Archiv für die ‘Schwimmen’ Kategorie
Montag, August 31st, 2009 |
Für die Suchenden, die hier auf der Suche nach den Ergebnissen des Kallinchentriathlons 2009 landen, geht es mit folgenden Links zu den Ergebnissen der jeweiligen Teilwettkämpfe:
→ 1,5-40-10 | 1,5-40-10 (Polizei) | 300-13-3 | 300-13-3(Polizei) . Schön, dass ihr hier wart. Kommt bald wieder! 

Zum dritten Mal startete ich am gestrigen Sonntag beim Kallinchentriathlon am Motzener See. Dieses Mal musste ich jedoch nicht alleine antreten, da meine Junioren beschlossen hatten, auch endlich ihren ersten (Schnupper-)Triathlon zu absolvieren.
Sonntagmorgen 6:00 Uhr, drei hundemüde tAXMäNNER tappern durchs Haus und sind sich nicht im Klaren, ob sie selbiges überhaupt verlassen sollen. Das Außenthermometer zeigt knapp 9°C an und die Lust “schwimmen zu gehen” ist bei keinem von uns ausgeprägt. Egal! Wir haben uns das vorgenommen und müssen da wohl durch. 2 1/2 Stunden später sieht die Welt schon rosiger aus. Inzwischen scheint die Sonne, der Start verschiebt sich nach hinten und es wird mit jeder Minute wärmer. Die tAXMäNNER haben inzwischen ihre Starteutel abgeholt und ihre Wechselzone eingerichtet. Die Brüder haben ihre Plätze direkt nebeneinander, sind aufgrund der Teilnahme am anderen Wettkampf jedoch mehrere Hundert Startnummern und somit auch einige Reihen und zig Meter von mir entfernt. Aufregung zeigte sich bis jetzt bei keinem von uns. Den Großen erwischte ich vor dem Start noch zum Drücken und Motivieren, der Kleene war irgendwo auf der Pirsch und nicht auffindbar. Nuja, den Start wird er wohl nicht verpassen…
Um 9:41 Uhr startete ich mit der dritten Welle. Dass ich zuletzt am 5.7. geschwommen bin, merkte ich sofort. Die Schulter wurde hart, es ging nur mühsam vorwärts. Nach geschätzten 10 Minuten hatte ich mich eingeschwommen (soweit das möglich ist) und versuchte an den Nachzüglern des “grünen” Startblocks dran zu bleiben. An der ersten Wendeboje verlor ich etwas die Orientierung. Die Brille war beschlagen und von nun an ging es gegen die Sonne. Die Sicht war gleich Null, keine Boje in Sicht, schemenhaft einige Badekappen…
Dranbleiben!!!
Nach endlosen 39 Minuten verließ ich das Wasser und checkte nach 0:40:27 ein. Den Wechsel zum Rad ließ ich stressfrei ablaufen und wechselte noch einige Worte mit dem Nachbarn. Auf dem Rad fand ich recht schnell meinen Rhythmus. Der böige Wind war zwar recht stark und häufig von vorn, ließ mich jedoch nicht verzweifeln. Immerhin war ich auf der Jagd. Ich hatte mir nämlich vorgenommen, in meiner zweiten Radrunde die Jungs zu überholen und noch einmal anzufeuern. Den Kleenen überholte ich in der Hälfte meiner zweiten Runde. Tapfer zog er seine Spur und jubelte mir zu. Den Großen konnte ich nicht mehr einholen.
Nach ca. 1:08:00 reiner Fahrzeit waren die 40km passe. Mit dieser Zeit kann ich gut leben, da auch das letzte Radtraining ca. 1 1/2 Monate zurückliegt. Der Urlaub war für die Triathlonvorbereitung einfach unpassend. Beim Wechsel vom Rad zum Laufen ließ ich es wieder ruhig angehen. Laufsocken und -schuhe an – dieses Mal die richtigen Socken!!!
– Radtrikot aus und ein Schluck aus der Flasche… Los gings. Die Beine fühlten sich prima an. Lediglich der Rücken schmerzte wie schon im letzten Jahr zum Ende der ersten Runde. Die Zeit sah jedoch prima aus. Die ersten 4km hatte ich in ~19 Minuten absolviert. Der Große winkte mir bereits aus dem Zielbereich zu und feuerte mich noch einmal an. Die letzten 2 Runden liefen sich fast wie im Training. Zum Ende hin konnte ich sogar noch beschleunigen, kam nach 10km bei 0:48:27h ins Ziel. Meine Gesamtzeit betrug 2:45:07 h, lag somit 7 Sekunden über dem von mir gesetzten Ziel.
Die Junioren erwarteten mich bereits ganz stolz. Immerhin hatten sie ihren Triathlonauftakt bravourös absolviert. Ihre 300m Schwimmen, 13,5km Rad und 3km Laufen schafften der Große in 1:04:45 h und der Kleene in 1:13:03 h. Nächstes Jahr wollen die Beiden wieder dabei sein.
Was will man mehr. Die Jungs treten tapfer in meine Fußstapfen, rackern sich einen ab und haben Spaß dabei. Okay… Beide geben zu, dass sich mich unterwegs mehrfach verflucht haben. Damit kann ich leben. Auf meine beiden Triathleten bin ich nämlich mächtig stolz!
Zahlenkrams: Kallinchentriathlon 2009
1,5km / 40km / 10km
0:40:27 / 1:16:13 / 0:48:27
Gesamt: 2:45:07 h 
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Sonntag, Juli 5th, 2009 |
Was kann es an einem Wochenende schöneres geben, als um 6:00 Uhr aufzustehen? Mir fällt nicht viel ein. Unmotiviert, unvorbereitet und ziemlich unausgeschlafen fuhr ich gestern nach Neuruppin, um beim dortigen Thriathlon über die olympische Distanz zu starten. Das konnte ja was werden… Geschwommen bin ich zu letzten Mal am 12. Juni und vor 2 Wochen saß ich beim Velothon das letzte Mal auf dem Rad. Was die Lauferei angeht, habe ich das letzte Wochenende noch in unguter Erinnerung.
Erschwerend kam hinzu, dass ich in meiner linken Schulter seit 2 Wochen Schmerzen haben und nur eingeschränkt beweglich bin. Dank Ibo sind die Schmerzen halbwegs erträglich.
Immerhin fühlte ich mich sonst ganz gut, da ich mir und vor allem der Schulter zum ersten Mal eine fast komplett trainingsfreie Woche (Ausnahme eine Laufeinheit am Montag) gegönnt hatte. Neuruppin verhieß also spannend zu werden.
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Donnerstag, Januar 1st, 2009 |
Warum tue ich mir das an? Wir haben den 31.12.2008, Silvester, es ist 7:00 Uhr und ich muss aus dem Bett. Das sportliche Finale eines sportlichen Jahres steht an, der Silvesterlauf über 17,8 km von Zossen nach Ludwigsfelde.
Draußen ist es noch dunkel und schweinekalt. -8°C zeigt das Thermometer. Sozusagen optimale Laufbedingungen.
Gegen 8:30 Uhr bin ich in Zossen und erledige die Anmeldeprozedur. Mein Kumpel Stuart ist auch schon da. Der Lauf ist eine der wenigen Gelegenheiten die wir haben, um mal in Ruhe zu quatschen. Da wir uns vorgenommen haben, die Vorjahreszeit von ~1:35:00 Stunden zu unterbieten, würde zumindest meine Luft knapp und ich etwas ruhiger werden. Um 9:00 Uhr gabs warme Worte von der unsportlichen Bürgermeisterin und den Ehrenstart vor dem Rathaus Zossen, wenige hundert Meter und 15 Minuten später den scharfen Start in meinem Heimatnest Nächst Neuendorf. Die Temperatur betrug inzwischen wohl -6°C. Entgegen allen Befürchtungen fror ich jedoch nicht. Stuart gab eine alte Läuferweisheit zum Besten: “Wer vor dem Start nicht friert, ist für den Lauf zu warm angezogen!” und sollte damit Recht behalten.
Nach nicht mal einem Kilometer schwitzte ich wie ein Affe aus allen Poren, zog die Handschuhe aus und öffnete den Kragen der oberen Kleidungsschicht, konnte mich jedoch nicht aufraffen, eine der 3 Hosen auszuziehen.
WARUM zum Teufel habe ich mich nicht an meine gewohnte Kleiderordnung gehalten?
Die ersten 12 Kilometer über unebenen und gefrorenen Boden verliefen nach Plan. Wir überholten etliche Läufer und lagen mit ~4:50 Minuten pro Kilometer prima im Zeitrahmen, um die gesteckte Zielzeit von 1:30:00 Stunde zu erreichen. Bei Kilometer 13 fiel ich jedoch in ein “Tief”. Die Luft war raus, die Beine butterweich und zugleich steinhart, der gesamte tAXMAN einfach nur platt, lustlos, inzwischen unmotiviert und innerlich weich und weinerlich. Der Drang einfach stehen zu beleiben, ‘ne Pause zu machen, den ganzen Kack hinzuschmeißen wurde so mächtig wie noch nie. WARUM? Warum tue ich mir diesen Scheiß an?
Ich könnte noch im warmen Bett liegen!
Stuart gab sein Bestes, um mich aus meinem mentalen Loch zu holen. Meinen Gedanken, über einen gefrorenen Erhuckel zu stolpern oder einfach auf einem der zahlreichen Eispfützen auszurutschen und liegenzubeleiben hat er mir unermüdlich und nicht locker lassend wegquasselt und mit jeder Menge Läuferweisheiten weggefegt. Locker bleiben, richtig Atmen, Arme und Schultern lockern, …
Nuja… Irgendwann waren wir in Ludwigsfelde. Meinen Rhytmus, die mir sonst eigene Lockerheit, habe ich nicht mehr gefunden. Mit sehr viel Kraftaufwand ereichten wir das, was ich als mein Limit bezeichne, sowie das Ziel nahezu gleichzeitig. Bei 1:27:12 Stunde liefen wir “Hand in Hand” ins Ziel. Kurioser Weise haben wir auf dem letzten Kilometer sogar noch einige Läufer überholt. Ich fühlte mich ja schon mies. Was haben die gefühlt haben, von einem taumelnden tAXMAN überholt zu werden?
Fragt mich nicht wie, aber irgendwie haben wir es geschafft,7 Minuten schneller als noch vor einem Jahr zu sein (Der Ganzkörpermuskelkater, vor allem im Schulterbereich spricht deutlich Bände für verkrampftes Laufen). Nach kurzer Verschnaufpause und intensivem Kampf mit dem Brechreiz schoss mir die Antwort auf die vielen Warums durch den Kopf. Ankommen! Die eigenen Grenzen erfahren und überschreiten. Gesetzte Ziele erreichen! Und eben diese Dinge mit einem Freund erleben. Jupp! Das isses! Das macht es möglich und eben auch wert. 
Danke Stuart. Schön, dass du mich nicht “am Baum hast hängen lassen”. 
Meine Herren Junioren haben ihren Silvesterlauf über 2,8km gemeinsam absolviert. Lediglich kurz vor dem Ziel gab es einen Kampf um den besseren Platz. Beide hatte ihren “Spaß”, ein gemeinsames Erlebnis und in der Wertung die jeweils dritte Platzierung in ihrer Altersklasse. 
Alles in allem war der Silvesterlauf ein würdiger Abschluss für das Sportjahr 2008. Trotz einiger Tiefschläge, körperlicher Gebrechen und gemeiner Verletzungen hat mich das Jahr 2008 ein großes Stück weitergebracht. Das erste “große” Wettkampfjahr hat mich einiges an Startgeldern gekostet, an großen und kleinen Veranstaltungen teilnehmen lassen, nach Hamburg geführt und ‘nen neuen Freund finden lassen. Hochs und Tiefs im Wechsel. Festzuhalten bleibt, dass man nie zu alt für Neues oder für Weiterentwicklung ist. Mit Konsequenz und Willen, etwas Planung und häuslicher Unterstützung kann man immer was reißen.
Never give up! Gesundes neues Jahr und Sport frei!
Alles Gute für 2009!
Das meint übrigens die Presse: Sportlicher Jahresausklang – 31. Auflage des Silvesterlaufs Zossen-Ludwigsfelde
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Sonntag, August 31st, 2008 |
Manchmal fragt man sich ja, warum man sich bestimmte Dinge antut. Diese Frage stellte ich mir heute mit Sicherheit mehr als einmal. Am Ende ist zwar alles gut, aber unterwegs haderte ich schon sehr mit mir…
Bei blendendem Wetter ging es heute nach Kallinchen am Motzener See. Dank Neuorganisation des Anmeldevorgangs befand ich mich dann auch relativ flott an meinem Platz in der Wechselzone. (weiterlesen…)
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Freitag, August 22nd, 2008 |
Wenn es hier momentan ziemlich ruhig zugeht, liegt es daran, dass ich mich derzeit fieberhaft auf die kommenden Sportveranstaltungen vorbereite.
Montag – Rennradrad
Dienstag – Laufen,
Mittwoch – Kraft, Spinning, Laufen
und abschließend gestern Rad, Schwimmen, Rad
haben doch ganz schön Kraft gekostet. Morgen gehts nach Hamburg um dort am Sonntag ein Held zu werden. Aufgeregt bin ich lediglich wegen des in 8 Tagen stattfindenden Triathlons (Kallinchen Triathlon).
Gestern bin ich schon einmal 40 Minuten im Motzener See Probe geschwommen. ~20°C Wassertemperatur sind ohne Neopren zwar frisch, aber ganz gut auszuhalten und sicherlich kein Vergleich mit den Temperaturen der dänischen Ostsee vor 2 Wochen. Dort waren die Beine nämlich in Nullkommanix steinhart und ließen jegliche Schwimmversuche scheitern. Sorgen bereitet mit indes die Radstrecke des Kallinchen-Triathlons. Immerhin stehen 3 Runden um den Motzener See auf dem Programm und zwangsläufig wird somit die Ortschaft Motzen 3 mal durchfahren. In Motzen wird zur Zeit (an der Kanalisation?) jedoch gebaut. Der Straßenverlauf ist teilweise einspurig mit Wechselampel und die Fahrbahn ist durch ca. halbmeterbreite, mit Sand gefüllte Abschnitte mehrfach unterbrochen. Dieser Engpass und eben auch die Beschaffenheit der notdürftig geschlossenen Straßenabschnitte stellen besondere Anforderungen an Veranstalter, Teilnehmer und deren Rennräder. Bleibt zu hoffen, dass der Veranstalter Gummimatten o.ä. für die betreffenden Abschnitte besorgt.
Ich werde mich jetzt noch ein wenig entspannen und den letzten Urlaubstag genießen. Ich wünsche der verehrten Leserschaft ein schönes Wochenende, dem lieben Feydab und mir einen entspannten Halbmarathon. Bis zum nächsten Lebenszeichen, vielleicht sogar aus Hamburg… 
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Donnerstag, Januar 31st, 2008 |
… und wie schon mehrfach behauptet nicht mein Element.
Tag 1 der Wie-quäle-ich-mich-selbst-Unternehmung ist geschafft, die erste richtige Schwimmstunde habe ich soeben absolviert. Overtüre waren einige Bahnen Brust mit dem Versuch die Gleitphase so lang wie möglich zu gestalten. Anschließend sollte ich dann mit den Armen Brustschwimmen und mit den Beinen den Kraulschlag versuchen. Diese Bewegung zu koordinieren ist für mich in etwa genauso einfach wie Schlagzeug spielen. Das kann ich nämlich auch nicht, schon gar nicht mit Armen und Beinen. Einen Hauch von seelischer Grausamkeit bekam diese Übung durch die auf der Nachbarbahn wie wild kraulschwimmenden Sportlerinnen vom hiesigen Schwimmsportverein. Nicht nur, dass die zwischen 9 und 11-jährigen Mädchen an mit vorbeizischten, nein auf der “Tribüne” direkt neben meiner Bahn lungerten warteten ungefähr 100 Mütter und Väter auf ihre den Schwimmunterricht absolvierenden Kinder. Super! Da hängt man wie ein Klops im Wasser, muss Bewegungen ausführen, die den körperlichen Begebenheiten widersprechen und hat dabei noch jede Menge Publikum. 
Herr Schwimmlehrer hat dann auch irgendwann eingesehen, dass das so nichts bringt. Er verschwandt kurz und erschien nur wenig später mit einer Badehose bekleidet. Er demonstrierte mir im Wasser wie der Beinschlag funktioniert. Um es mir einfacher zu machen, durfte ich gefühlte 100 Bahnen auf dem Rücken schwimmend den Beinschlag üben. Schon komisch wenn man strampelt wie ein Irrer, aber kaum voran kommt. Da ist der Fuß nicht locker genug, das Knie nicht durchgestreckt, u.s.w. u.s.f… Es folgten Übungen mit dem Schwimmbrett und weitere Einheiten auf dem Rücken. So soll ich erst einmal ein Gefühl für die richtige Bewegung bekommen.
Als die Stunde um war, war ich ziemlich geschafft. Meine Schwimmversuche schlauchten mich mehr als ein 12 km-Lauf durch Wald und Flur. Trotzdem war nach der Stunde noch nicht Schluß. Da ich jedoch die Bahn noch 45 Minuten alleine nutzen konnte, habe ich noch fix 60 Bahnen Brust drangehangen.
Fazit: Bin ich zuversichtlich? Nein! Ich würde es eher als Zweckoptimismus bezeichnen. Ich habe vorsorglich einen Block von 10 Stunden gebucht und bezahlt. So muss ich wenigstens am Ball bleiben. Auf meine Frage, ob er schon einen solchen Patienten wie mich im Schwimmunterricht hatte, meinte Herr Schwimmlehrer, dass er schon viel schlimmere Fälle durchgebracht hätte. Das macht mir wieder etwas Mut. Aber eben nur etwas… 
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Donnerstag, Januar 31st, 2008 |
Es ist jetzt 15:36 Uhr! Ich muss zum Schwimmtraining! Mann hab ich ‘nen Durst. Ich berichte später, wenn ich noch kann …
*gluckgluck* 
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Samstag, Januar 26th, 2008 |
Wie bereits angekündigt war es gestern soweit. Ich hatte mein Vorstellungsgespräch für meinen Schwimmunterricht. Gegen 9:15 Uhr machte ich mich auf den Weg zum Schwimmbad. Auf halber Strecke klingelte das Telefon und Frau tAXMAN teilte mir mit, dass ich meine Badehosen liegen gelassen hatte. Der Tag versprach lustig zu werden.
Nach einem kleinen Abstecher nach Hause kam ich denn schon etwas genervt in der Therme an, wurde jedoch umgehend in Empfang genommen und zur Umkleide geleitet. Am Schwimmbecken angekommen erläuterte ich, dass ich beabsichtige den nächsten Triathlon mit Kraulschwimmen zu absolvieren, jedoch noch keine Kenntnisse und Fähigkeiten hätte. Dann ging es auch schon ins Wasser. Aufgabe Nr. 1 lautete eine Bahn ganz normal im Bruststil zu schwimmen und den Rückweg kraulend (!!!) zurückzulegen. Als ich erklärte, dass ich nicht kraulen kann und dies auch noch nie so richtig probiert hätte, erwiderte Herr Schwimmlehrer, dass ich es einfach so machen sollte, wie ich es mir vorstellen würde. Super, wir hatten noch gar nicht richtig angefangen und ich musste mich gleich zu Kasper machen. Welche Blamage. (weiterlesen…)
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Mittwoch, Januar 23rd, 2008 |
denn leider habe ich in meiner Kindheit nie Kraulen gelernt. Tragischer Weise war ich als Kind im Schwimmen eine Niete, und das obwohl wir direkt neben einer Schwimmhalle wohnten. Wasser und die Bewegung darin haben mir nie Freude bereitet, teilweise hatte ich Angst und meine dümmliche Schulschwimmlehrerin hat mit ihrer Bambusstange und dem Geschubse im “tiefen” Wasser ein Übriges dazu getan. So richtig schwimmen musste ich dann erst wieder beim Abitur. Um im Sportunterricht die Note eins zu bekommen, musste ich auch das schwimmerische Äquivalent dazu ablegen. Den heißen und roten Kopf sowie die Schwitzerei
im Wasser werde ich nie vergessen. (weiterlesen…)
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