus. Mit Magnet und Schnur konnte ich dank der freundlichen Unterstützung von Herrn Hausmeister, der den Fahrstuhl kurzfristig still legte und mit die untere Tür öffnete meinen Autoschlüssel aus der Hölle unter dem Fahrstuhl befreien. :mrgreen:

Nun frage ich mich tatsächlich, ob mir diese Dinge passieren weil ich blogge oder blogge ich um meine Psyche von derartigem geistigen Unrat zu befreien? Mir ist doch früher nicht soviel Scheiß passiert. Versorgt mich mein gestresstes Unterbewusstsein mit Content, weil mir sonst grad nichts einfällt. :oops:

Haha…

Mittwoch, Dezember 12th, 2007 |

:neutral: Seit knapp einer Woche bin ich am grübeln, was ich hier sinnvolles schreiben kann. Doch was mir zur Zeit im Kopf herumgeht ist zu negativ und irgendwie nicht blogtauglich!

Niemand kann Auto fahren, alle sind doof, alles ist viel zu hektisch, ein Kollege im gleichen Haus arbeitender Mensch versucht mich anzuschwärzen, 2 Kollegen haben ein iPhone und ich nicht, in mein Auto passt keine MP3-Playersteuerung, das Finanzamt kommt nicht aus dem Sack (ICH WILL MEIN GELD!), die Kfz-Steuer für meinen Diesel ist teurer geworden, Diesel, Super und Benzin kosten gleichviel, usw. usf.! :evil:

Doch dann erreicht mich eben folgende Mail:

Hallo :tAXMAN:,Ich habe gesehen, dass Sie ebenfalls Probleme mit dem Ebay-Mitglied ********* hatten und diese nicht auf E-Mails reagiert und die Kontodaten nicht übermittelt hat. Ich habe nun das gleiche Problem und wollte fragen, wie man in einem solchen Fall vorgehen kann/soll/muss, bzw. wie Sie vorgegangen sind. Ich werde sicher nicht wegen eines Buches für 3,50€ vor Gericht gehen, aber ich würde nun schon gerne wissen, was ich machen kann und ob es überhaupt einen Sinn hätte irgendetwas zu tun.
mfg

********

Könnt ihr Euch erinnern? Zuerst Probleme mit dem PC und später war es doch Ebay. Dann war da noch die Sache mit meiner Bewertung. Wenn ich noch Zweifel gehabt hätte, wären diese wie weggeblasen.
Danke für diese Mail liebes “unbekanntes” Ebaymitglied. You made my day!

[inspic=585,left,fullscreen,200]Sorry, das soll hier um Gottes Willen keine Schadenfreude darstellen. Ich weiß wie ärgerlich das mit den Ebay-Auktionen sein kann. Im Nachhinein jedoch noch Recht zu bekommen baut mich dann doch irgendwie auf, auch wenns da mal jemand anderes trifft.

PS: Ich hoffe für dich, dass du doch noch an Bankdaten und Buch kommst. Ich drück dir ganz fest die Daumen. :wink:

PS²: Nebenstehend abgebildeter Screenshot zeigt das aktuelle Bewertungprofil meiner Verkäuferin. Das sag noch mal jemand, ich hätte voreilige geurteilt. :mrgreen:

Wer den Schaden hat, …

Freitag, November 30th, 2007 |

braucht für den Spott nicht sorgen. Manchmal hat man jedoch keinen Schaden, muss jedoch trotzdem Spott erleiden. So ergeht es mir heute. Nachdem ich gestern voller Verzweiflung meinen Autoschlüssel zuerst vermisst und dann auch erfolglos gesucht habe, musste ich heute früh eine erfreulich, jedoch auch irgendwie schmerzliche Entdeckung machen. Erfreulich ist, dass der Schlüssel nicht verschwunden ist. [inspic=582,right,fullscreen,200]Ärgerlich ist, dass er die ganze Zeit im Büro, neben Filtertüten und Kaffee gelegen hat. Das ist nun wirklich die einzige Ecke im Büro, dich ich gestern nicht auf den Kopf gestellt und umgekrempelt habe.

Eigentlich glaube ich nicht erwähnen zu müssen, dass meine Kollegen heute jede Menge Spaß mit mir hatten. Womit wir wieder bei der Überschrift dieses Blogeintrags wären. :mrgreen:

Scheißtag!

Donnerstag, November 29th, 2007 |

Jetzt sitze ich hier im Büro und warte…

Gegen 15:00 Uhr kam ich mit dem Dienstwagen von einem Außer-Haus-Termin. Genervt und gestresst von dem, was tagsüber so passierte, wollte ich eigentlich nur noch Feierabend machen. Das war dann so vor einer Stunde. Da habe ich dann festgestellt, dass mein ganz privater Autoschlüssel nicht mehr da ist, wo ich ihn heute früh verstaut hatte.

Ich habe alle Taschen leergeräumt, meinen Koffer ausgekippt, den Laptoprucksack durchgekramt… NIX! Hektische Anrufe brachten zutage, dass bisher niemand meinen Autoschlüssel gefunden, geschweige denn irgendwo abgegeben hat. Auch die Untersuchung des Dienstwagens ergab nichts. Nun sitze ich hier, mein Auto steht in der Garage und ich bin am überlegen, ob ich mal flott ‘nen Egoshooter installiere und meinen Frust ablasse. Frau tAXMAN dürfte inzwischen aber mit dem Reserveschlüssel unterwegs sein. So kann ich meinen Feierabend und auch die Nacht zuhause verbringen. Mit etwas Glück findet sich vielleicht morgen der Schlüssel doch noch an.

What a day… :twisted:

Scheiße

Dienstag, Oktober 30th, 2007 |

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Die Bezeichnung Scheiße wird vulgär für Kot benutzt.Der Begriff ist im gesamten deutschen Sprachraum als Schimpfwort verbreitet und wird in unserer modernen Welt alltäglich als Interjektion, in adverbialen oder adjektivischen Bestimmungen verwandt, oft anstelle eines Adverbs: „Das sieht scheiße aus“. Es wird meistens verwendet als Ausruf bei aufgetretenen Schwierigkeiten und Missgeschicken oder als Fluch zum Ausdruck der Frustration und der Verärgerung.

Nein ich fluche hier nicht. Das würde ich nie tun. Aber was soll man sagen, wenn man es früh eilig hat und die Sohle des rechten Schuhs mit eben jenem Schimpfwort völlig zugeschissen zugekleistert war.

Mir dämmerte auch gleich, wo ich mir das eingetreten habe. Zwischen Brechreiz und Putzwahn hin und her gerissen wagte ich folgende Thesen zu formulieren auszusprechen:

1. Führe deinen Hund nur auf gut beleuchteten Wegen aus. Meide Feldwege, die andere Hunde als Klo nutzen.

2. Hundebesitzer: Bringt euren Tölen bei, nicht auf die Wege zu kacken. Und ja, auch wenns heute mal nicht zutrifft, gilt dies insbesondere für die Berliner!

3. Hundekot lässt sich nicht vollständig mit einem Stock aus dem Profil entfernen.

4. Reiben der Sohle auf dem Rasen entfernt nicht alle Reste.

5. Wer seine Schuhsohle nur nach den unter Punkt 3. und 4. benannten Methoden gereinigt hat, sollte anschließend nicht Auto fahren und dabei die Heizung anstellen.

6. Mein besonderer Dank geht an den Erfinder der feuchten Reinigunstücher. In Verbindung mit einem Schraubenzieher lassen sich Schuhe fast perfekt von den widerlichen Rückständen befreien. Nicht empfehlen kann ich hingegen Schuhe mit großer Profiltiefe sowie an der Sohle befindlichen Applikationen, die von einem ca. unendlich tiefen Rand umgeben sind. :twisted:

Auf den ersten Blick sind die Schuhe wieder sauber. Mal sehen, wan, wo und wie ich den Geruch aus der Nase bekomme… :oops:

Fällt mir sonst noch was ein? :roll: Nöh! :mad: Ick jeh dann mal fryhstycken! :eek: Mahlzeit!

Notiz an mich: Lotto spielen! Falls die Behauptung stimmt, dass das Glück proportional zur Größe des Haufens wächst, sollte dem Gewinn des Jackpots nichts im Wege stehen.

Arbeit, Sport und Krankenhaus…

Mittwoch, Oktober 17th, 2007 |

[inspic=567,right,fullscreen,200]Ich hatte eigentlich vor, einen lustigen Blogeintrag zum gestrigen Tag zu schreiben. Nachdem der kleine Junior beim Tortenthema so gut weg kam, sollte auch der erste Arbeitstag des Großen nicht unerwähnt bleiben. Er hatte schon lange vor, mir im Büro zu Hand zu gehen. Gestern war es soweit. Vater und Sohn arbeiten mal richtig zusammen. Zuerst gabs Papierkram, abheften und sortieren von Liegengebliebenem. Danach haben wir mein “Lager” aufgeräumt und inventarisiert. Später gab es Einführung in die EDV, Wiederherstellung von gelöschten Datenträgern usw. usf.. Nach dem Mittagessen beim Chinamann zeigten sich die ersten Ermüdungserscheinungen. Aber gilt Büroschlaf nicht als besonders erholsam? Soweit der Arbeitstag. Es folgten ein sehr ergiebiges Lauftraining in Begleitung von Frau und Kind. Und das war es dann auch schon mit dem angenehmen Dingen. :mad:
(weiterlesen …)

Achtung Wortspiel! Limewire! Bäh…

Montag, Oktober 8th, 2007 |

[inspic=554,right,fullscreen,200] Für die einen ist Limewire ein Client für das Gnutellanetzwerk, für mich ist es eine riesige Sauerei aus Limettenjoghurt und Kabel. Soeben fällte ich mit einer ungewollten Handbewegung eine offene Trinkjoghurtflasche auf meinem Schreibtisch. Der/die/das Jogurt/ Yogurt schwappte daraufhin in einer fließenden Bewegung an meinem Notebook vorbei (Danke Gott! :roll:), lief rasend über den Tisch, über die Tischkante… Ich konnte mich, meine Hose und meine Schuhe mit einem gekonnten Sprung retten jedoch nicht verhindern, dass der/die/das Jogurt/Yogurt seinen finalen Bestimmungsort – einen “Kabelbaum” unter meinem Schreibtisch – erreichte. Platsch!

Naja, den Kollegen hats erheitert. Mal sehen, wie er in den nächsten Tagen mit dem fiesen Geruch klar kommt. Wenn ich nicht alles weggewischt habe, wirds hier demnächst wie in der Käseabteilung riechen. :eek:

Fast umgefallen…

Montag, September 24th, 2007 |

bin ich heute im Fitnessstudio. Als ich mich in der Umkleide bückte um meine Schuhe aufzumachen und meine Socken auszuziehen, fuhr mir ein tierischer Gestank in die Nase. :neutral: Oh mein Gott, wie riechen meine Schuhe und Socken? Ich schaute mich schnell um, ob jemand in der Nähe ist und vielleicht ‘ne Nase voll mitbekam. Und es kam, wie es kommen musste. Die Tür ging auf und jemand kam herein und näherte sich meinem Platz. Aus den Augenwinkeln schaute er mich an und stöhnte ein unterdrücktes “Puhhhhh…”. Mir war das echt peinlich. Fast wäre ich rot geworden. Schuhe und Socken verschwanden ganz flott im Schrank. Zack Tür zu! Gerettet. :cool: Zu meinem Leid war der Gestank immer noch in der Luft, der Typ nebenan verschwand (Nicht ohne mir einen angewiderten Blick zuzuwerfen.). Oh Mann,… Sollte ich auch noch vor dem Training duschen? Und woher habe ich plötzlich diese Käsemauken. Das ist bei mir wirklich ungewöhnlich.

Duschen wollte ich jedenfalls vor dem Training nicht. Wozu auch? Ich war erst gestern Abend duschen und vorgestern und vorvorgestern und davor im Schwimmbad, Füße waschen inclusive! Also Sportsocken an und Laufschuhe drüber. Als ich mich zum Binden der Schnürsenkel wieder nach unten beugte, kippte ich fast von der Bank. Der Gestank wurde immer schlimmer. Und dann sah ich sie. :shock: :mrgreen: :evil: Unterhalb meines Platzes hatte jemand seine Schuhe samt miefiger Socken abgestellt. Der Geruch ging gar nicht von mir aus, sondern von diesen modrigen Botten. Ich musste mich arg zusammenreißen, die Dinger nicht in die nächste Ecke zu treten. Fürs nächste Mal werde ich mir was fieses überlegen. Soll der Stinker seine Schuhe doch im Müllbeutel verschweißt in seinem Schrank aufbewahren. Besonders ärgert mich, dass der andere Besucher glaubt, dass ich so stinke. Leugnen hilft nicht, sondern machts meist nur schlimmer. Aber ich war es wirklich nicht! :mad:

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