“Vorfreude” oder “Der Schnee muss weg!”
Montag, Januar 18th, 2010 |Eben bestellt und hoffentlich bald geliefert. Jetzt müssen die Strassen nur wieder befahrbar werden.
Isses nich scheeeen?
Dir Duathlon-/triathlonsaison kann beginnen!!!
Der verzweifelte Beginn einer bloggenden Leidenschaft…
Eben bestellt und hoffentlich bald geliefert. Jetzt müssen die Strassen nur wieder befahrbar werden.
Isses nich scheeeen?
Dir Duathlon-/triathlonsaison kann beginnen!!!
Momentan kämpfe ich noch mir mir, ob ich morgen früh zum für mich inzwischen traditionellen Silvesterlauf starte. Dafür sp
richt, dass ich den Lauf fest im Programm hatte und meinen nigelnagelneuen Forerunner unter Wettkampfbedingungen testen möchte. Dagegen spricht, dass es hier ‘ne Menge Schnee gegeben hat und es heute Nacht weiterschneien soll. 18km in Laufklamotten durch den Schnee zu stapfen ist jedoch nicht das, was ich mir unter sportlichem Jahresausklang vorstelle. Mal sehen was der Silvestermorgen bringt.
Ich mach mir da jetzt keinen Stress, denn die Saison ist seit langem vorbei. So habe ich wegen meiner Blogunlust bisher verschwiegen, dass ich im Läufercup des hiesigen Landkreisea aus erfolgreich mitgelaufen bin und doch noch den zweiten Platz erreicht habe. Die Siegerehrung war ja bereits Ende November.
Mannomann… ![]()
Ja er lebt noch, hat momentan jedoch wenig Lust, Veranlassung, Motivation, Themen, was auch immer, sein Blog zu füttern und zu pflegen. Das liegt zum Einen daran, dass ich mich die letzten 2 Wochen mit einer Grippe herumgeqält habe und mich eben auch nicht sportlich betätigen konnte. Nach 5 Wochen Zwangspause war meine Laune auch mehr oder weniger im A****. Nun bin ich wieder halbwegs auf dem Damm und verspüre einen unendlichen Bewegungsdrang. Samstag gabs bei schönem Wetter mal wieder eine Radeinheit und Sonntag einen ersten 12km-Lauf hinterher. Zeit und Tempo waren indiskutabel, das Gefühl endlich wieder mobil zu sein indes herrlich. Ich bin zwar noch etwas kurzatmig und ohne Power unterwegs gewesen, konnte jedoch verzeichnen, dass die Knöchelentzündung endgültig abgehakt ist und hoffentlich nie wieder kommt.
Um mich gleich richtig zu motivieren, habe ich mich für die Mitteldistanz beim BerlinMan-Triathlon 2010 angemeldet. Die Aussicht, 2,2 km Schwimmen, 90 km Radfahren, 20 km Laufen absolvieren zu müssen wird das Training für die nächsten 9 Monate bestimmen. Bleibt zu hoffen, dass ich bis dahin von weiteren Verletzungen und Infekten verschont bleibe.
Die Saison neigt sich dem Ende zu und ich spühre es irgendwie gewaltig. Nach dem Lauf vor 2 Wochen hatte ich 2 Wochen ein dickes Sprunggelenk und hieraus resultierend Probleme in der Wade. Doch watt mutt, datt mutt. Augen zu und durch, denn meine Platzierung im TF-Cup will ich ja nicht verschenken. So habe ich 14 Tage gesalbt, geschont so gut es ging und mir zu körperlichen und seelischen Unterstützung auch noch ein Paar Kompressionsstrümpfe gegönnt. Der vor(vor?)letzte Lauf konnte also kommen…
Samstagfrüh weckte mich das iPhone gegen 7:00 Uhr. Wieder nichts mit ausschlafen… Frühstück, Sporttasche packen, Laufsachen an und los! Moment! Bevor ich auf blauen Dunst losfahre, schaue ich lieber noch einmal, wohin ich denn genau muss. Aha, Gemeindehaus Thyrow! 10:00 Uhr! 18.10.!
18.10.! Mist! Einen Tag zu früh! Sporttasche wieder weg, ausziehen, ab ins Bett! Anscheinend sind es nicht nur die Knochen, die zum Ende Saison schwächeln.
Nächster Tag, Sonntag, gleiche Zeit… Ich überspringe diesen Abschnitt um mich nicht zu wiederholen…
Gegen 9:00 Uhr traf ich in Thyrow beim Gemeindehaus ein, nahm die Startunterlagen in Empfang und begab mich recht bald auf die Aufwärmrunde durch Thyrow und den angrenzenden Wald. Der Boden war trotz des Regens der vergangenen Tage nicht aufgeweicht und gut zu belaufen. Lediglich ein ziemlich langgezogener, dreimal zu absolvierender Anstieg verhieß dicke Beine. Um 10:00 Uhr ging es bei strahlend blauem Himmel, wenig Wind und ca. 8°C auf den 4,5km-langen Rundkurs. Runde 1 ließ ich locker angehen, da ich mir über die Auswirkung des Anstiegs nicht im Klaren war. Die Zwischenzeit bei Start/Ziel betrug 19:50 Minuten. In Runde 2 merkte ich beim Anstieg schon deutlich, wie sich die Schenkel schleichend verhärteten, konnte mich beim Abstieg jedoch wieder lockerlaufen. Rundenzeit 20:46, Zwischenzeit bei 40:36 Minuten. In Runde 3 forderte der Anstieg schon eine kleine Gehpause, nicht viel, nur 1-2 Sekunden, aber immerhin. Der linke Fuß schmerzte, der rechte Knöchel puckerte, ein Ziehen in der rechten Pobacke… Da jedoch nur noch ~2km zu laufen waren und weitere Anstiege nicht im Programm waren, konnte ich alle Unleidlichkeiten in den Skat drücken und den Lauf entspannt beenden. Runde 3 endete nach 21:17 und der Lauf nach 1:01:53h . Schlagartig tat alles weh was unterwegs weggeschaltet war. Der Hacken, die Ferse, die Wade, der Knöchel – inzwischen wieder dick…
Auf jeden Fall habe ich meine ärgste Konkurenz auf die Plätze verwiesen und Punkte gut gemacht. Mit etwas Glück muss ich den letzten Lauf , in 14 Tagen, gar nicht bestreiten und habe meine Platzierung sicher. Dass nach der ganzen Quälerei nur ein 4-ter Platz in einer stark besetzten AK M40 drin war, hebt mich nicht weiter an. Die Punkte für den Cup sind mir wichtiger.
Heute Nachmittag gehts erst einmal zum Arzt. Mal schauen was er zu meinem Sprunggelenk meint. In 14 Tagen muss ich wieder ran. Bis dahin muss der Fuß wieder fit sein. ![]()
Nachdem ich letzte Woche erfolgreich im benachbarten Dabendorf unterwegs war, sollte, wollte und musste ich gestern im 40km entfernten und sicher auch bekannteren Jüterbog starten. Der 5. Flaeminglauf ist der drittletzte Lauf des EMB-Cups und die letzten Punkte für mich die wichtigsten.
Gegen 7:00 Uhr standen der Kleene und ich auf und blickten bibbernd auf das Außenthermometer. 6 °C, windig, bewölkt – alles andere als einladend. Nach einem kleinen Frühstück packten wir unsere vorsortierten Sachen und fuhren nach Jüterbog und kamen gegen 9:00 Uhr an. Wir meldeten uns schnell an und erhielten unsere Startnummer, jedoch keine Chips für die Zeitmessung. Hier wurde noch nach der guten alten Stoppuhrmethode die Zeit genommen.
Ich war etwas verblüfft. Meine Frage nach den obligatorischen Sicherheitnadeln wurde mit großem Erstaunen und Aufregung aufgenommen. “Was?! Sie haben keine Nadeln?”. “Doch! Ich habe welche, der Junior indes nicht!”. Meine Nadeln stecken nämlich immer am Startnummernband. Nach einigem Gebrubbel landete eine mit 2 Kilogramm Sicherheitsnadeln gefüllte Keksdose mit lautem Knall und der Anmerkung “Aber nur für die, die sie wirklich brauchen!!!” auf dem Tisch. Ja dachte ich mir, herzlich Willkommen in Jüterbog. ![]()
Der ursprünglich für 10:00 Uhr angesetzte Start verschob sich um eine Viertelstunde nach hinten. Das ist nicht spaßig, wenn man einigermaßen warm gelaufen ist und sich dann stehend dem kalten Wind aussetzen muss. Nachdem der Letzte des Bambinilaufs durch war, durften die Läufer über 11,5km und 15km an den Start. Los ging es natürlich nicht, da der richtige Sitz der Startnummer kontrolliert wurde. Natürlich wurde mein Startnummernband, das ich übrigens bei jedem Lauf trage, bemängelt. Ich solle es ablegen und die Nummer am Trikot festmachen. Das wurde in einer so charmanten Art vorgetragen, dass ich an die ersten Tage meines Wehrdiensts bei der NVA erinnert wurde. Willkommen im wilden Osten! So zog ich also mein Startnummernband auf Brusthöhe und fixierte es mit einer Sicherheitsnadel – einer selbst mitgebrachten wohlbemerkt!
Während also der Startnummernprüfer weitere Startnummern prüfte, gab der Einweiser und Startschussgeber uns die Einweisung für den Lauf und wedelt dabei mit seinem riesigen Revolver herum. Schon komisch, wenn man direkt in den Lauf guckt.
Willkommen im wilden Westen! (weiterlesen…)
Nach einer langen Nacht mit Konzertbesuch und abschließendem Geburtstagsbier beim Bekannten im Dorf, ist es selbstredend ein Highlight, wenn am nächsten Tag ein Wettkampf ansteht. Bloß gut, dass der Start beim Dabendorfer Herbstlauf am frühen Nachmittag um 14:00 Uhr und nicht wie sonst üblich um 10:00 Uhr war. Der Schlafmangel hielt sich somit in Grenzen. Hochmotiviert traf ich gegen 13:00 Uhr am Dabendorfer Sportplatz ein. Heute wollte ich mich gründlich einlaufen und dehnen und mit gut präparierten Beinen ins Rennen gehen. Die letzten 4 Läufe der Saison darf ich nicht verpatzen, wenn ich den 2 Platz in der Cupwertung 2009 nicht vergeigen will.
Gut aufgewärmt und mit einem Powergel versorgt ging es um 14:00 Uhr an den Start. Das Läuferfeld bestand aus Läufern, die über 5km, 10km, 15,7km an den Start gingen. Es war mal wieder schwer einzuschätzen, wer direkte Konkurrenz war und wer nach der ersten oder zweiten Runde Schluss machte. Wie gewohnt ging es zackig zur Sache. Nach 3:46 Minuten war ich an der 1km-Marke. Zeit etwas Tempo herauszunehmen, wenn ich den Lauf überleben wollte. Die Stecke war eine Mischung aus Buddelkasten und Straße. Knöchelhoher Sand und Asphalt wechselten jeweils zur Hälfte einer Runde.
Mich störte das jedoch nicht. Ich war gut drauf und lief die ersten 2 Runden so locker und entspannt wie schon lange nicht mehr.Zwischenzeiten nahm ich auf den mit Schildern markierten 5km-Abschnitten und war mehr als zufrieden mit mir. In Runde 1 brauchte ich 20:47 Minuten, in Runde 2 21:35 Min und in der letzten Runde 22:17 Min. für die 5km-Abschnitte. Die letzte Runde war die Hölle. Die Lockerheit war denn irgendwann weg. Der Sand hatte einiges an Kraft gekostet. Die Konkurrenz holte langsam auf und ich musste wirklich an die Grenze gehen, um nicht doch noch überholt zu werden. Mit 183-er Puls und sehr lauter Atmung “schleppte” ich mich in Ziel. 1:08:09 h gab die Uhr zum Besten. Zwar 2 Minuten schneller als im letzten Jahr machte ich mir doch wenig Hoffnung auf eine Platzierung. Dieses Mal sollte ich mich jedoch irren, denn ich durfte doch noch aufs Treppchen. Platz 3 in der AK M40 ließen mich nach etlichen 4-ten Plätzen jubilieren. Jetzt stehen noch 3 Läufe mit Cupwertung aus. Und denen blicke ich recht zuversichtlich entgegen.
Zahlenkrams:
Distanz: 15.70 km Zeit: 01:08:09
Geschwindigkeit: 13.9 km/h
Pace: 00:04:20/km ≈ 4.3 min/km (?)
Platz 3 AK M40
Schon eine Woche nach dem Kallinchen-Triathlon stand für die tAXMäNNER ein weiterer Wettkampf auf dem Programm. Der Dahlewitzer Waldcrosslauf war nach der Sommerpause der erste Lauf mit einer Cupwertung. Nach wie vor verspreche ich mir am Jahresende unter den 3 Besten Läufern in meiner Altersklasse zu sein. Dazu muss ich jedoch ordentlich Punkte sammeln und darf kaum Veranstaltungen auslassen. ![]()
Prinzipiell schreckt mich beim Laufen auch kam etwas ab, wer aber einmal das Wetter der letzten Woche und den Begriff Crosslauf kombiniert, wird erkennen, wo der Haken an diesem Lauf war. In den letzten Tagen vor dem Lauf schüttete es unaufhörlich. Der Begriff Dauerregen scheint gar nicht so weit hergeholt. Auch die Nacht von Freitag zu Samstag war alles andere als trocken. Abends Regen, Nachts Regen, beim Auswachen Regen… Die Jungs lies ich also schlafen und fuhr alleine zum Wettkampfort, dem Natursportpark in Blankenfelde. Um 10:00 Uhr fiel der lautlose Startschuss – die Patrone war ein Blindgänger – und ich düste mit dem Feld gen Wald. um meine 4 Runden a 4,5km abzulaufen.
Die Strecke war alles andere als einfach laufen. Es regnete inzwischen nicht mehr, die Waldwege waren jedoch recht glitschig, allerdings nicht schlimm matschig. Mit schmatzenden Schritten ging es durch den Wald. Es folgten von unzähligen Wurzeln durchzogene Pfade und später ein fester, jedoch so glitschig, glatter Weg, dass ich die Grasspur bevorzugte. Danach Schotter, mit recht groben Steinen, usw. usf. Die Strecke bot alles, was man von einem Crosslauf erwarten konnte. Träumen oder Abschalten war nicht drin, man musste tierisch aufpassen.
Die erste Runde absolvierte ich in ca. 19 Minuten. Die folgenden Runden beendete ich jeweils mit 1-2 Minuten mehr. Eigentlich hätte ich mit dem Großteil des Feldes,, den 9km-Läufern, nach der 2 Runde finishen können. Aber dank der Cupteilnahme, muss ich ja die langen Strecken laufen. Runde 3 und 4 war ich alleine unterwegs. Vor mit war niemand zu sehen und hinter mir rührte sich auch nichts. Nach 1:25:40h war ich endlich im Ziel. Viel mehr war dieses Mal nicht drin. Die unregelmäßige Strecke mit ihren schwer zu laufenden Untergründen sowie die sich zwischenzeitlich an den Zehen gebildeten Blasen
haben mich viel Kraft gekostet. Wie inzwischen üblich, landete ich auf dem undankbaren 4. Platz in meiner Alterklasse.
Den Lauf am nächsten Wochenende werde ich aufgrund (m)einer Party sausen lassen. In zwei Wochen geht es hochmotiviert beim Dabendorfer Herbstlauf über 15km an den Start. Bis dahin gibt es auch keine weiteren Berichte zu meinen Rennereien. Bestimmt nicht! Ehrenwort! Versprochen!

Für die Suchenden, die hier auf der Suche nach den Ergebnissen des Kallinchentriathlons 2009 landen, geht es mit folgenden Links zu den Ergebnissen der jeweiligen Teilwettkämpfe:
→ 1,5-40-10 | 1,5-40-10 (Polizei) | 300-13-3 | 300-13-3(Polizei) . Schön, dass ihr hier wart. Kommt bald wieder! ![]()
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Sonntagmorgen 6:00 Uhr, drei hundemüde tAXMäNNER tappern durchs Haus und sind sich nicht im Klaren, ob sie selbiges überhaupt verlassen sollen. Das Außenthermometer zeigt knapp 9°C an und die Lust “schwimmen zu gehen” ist bei keinem von uns ausgeprägt. Egal! Wir haben uns das vorgenommen und müssen da wohl durch. 2 1/2 Stunden später sieht die Welt schon rosiger aus. Inzwischen scheint die Sonne, der Start verschiebt sich nach hinten und es wird mit jeder Minute wärmer. Die tAXMäNNER haben inzwischen ihre Starteutel abgeholt und ihre Wechselzone eingerichtet. Die Brüder haben ihre Plätze direkt nebeneinander, sind aufgrund der Teilnahme am anderen Wettkampf jedoch mehrere Hundert Startnummern und somit auch einige Reihen und zig Meter von mir entfernt. Aufregung zeigte sich bis jetzt bei keinem von uns. Den Großen erwischte ich vor dem Start noch zum Drücken und Motivieren, der Kleene war irgendwo auf der Pirsch und nicht auffindbar. Nuja, den Start wird er wohl nicht verpassen…
Um 9:41 Uhr startete ich mit der dritten Welle. Dass ich zuletzt am 5.7. geschwommen bin, merkte ich sofort. Die Schulter wurde hart, es ging nur mühsam vorwärts. Nach geschätzten 10 Minuten hatte ich mich eingeschwommen (soweit das möglich ist) und versuchte an den Nachzüglern des “grünen” Startblocks dran zu bleiben. An der ersten Wendeboje verlor ich etwas die Orientierung. Die Brille war beschlagen und von nun an ging es gegen die Sonne. Die Sicht war gleich Null, keine Boje in Sicht, schemenhaft einige Badekappen…
Dranbleiben!!!
Nach endlosen 39 Minuten verließ ich das Wasser und checkte nach 0:40:27 ein. Den Wechsel zum Rad ließ ich stressfrei ablaufen und wechselte noch einige Worte mit dem Nachbarn. Auf dem Rad fand ich recht schnell meinen Rhythmus. Der böige Wind war zwar recht stark und häufig von vorn, ließ mich jedoch nicht verzweifeln. Immerhin war ich auf der Jagd. Ich hatte mir nämlich vorgenommen, in meiner zweiten Radrunde die Jungs zu überholen und noch einmal anzufeuern. Den Kleenen überholte ich in der Hälfte meiner zweiten Runde. Tapfer zog er seine Spur und jubelte mir zu. Den Großen konnte ich nicht mehr einholen.
Nach ca. 1:08:00 reiner Fahrzeit waren die 40km passe. Mit dieser Zeit kann ich gut leben, da auch das letzte Radtraining ca. 1 1/2 Monate zurückliegt. Der Urlaub war für die Triathlonvorbereitung einfach unpassend. Beim Wechsel vom Rad zum Laufen ließ ich es wieder ruhig angehen. Laufsocken und -schuhe an – dieses Mal die richtigen Socken!!!
– Radtrikot aus und ein Schluck aus der Flasche… Los gings. Die Beine fühlten sich prima an. Lediglich der Rücken schmerzte wie schon im letzten Jahr zum Ende der ersten Runde. Die Zeit sah jedoch prima aus. Die ersten 4km hatte ich in ~19 Minuten absolviert. Der Große winkte mir bereits aus dem Zielbereich zu und feuerte mich noch einmal an. Die letzten 2 Runden liefen sich fast wie im Training. Zum Ende hin konnte ich sogar noch beschleunigen, kam nach 10km bei 0:48:27h ins Ziel. Meine Gesamtzeit betrug 2:45:07 h, lag somit 7 Sekunden über dem von mir gesetzten Ziel.
Die Junioren erwarteten mich bereits ganz stolz. Immerhin hatten sie ihren Triathlonauftakt bravourös absolviert. Ihre 300m Schwimmen, 13,5km Rad und 3km Laufen schafften der Große in 1:04:45 h und der Kleene in 1:13:03 h. Nächstes Jahr wollen die Beiden wieder dabei sein.
Was will man mehr. Die Jungs treten tapfer in meine Fußstapfen, rackern sich einen ab und haben Spaß dabei. Okay… Beide geben zu, dass sich mich unterwegs mehrfach verflucht haben. Damit kann ich leben. Auf meine beiden Triathleten bin ich nämlich mächtig stolz!
Zahlenkrams: Kallinchentriathlon 2009
1,5km / 40km / 10km
0:40:27 / 1:16:13 / 0:48:27
Gesamt: 2:45:07 h ![]()
Was kann es an einem Wochenende schöneres geben, als um 6:00 Uhr aufzustehen? Mir fällt nicht viel ein. Unmotiviert, unvorbereitet und ziemlich unausgeschlafen fuhr ich gestern nach Neuruppin, um beim dortigen Thriathlon über die olympische Distanz zu starten. Das konnte ja was werden… Geschwommen bin ich zu letzten Mal am 12. Juni und vor 2 Wochen saß ich beim Velothon das letzte Mal auf dem Rad. Was die Lauferei angeht, habe ich das letzte Wochenende noch in unguter Erinnerung.
Erschwerend kam hinzu, dass ich in meiner linken Schulter seit 2 Wochen Schmerzen haben und nur eingeschränkt beweglich bin. Dank Ibo sind die Schmerzen halbwegs erträglich.
Immerhin fühlte ich mich sonst ganz gut, da ich mir und vor allem der Schulter zum ersten Mal eine fast komplett trainingsfreie Woche (Ausnahme eine Laufeinheit am Montag) gegönnt hatte. Neuruppin verhieß also spannend zu werden.
(weiterlesen…)
Am frühen Samstag Morgen fuhren der Kleene und ich zur vorerst letzten Laufveranstaltung in Lüdersdorf. Für mich standen dort 15km auf dem Programm. Punkt 10 Uhr fiel der Startschuss und ich sauste auf und davon. Die Sauserei dauerte bei mir nicht lange an, da mich bereits nach einem Kilometer die Kraft verließ. Mit schlappen Beinen schleppte ich mich über die Strecke und beobachtete meine sich stetig verschlechternen Zwischenzeiten an den Kilometermarken. Erst bei Kilometer 8 fand ich zur gewohnten Lockerheit und dem üblichen Tempo. Meine ärgsten Konkurenten waren zu diesem Zeitpunkt aber fast schon außer Sicht.
Der Gedanke nach 10km einfach aufzugeben, zu sagen dass irgendwas weh tut, ich einfach nicht mehr kann, wurde übermächtig. Aber aufgeben, alle Prinzipien über Board werfen nur weils mal nicht so geht, wie man möchte? Nee! Sowas mach ich nicht. Also quälte ich mich die restlichen 5 Kilometer über die schwierig zu laufende Reststrecke. Nach 1:09:26 trudelte ich ins Ziel. Geschafft! 
5 Minuten über Zielsetzung und wieder nur Platz 4. Ärgerlich aber nicht wirklich schlimm. Nach einem Hoch (Motzenseelauf) folgt eben schon mal ein Tief. Immerhin habe ich mir während der Qual des Laufs passende Ausreden zusammengesucht, die ich hier und jetzt an den Leser bringen werde:
- Beine noch geschwächt vom Velothon – Regeneration zu kurz, da bereit Montag und Mittwoch wieder trainiert
- falsche Schuhe – ich habe mir wirklich Blasen gelaufen. Die Schuhe laufe ich sonst nie! Keine Ahnung warum die heute gegriffen habe.
- zu hohe Luftfeuchtigkeit – im Wald bekam ich kaum Luft, weil es so schwül war.
- zu wenig Lauftraining – ich habe wirklich wenig trainiert. Schwerpunkt war die Vorbereitung fürs Velothon. Laufeinheiten dienten eher der Regeneration nach dem Radtraining.
So jetzt habe ich es zumindest mir plausibel gemacht. Nun beginnt das erholsame Wochenende. Selbiges wünsche ich allen Lesern.
Abschließend der übliche Zahlenkram:
Dauer: 01:09:26 Distanz: 15.00 km
Geschwindigkeit: 13.0 km/h
Pace: 00:04:38/km ≈ 4.6 min/km (?)