Archiv für die ‘Überraschung’ Kategorie
Sonntag, Februar 21st, 2010 |
Anfang Januar kündigte ich ja an, dass im Februar das Rammsteinkonzert in Dresden besuchen würde. Donnerstag vor einer Woche war es denn auch soweit. Dass ich nicht schon vorher daürber berichtet habe liegt daran, dass ich unmittelbar nach dem Konzert für einige Tage flach lag. Ob ich mir beim Warten auf den Einlass oder durch umherschwirrende Bazillen den Tod geholt habe, ist ungewiss und nunmehr auch uninteressant. Das Konzert war jedenfalls genial und die Pyroeffekte beeindruckend. Rammstein sind auf jeden Fall ihr Eintrittsgeld wert. Wer größeres Interesse am Konzertablauf und den gespielten Titeln hat, verweise ich auf Arnos Seite. Arno brilliert nicht nur mit Fachausdrücken und Bewertungen, nein, er schildert das Konzert schon fast minutiös. Ich spare mir daher die Mühe, einen ähnlichen Bericht verfassen zu wollen.
Die Krönung des Konzerts war dann noch die Rückfahrt gen Berliner Stadtgrenze. Während wir zu und mit Rammstein sangen und hopsten, verwandelte sich die Autobahn in eine Eisbahn, die eine zügige Heimfahrt unmöglich machte. Immerhin landeten alle Mitreisenden gesund und munter zuhause.
Gestern Abend gab’s dann etwas, was ich vorab als kulturellen Overkill bezeichnet habe. Anlässlich eines Geburtstages gab es im DASDIE in Erfurt – also auch wieder gleich um die Ecke!!!
– Purple Schulz und Heinz Rudolf Kunze.
Mithin dürfte bekannt sein, dass ich doch eher ein Freund der “härteren” Klänge bin. Rammstein, VNV Nation, viel viel Trance laufen rund um die Uhr vom iPod oder via Last-FM. Purple Schulz dümpelte als schwülstige Erinnerung an die 80-er in meinem Kopf, während ich gegen Herrn Kunze eine gepflegte Abneigung habe. Nuja, ganz so schlimm war es denn doch nicht. Purple Schulz und sein Kollege Josef Piek vermochten mich Klavier, Gitarre und 2 Stimmen zu begeistern. Die schwülstigen Erinnerungen sind gewichen und haben der Begeisterung für das tolle Spiel und eine wirklich gute Stimme von Purple Schulz Platz gemacht. Auch wenn Purple Schulz zeitweise wie ein Zappelkasper wirkt und nervöse Zeitgenossen noch nervöser machen wird, verflog die erste Stunde wie im Fluge. Nach der Pause gab es dann das Programm von Heinz-Rudolf Kunze. Es tut mir leid, aber den kann ich nicht ab. Ich finde den Mann und seine Musik einfach nervend. Ich kam mir wie ein Fremdkörper im Publikum vor, und war wahrscheinlich auch einer. Während die Dicken vom Nachbartisch abgingen wie Raketen, zog sich die Zeit für mich zäh in die Länge. Zwischendurch, wenn Kunze dann doch noch einmal den Schulz begleitete konnte ich Luft holen, musste jedoch schlussendlich bei 4, eine halbe Stunde andauernden Zugaben, in den kulturellen Suizid getrieben. Nein! Konzerte von Musikern die man nicht mag, sind grausam! Sowas macht man nicht! Sowas will man nicht! Die Dicken von nebenan standen inzwischen und brüllten nach noch mehr Zugaben und auch Frau tAXMAN schien nicht abgeneigt, noch etwas mehr Musik von Herrn Kunze zu konsumieren. Doch irgendwann nach 3 Stunden hatte ich es geschafft!
Schlussendlich bleibt festzuhalten, dass Purple Schulz seit unserer letzten akustischen Begegnung in den 80-ern sich fleißig weiterentwickelt hat und ein echter Hinguckerhörer ist. Der Kunze ist das was er schon immer war. Für die einen ist er ein begnadeter Sänger, Gitarrist, Song- und Texteschreiber, für die anderen jedoch einfach ein musikalischer Overkill…
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Dienstag, November 3rd, 2009 |

Familie tAXMAN ist recht häufig in Wald und Flur unterwegs. Mit offenen Augen ziehen wir durch die Lande, suchen Pilze, fotografieren, führen den Hund aus. Frau tAXMAN hat jedoch den Blick für das Besondere und dazu noch ein großes Herz für Tiere. So kam es, dass wir in den letzten 2 Wochen 3 (!!!!) Igelbabys gefunden haben. (weiterlesen…)
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Mittwoch, September 23rd, 2009 |
Gestern Abend hatte ich endlich Gelegenheit ein Geburtstagsgeschenk einzulösen. Eine Hot-Stone-Massage sollte es werden, 100 Minuten lang! Ich hatte ehrlich keine Ahnung, was mich da erwarten würde. Pünktlich erschien ich zum vereinbarten Zeitpunkt im Massagecenter unserer Therme. Die Masseurin nahm mich in Empfang und geleitete mich zu meiner Liege. Dorf wurde ich in 3 Etagen mit Badetüchern bedeckt. Puh, mir war jetzt schon warm. Außerhalb der Sonnenbad und Saunazeiten habe ich es nicht so mit Wärme (Selbst im heimischen Bett ertrage ich extreme Wärmequellen, wie z.B. den Körper von Frau tAXMAN, der eine ca. 10°C höhere Körpertemperatur hat, nur zu “besonderen Anlässen” und ohne Wärmestau verursachende Decke. Selbst wenn ich schlafe, guckt mindestens ein Bein aus der Decke heraus, um mein Körperklima auf erträglichem Niveau zu halten.). Okay, es sollte nicht kalt sein aber so von oben bis unten eingemummelt entsteht ein für mich nahezu unerträglicher Wärmestau. Naja, vielleicht könnte ich ja ein Bein oder einen Arm raushalten…
Frau Masseurin ahnte wohl was ich vorhatte. Um den Erfolg des Programms nicht zu gefährden und um eine gefährliche Auskühlung meines sensiblen Körpers zu verhindern wurden die Handflächen mit warmen Steinen beschwert. Der Gedanke an Flucht blitzte kurz auf, wurde jedoch durch auf dem Bauch und der Brust platzierte warme Steine gekillt. Jetzt hieß es ruhig atmen, damit der Ballast nicht vom Körper fällt. Vielleicht war es mein gehetzter Blick, vielleicht auch Teil des Programms, der Frau Masseurin veranlasste, eine letzte drastische Maßnahme zu ergreifen… Mein Kopf wurde gerade gerückt und auf der Stirn ein letzter, warmer, jegliche Kopfbewegung verhindernder Stein platziert. Ich war jetzt rundum fixiert. Ich ergab mich meinem Schicksal, schloss die Augen und versuchte zu entspannen und die nun folgende Massage zu genießen. Die Füße wurden eingeölt und anschließend mit 50°C warmen/heißen Steinen massiert. Es war der Knaller! Mein arg strapazierter Bewegungsapparat hat genau sowas dringend benötigt. Die Mischung aus Massage mit warmen Steinen und wenigen Fingergriffen ist genial. Der auf meinem Körper platzierte Ballast störte mich inzwischen gar nicht mehr. Beim Wechsel zur nächsten Körperzone – Oberschenkel, Bauch
, Schulter, Arme und später das Gesicht – wurden jeweils frisch erwärmte Steine verwendet. Die Hitze war angenehm und der befürchtete Wärmestau blieb aus. Die Zeit verging wie im Fluge. Irgendwann wurde ich gewendet und erneut mit Steinen beschwert. Nun war die Rückseite des Körpers, ebenfalls von unten nach oben dran. Auch hier verging die Zeit irgendwie viel zu schnell. Jedenfalls war meine Massage vorbei. Jetzt sollte ich relaxen und wurde zugedeckt und mit Steinen beschwert alleine gelassen. Oh Gott! Die ersten Hitzewallungen machten sich bemerkbar. An besonders gut geölten Körperstellen perlten die ersten Schweißtropfen gen Massageliege. Ich probierte einen Laufhauch unter die Badetücher zu bekommen. Hände und Oberkörper waren fixiert. Ich versuchte mittels heben der Beine einen kühlen Hauch unter die Tücher zu bekommen. Fehlanzeige! Das über den Beinen liegende Tuch war so lang und so schwer, dass es bei jedem meiner Versuche dicht hielt. Nach schätzungsweise 10 – 15 Minuten wurde ich, inzwischen pitschenass geschwitzt, erlöst.
Fazit: Die Behandlung war auf jeden Fall ihr Geld wert. Die Massage mit den heißen Steinen hat ihren besonderen Reiz. Von den letzten verschwitzten Relaxminuten mal abgesehen, war ich rundum wirklich entspannt und habe es genossen, mal auf so andere Art durchgeknetet zu werden.
Danke! 
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Sonntag, Mai 10th, 2009 |
Unverhofftes kommt bekanntlich öfter als Mann (Achtung: kein Schreibfehler) denkt. Mit dem Tod unserer Biene, hatte ich das Kapitel Hund für mich eigentlich abgeschlossen.
Nuja, die Familie tickt da ein wenig anders…
Den Kindern und Frau tAXMAN fehlte Biene, ein Hund, das Drumherum mit ihm sehr. Schon bald wurde das örtliche Tierheim besucht, das Internet bemüht und der arme tAXMAN bearbeitet. Gestern wurde dann schamlos ausgenutzt, dass ich von 100km auf dem Rennrad bis unters Dach mit Glückshormonen gefüllt war. Wirklich sehr geschickt eingefädelt!
Es kam wie es kommen musste. Ich fuhr die Bande nicht nur zum Ort des “Grauens”, nein, ich bezahlte das personifizierte Übel auch noch selbst. Unglaublich! 
Nun ist die Familie tAXMAN um ein Familienmitglied reicher. Lina/Line – bzgl. des Namens wirds noch Streit geben – hat die ganze Familie souverän um den Finger gewickelt. Mit ihrem ruhigen, ausgeglichenen Wesen und der sehr liebenswürdigen Art muss man dieses “kleine”, 16 Wochen alte Hundevieh lieben. Ich will mich ja nicht zu weit aus dem Fenster lehnen, denke aber, dass es ihr bei uns gut gefällt und sie uns, soweit das in der kurzen Zeit möglich ist, als neue Familie akzeptiert hat. Da die Kleene noch alles lernen muss, was Hunde so lernen müssen, wird es hier im Blog sicher noch einiges darüber zu lesen geben. So nun ist hier Schluss, ich muss den Hund erziehenbespielen. 
Erwähnte ich eigentlich, dass Lines/Linas Vater ein Filmstar war? GZSZ-Gucker werden ihn, den Hund Bolle, sicher kennen.
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Samstag, Mai 2nd, 2009 |
Der 1. Mai stand für Familie tAXMAN unter einem sportlichen Stern. Nein, wir waren nicht in Berlin um Steine zu schmeissen oder mit der Polizei zu kämpfen. Die Junioren und ich nutzten vielmehr das schöne Wetter um mal wieder an einer Laufveranstaltung teilzunehmen.
Der Stundenlauf in Ludwigsfelde schien uns eine lohnende Veranstaltung zu sein. Im Gegensatz zu anderen Veranstaltungen wird hier nicht eine bestimmte Distanz in möglichst kurzer Zeit gelaufen, sonder gemessen, welche Distanz ein Läufer in einer bestimmten Zeit zurücklegt. Wie der Name erahnen lässt, läuft man beim Stundenlauf eine Stunde (die Junioren eine halbe Stunde). Punkt 10:00 Uhr machten sich die Jungs auf die Socken. Bei strahlendem Sonnenschein wurde im Ludwigsfelder Waldstadion eine Runde nach der anderen absolviert. Der Große lief in der halben Stunde 4560m (Platz 7 in der AK M12) und der Kleene sogar 5510m. Der Kleene hat den Großen also 2 Mal überholt, was eigentlich Belohnung genug gewesen ist, wurde als Bonus jedoch auch noch Vierter in seiner Altersklasse M10.
Natürlich wollte ich den Jungs in nichts nachstehen. Um 10:45 Uhr ging das Teilnehmerfeld wie gewohnt flott (für meinen Geschmack zu flott
) ins Rennen. Ich hielt mich anfangs an Knut vom TLV musste ihn aber irgendwann laufen lassen. Nach einer halben Stunde kam ich endlich wie gewohnt ins Rennen, hatte die müden Beine aus- bzw. abgeschüttelt, und konnte aufholen. Knut (und andere) hatte ich bald ein und konnte, wenn man bei einem stetigen Rundkurs davon reden kann, locker einen Vorsprung herauslaufen. Zum Ende fehlte mir die Übersicht, da ich keine Zwischenzeiten genommen und auch meine Runden nicht mitgezählt hatte. Musste ich ja auch nicht, da ja mittels Transponder jede Runde gezählt wurde. Überrascht hat mich das Ergebnis dann doch. 13605m hatte ich absolviert und damit sogar Platz 3 in der AK M40 und somit den Sprung aufs Treppchen geschafft. Alles in allem hat sich also die Plackerei am Feiertag für uns tAXMänner gelohnt.
Jawoll! Hoch lebe der 1.Mai!!!
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Montag, März 23rd, 2009 |
Wir Männer sind ja dumm und ohne unsere Frauen hilflos und aufgeschmissen. Lebensunfähig, nicht in der Lage den Alltag zu meistern, ständig verwirrt und auf die Hilfe unserer Frauen angewiesen. Ja, so muss es wohl sein.
Frau tAXMAN verabschiedet sich am Samstag Vormittag gen Thüringen zu einem Geburtstag. Herr tAXMAN, also ich, plant indes Großes für das kurze Alleinwochenende. Die Xbox soll in einem Dauertest auf Herz und Nieren geprüft werden und das mit neuen Reifen versehene Rennrad auf der ersten Ausfahrt getestet werden. Kaum hat Frau tAXMAN mit Kind und Kegel das Haus verlassen, tauchen die ersten Probleme auf. Wo zu Henker sind meine Fahrradjacken? Die Gelbe ist weg und die neue Rote auch. Im “Fahrradschrank” hängen sie nicht. Sie liegen auch nicht im Fach bei den anderen Sportklamotten, nicht zwischen den Laufsachen und auch nicht im Flur an der Garderobe. Ich bin ratlos! Ein Telefonat später dämmerts mir. Frau tAXMAN meinte: “Die Jacke hängt da, wo du sie hingehangen hast. Im Bad am Haken!”.
Ich habe was? Okay, nicht drüber nachdenken, immerhin hängt die Jacke wirklich da. Ich denke auch nicht darüber nach, warum ich meine Jackenärmel auf die Länge der Arme von Frau tAXMAN umgekrempelt habe. Vielmehr ergehe ich mich in schweigsamer Dankbarkeit für den Tipp und die gerettete Ausfahrt.
Einen Tag später, Sonntag, beschließe ich Frau tAXMAN zum Essen einzuladen. Schuhe an, Jacke vom Haken, STOOOOOOP! Mein Portemonnaie ist weg. Nuja, kein Problem. Es muss ja auf dem Esstisch liegen. Die Erinnerung ist frisch. Freitag, also 2 Tage vorher habe ich Frau tAXMAN mit Geld für den Fleischer versorgt und seitdem weder Geld noch Karten benötigt. Das Ding mit dem Geld und den vielen Karten landete nach der Geldausgabe auf dem Esstisch und sollte also da noch liegen. Oder doch im Flur auf der Ablage? Oder in der Jackentasche der Lederjacke? Im Parker? Hinter der Heizung? Unterm Schuhregal? Im Schlafzimmer? In der Küche? Vielleicht auf der Microwelle? Alles Fehlanzeige! Keine Spur dem kleinen schwarzen Ding. Mit der Taschenlampe bewaffnet suche ich inzwischen unter den Schränken. Mir schwant, dass wohl jemand mein Geld und meine Karten geklaut haben muss. Immerhin war am Samstag für eine Stunde die Haustür offen, während der Hund im Garten weilte und ich im Dach die Xbox quälte. Ja, da muss jemand rein sein und meine Kohle geklaut haben.
Mit gequältem Gesicht höre ich mir von Frau tAXMAN an, dass ich doch auf meine Sachen besser aufpassen sollte, sie hätte das Ding jedenfalls nicht gesehen und keine Ahnung wo ich immer mein Zeug vermülle. Immer das Gleiche mit mir. Etwas Ordnung würde alles erleichtern. Nach einer halben Stunde Sucherei, das ganze Haus stand inzwischen auf dem Kopf, hörte ich wie durch Watte Frau tAXMAN den folgenden Satz sagen: “Ich weiß ja nicht ob es was bringt, aber ich schau jetzt einfach mal in meiner Handtasche nach.”
In nur wenigen Augenblicken lagen dutzende Kassenbons, Bonbons, Schlüsseltaschen, Taschentücher und allerhand Frauenkrams auf dem Esstisch. Nachdem der Ballast den Blick auf den Boden der Tasche freigegeben hatte, zauberte Frau tAXMAN meine Geldbörse vom Grund der Tasche. Ich war platt, aber ein Stein fiel mir vom Herzen. Auf meine Frage, wie denn mein Portemonnaie in ihre Tasche gelangt, antwortete sie: “Keine Ahnung wie das da rein kommt! Das wirst du wohl da reingepackt haben!”.

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Dienstag, Februar 3rd, 2009 |
Vor einigen Tagen habe ich hier zum Thema Netzwerk und Zwischenablage geschrieben. Die Reaktionen und Ideen waren sehr vielseitig.
Den letzten Vorschlag spendierte Torsten. Sein Programm Simidude ist zwar nicht (…für alle… -Ausnahmen siehe ganz unten) kostenlos, toppt aber alles, was meinen Kollegen und mir bislang unter die Finger kam. Simidude arbeitet plattformübergreifend auf Windows, Linux und Mac-Systemen.
Da auch ich mit Linux- und Windowssystemen arbeite, konnte ich gleich mal testen.
Windows: Die Installation verlief erwartet unspektakulär. Das Programm lässt sich mit wenigen Klicks anpassen. Die Ports für Broadcast und Kommunikation sind frei wählbar, Benutzergruppen lassen sich mittels Passwort absichern. Soweit so gut…
Ubuntu-Linux: Nach dem Download des Installationsprogramms habe ich der Datei die notwendigen Rechte +x verpasst und in der Shell mittels
sudo ~/PfadderDatei/Simidude-linux_x86-1_2_0.sh
gestartet. Gespannt wartete ich auf… Ja was? ‘Ne Fehlermeldung!
Starting Installer ...
An error occurred:
java.awt.AWTError: Assistive Technology not found: org.GNOME.Accessibility.JavaBridge
Error log: /tmp/install4jError2567323987081018028.log 
Toll was ist das denn? Nix mit plattformübergreifend! Doch Google ist mein Freund! Nach einiger Sucherei habe ich herausgefunden, dass die Fehlermeldung auf einen Bug/eine Unzulänglichkeit/was auch immer von Open-Java zurückzuführen ist. Mit Java 6 von Sun wäre das wohl nicht passiert. Nur wie bekomme ich mein System dazu, standardmäßig die eine und eben nicht die andere Javaalternative zu nutzen? Auch ganz einfach, nämlich so:
taxman@taxman-eee:~$ sudo update-alternatives --config java
Es gibt 2 Alternativen, die »java« bereitstellen.
Auswahl Alternative
-----------------------------------------------
1 /usr/lib/jvm/java-6-sun/jre/bin/java
*+ 2 /usr/lib/jvm/java-6-openjdk/jre/bin/java
2 ist also installiert, 1 – Sun Java 6 will ich haben. *einsdrück_enter*
Drücken Sie die Eingabetaste, um die Vorgabe[*] beizubehalten,
oder geben Sie die Auswahlnummer ein: 1
Verwende »/usr/lib/jvm/java-6-sun/jre/bin/java«, um »java« bereitzustellen.
taxman@taxman-eee:~$
Sun Java 6 Runtime ist jetzt also default. Die Installation läuft.
Wenig später läuft auf beiden Rechner Semidude, auf dem mit XP und auf dem mit Ubuntu. Das Programm findet sich unter Ubuntu im Startmenü –> Sonstige Beide Rechner vermelden, dass sie mit dem jeweils anderen verbunden sind. Nun wird gestestet. Text kopieren! Geht. Screenshot erstellen unter Windows (Alt+Druck)! Zack, Screenshot ist sofort auf dem Linuxrechner. x-beliebige Datei mittels STRG-C kopieren! Schwupps, sofort auf dem verbundenen Rechner.
Das Ding kopiert einfach alles und das gnadenlos in beide Richtungen! Darüber hinaus, kann man auf “alte” Inhalte der Zwischenablage zurückgreifen, indem man sie wieder aktiviert und sofern man diese noch nicht gelöscht hat. Um die Sache abzurunden, sind die kopierten Texte – bei kopierten Datei zumindest die Bezeichnung und der angegebene Pfad – durchsuchbar. Einfach genial! Genau das, was ich schon lange gesucht habe.
Das Programm ist echt eine runde Sache und für mich und meine Zwecke schlicht der Knaller. Bloggende Interessenten möchte ich noch einmal auf den Kommentar von Torsten aufmerksam machen.
Für Blogger biete ich kostenlose Lizenzen an. Bitte einfach eine Email mit der URL Deines Blogs an mich (Mail siehe Kommentar) und eine Lizenz flattert zurück.
Mein Fazit lautet: Sehr empfehlenswert! 
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Montag, Oktober 27th, 2008 |
Das Verhältnis zwischen meinen Kindern und mir ist ein grundsätzlich auf Vertrauen basierendes. Frau tAXMAN und ich halten es mit der Wahrheit und auch mit gegebenen Versprechungen. Wenn wir sagen, dass Mittwoch Kinotag ist, ist Mittwoch definitiv Kino angesagt und nicht wie in anderen Häusern eine faule Ausrede.
Gleiches erwarte ich von meinen Kindern und eigentlich hat das bislang auch gut geklappt. Absprachen wurden eingehalten und beim Schwindeln habe ich sie auch noch nicht erwischt. Nuja, bis gestern…
Meine 2 Konsolengamer waren ganz wild auf ein Spiel, das eigentlich nicht für ihre Altersklasse freigegeben ist. Man kann da so prima Auto fahren, die Gegend erkunden und kommt sich ziemlich cool wie ein Großer vor. Alle Bedenken ignorierend wurde den Knaben die Nutzung des Spiels unter Auflagen gestattet. Auto fahren ja, Gegend erkunden auch ja, Leute verprügeln oder die Benutzung von Schusswaffen indes waren untersagt. Bei meinen Spontanbesuchen im Kinderzimmer gab es bis dato auch keine Anhaltspunkte für regelwidriges Verhalten. Bis gestern!
Als ich zum Abendessen rufen wollte und das Kinderzimmer betrat, rief $namekind2 $namekind1 “Mach schnell weg!” zu. Schwupps wurde ein Statusbildschirm aufgerufen und nur Sekunden später das komplette System per Steckdosennotschalter gekillt.
Das macht mich neugierig. Sehr neugierig!
Folgender Dialog ergab sich danach:
tAXMAN: “Was macht ihr denn da?”
$namekind1: “Nichts!”
$namekind2: “Wir haben das nicht gemacht!”
tAXMAN: “Worum handelt es sich denn bei dem das, das ihr nicht gemacht habt?”
$namekind1: “Nichts! Wir haben nichts gemacht!”
Es folgte weiteres Hin-und Herfragen, bis $namekind2 folgende Aussage machte:
$namekind2: “Ich war das nicht! Das war die Idee von $namekind1!”
Damit war die Katze aus dem Sack, ohne dass ich wusste, was die beiden denn nun gemacht hatten. Ich musste als noch einmal auf den Busch klopfen.
tAXMAN: “Habt ihr euch etwa Waffen besorgt?”
2 Blicke, die mehr als Worte sagten.
tAXMAN: “Ihr haltet euch also nicht an unsere Absprachen und schwindelt mich dann auch noch an!?”
Betroffenes Schweigen! 1 Minute später erklärten beide, wie sehr es ihnen doch leid tut, sich Waffen per Cheatcode besorgt zu haben um in der Gegend herumzuballern. Für ihre Spinnerei entschuldigten sie sich und erklärten, dass das nicht wieder vorkommen würde. Das Spiel, bei dem es sich um ein älteres Playstation 2 -Spiel handelt, habe ich mit einem Scherenschnitt entsorgt. Schade um das Geld, aber ein Zeichen zu setzen war mir in dem Moment wichtiger. Weitere Sanktionen haben wir nicht getroffen. 
Okay, okay! Das ist jetzt nicht wirklich ein Drama. Insgeheim habe ich schon damit gerechnet, dass die 2 irgendwie, irgendwas heimlich machen. Wer hat das als Kind nicht gemacht. Dass ich jedoch angesponnen werde, obwohl ich sie quasi frisch auf der Tat erwischt habe – sie konnten ja nicht wissen, was ich (nicht) gesehen habe – betrübt mich schon etwas. Vorbei sind die Zeiten, in denen die 2 gewissenhaft das taten, was Mama und Papa wollten. Sieht so aus, als müsste ich doch öfter mal was hinterfragen und überprüfen, denn die beiden haben es faustdick hinter den Ohren. 
Wie haltet ihr es mit euren Kindern? Vetraut ihr ihnen blind, kontrolliert ihr und was macht ihr, wenn sowas wie das oben geschilderte passiert?
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Montag, September 22nd, 2008 |
Der Junior gab es ja schon in seinem Kommentar zum Besten, ich habe es durch meine Teilnahme am Dabendorfer Herbstlauf in die lokale Presse geschafft. Manchmal kann man eben groß herauskommen, wenn man sich einfach im Hintergrund hält. Das Bild in der Zeitung freut mich um so mehr, da wir unseren eigenen Fotoapparat vergessen hatten. Es ist inzwischen zur Gewohnheit geworden, die Teilnahme an den doch zahlreicher werdenden Sportveranstaltungen fotografisch zu dokumentieren. Ich danke daher ganz besonders der Märkischen Allgemeinen für das Foto und den Beitrag, in dem ich natürlich nicht namentlich erwähnt werde. Kurioser Weise erhalten wir das Blatt momentan in einem 14-tägigen Probeabo. Wenn das kein Zufall ist. Oder wollen die uns damit nachhaltig ködern? Wer weiß… Lustig ist es allemal. 
PS: Der im Vordergrund abgebildete, ca. 9 Jahre alte Knirps ist übrigens daran Schuld, dass ich die irre Zeit gelaufen bin. Gleich zu Beginn flitzte der Winzling an mir vorbei und ließ mir bis zu seinem Zieleinlauf bei Kilometer 5 keine Chance vorbeizukommen. Meine 5km-Zwischenzeit war übrigens 21:51 Minuten, was nicht grad langsam ist. Da kann man erahnen, was für ein Talent in dem Zwerg steckt. Respekt mein Lieber! Respekt! 
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Sonntag, Juli 13th, 2008 |
Bis vor kurzem war ich der Ansicht, dass sich in erster Linie Menschen dafür entscheiden Tiere anzuschaffen und diese Entscheidung dann auch umsetzen und nicht umgekehrt. Okay, das gilt nicht für Milben, Läuse und andere Parasiten, aber eben für größere Exemplare aus der Tierwelt. (weiterlesen…)
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