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Archiv für die ‘(tri-)sports’ Kategorie

tAXMAN rennt 05/2010

Mittwoch, September 1st, 2010 |

Vor nunmehr fast 2 Wochen war es soweit. Der Saisonhöhepunkt in Form des Berlin Man stand auf dem Programm und soll hier nun blogtechnisch abschließend abgearbeitet werden.

Eine Woche vor dem Wettkampf steigerte sich mein Lampenfieber auf den Höhepunkt und ließ mich nachts kaum noch schlafen. Der Urlaub in Italien war irgendwie viel zu erholend und schien damit auch irgendwie alles andere als die optimale Vorbereitung für meine erste Mitteldistanz gewesen zu sein. Mein subjektives Formempfinden beflügelte mich nicht besonders. Die Probefahrt auf der Wettkampfstrecke gab mir auch noch mal einen Dämpfer, denn nach knapp 100km im doch “bergigen” Berlin, sah ich meine Felle davonschwimmen. Die Devise für den Wettkampftag lautete also heil durchzukommen und das Minimalziel hieß Finish unter 6 Stunden. :furz:

Am Sonntagmorgen hieß es gegen 4:30 Uhr aufstehen um um kurz nach 6 die Wechselzone am Berliner Wannsee zu betreten. Meine inzwischen schon schmerzhafte und Übelkeit mitbringende Aufregung legte sich langsam. Nach dem Einrichten meines Platzes in der Wechselzone blieb genug Zeit, den ein oder anderen alten Bekannten zu begrüßen und die letzten Tipps für den kommenden Wettkampf entgegen zu nehmen.

Um 8:10 Uhr fiel der Startschuss für die zweite Welle, in der auch ich mich befand. Schwimmender Start im nach grasgrünen, von undefinierbaren grünen Schwebeteilchen durchsetzten und nach Scheiße und Diesel schmeckenden” Wannsee. Es galt 2,2km in Form einen Rundkurses zu schwimmen. Das Wasser war nicht so blau und auch nicht so salzig wie das Mittelmeer, trug mich aber prima. Trotz Brustschwimmen blieb ich mit einigen Kraulern auf gleicher Höhe und kam relativ entspannt nach ~ 48 Minuten ins Schwimmziel. Super, 10 Minuten gutgemacht – der Tag begann gut. :razz: Den Wechsel zum Rad ließ ich gewohnt gemächlich angehen. Abtrocknen, Füße gründlich vom Sand  befreien, Trinken, Helm, Radschuhe, Brille, Startnummer… Los! Auf der Radstrecke versuchte ich meine Kräfte gut einzuteilen. Dank Probefahrt vor einigen Tagen wusste ich, wann die doch heftigen Anstiege kamen und wo Zeit und Gelegenheit für Riegel und Gel waren. 90km waren in 4 Runden auf einem Rundkurs zu absolvieren. 4 Mal musste ich also am Grundwaldturm hochkraxeln und 4 Mal die Kopfsteinpflasterpassage passieren. Der Anstieg bereitete denn auch weniger Probleme als das Pflaster. Mit knapp 35 Sachen schepperte ich jedes Mal über das grobe Pflaster. Das konnte auf Dauer nicht gut gehen. In Runde 3 verlor ich die erste Trinkflasche und in Runde 4 den kompletten, (vormals) am Sattel befestigten Trinkflaschenhalter incl. Flaschen.  :ditsch:  Ein teurer Spaß, der mich jedoch nicht wirklich ärgerte, da ich froh war den Abgang des Anbaus ohne Sturz überstanden zu haben.

Nach ~ 2:50h (Fahrzeit) (2:56h incl. der Wechsel) hatte ich die 90km absolviert und begab mich zur letzten und auch zweifelhaftesten Etappe des Tages. Die ersten Schritte auf der Laufstrecke fühlten sich gut an. Von schweren Beinen war nichts zu spüren und ich konnte auch gleich mein gewohntes Tempo anschlagen. Leider hielt das nicht lange vor, denn nach nur wenigen hunderte Metern kündigten sich die ersten Krämpfe im vom Radfahren ausgelaugten Oberschenkel an. Vorsichtiges Dehen ließ den Krampf verschwinden und mich einige Meter weiterlaufen. Weit kam ich nicht!  Krämpfe meldeten sich nun alle paar Meter, ließen keinen Laufrythmus zu. Ab der zweiten Runde, also Kilometer 5, kamen zu den Krämpfen im Oberschenkel noch Wadenkrämpfe hinzu. Mitunter sprang ich wie Rumpelstielzchen von der Laufstrecke und wusste nicht so recht, wo ich zuerst dehnen soll. Ich hätte heulen und eben auch alles hinschmeißen können. Die erste Runde a’ 5km lief ich noch um die 28 Minuten, Runde 2 in ~29. Runde 3 spazierte und krampfte ich in ~ 35 Minuten ab und hätte fast geschmissen, da zu den Krämpfen nun auch noch die totale Erschöpfung und Kraftlosigkeit kam. In der letzten Runde schleppte ich mich mit stetigen Krämpfen und wie ich meine auch Kreislaufproblemen bis zur ersten Versorgung und von da ins Ziel. Die letzte Runde bin ich wohl nur “gelaufen”, weil ich es mir nie verziehen hätte, trotz erfüllbarem Minimalziel (Finish >6h) aufgegeben zu haben. Nach “nur” 5:54 Stunden überquerte ich irgendwie die Ziellinie und verfluchte so ziemlich jeden, der mich zur Teilnahme ermutigt hat. Nie wieder würde ich bei einem solchen Wettkampf starten. NIE, NIE, NIE!!!! :arrrrg: :arrrrg: :arrrrg: :arrrrg: :arrrrg:

Heute sehe ich das entspannter. Die Erschöpfung ist überstanden, der Muskelkater verschwand auch nach 4 Tagen und irgendwie hat die Quälerei ja doch ihren Reiz. Weiter gehts, die nächste Mitteldistanz ist in Planung…

tAXMAN rennt 04/2010

Samstag, Juni 26th, 2010 |

ladersdorf2 Ich mach’s kurz. Heute gabs den Albert-Wuthe-Gedenklauf über 15km. Zum zweiten Mal war ich dabei, hatte den Lauf vom Vorjahr jedoch noch als ziemliche Quälerei in Erinnerung. :kotz:

Punkt 10:00 Uhr gings auf den zweifachen Rundkurs. Ich lies es diesmal gemütlicher angehen, teilte mir meine Kräfte von Beginn an ein. Nach 500m stellte ich fest, dass meine GPS-Uhr noch im Fahrradbetrieb lief. Das geht natürlich nicht, da ich nicht die Geschwindigkeit in km/h, sondern meinen Pace in Min./km sehen möchte. Also hangelte ich mich laufend durch die Menüs verdrückte mich, fluchte und riss einen der Stifte, mit denen das Armband an der Uhr befestigt ist heraus. Der Stift flog in hohem Bogen davon und die Uhr baumelte am Handgelenk. Ein gelungener Start… :evil:

ladersdorf1 Ab sofort trug ich die Uhr in der Hand. Die Einstellungen für den Laufbetrieb habe ich dann auch noch irgendwann gefunden, sodass ich mich ab 1,5km auf die Lauferei konzentrieren konnte.

Der sparsame Start machte sich im Laufe des Rennens positiv bemerkbar. Nach und nach holte ich vor mir Laufende ein und überholte sie. Das Programm spulte ich locker und relaxed bis zum Ende ab und trudelte locker nach 1:10:57h ins Ziel. Okay, letztes Jahr war ich ‘nen Tick schneller, habe mich dafür aber auch übel gequält. Ohne die Querelen mit der Uhr, hätte ich sicher die Vorjahreszeit unterboten. Alles in allem hinterließ der Lauf ein gutes Gefühl. Die Form ist da und wird stetig besser, mir tut nichts weh und das Ganze macht Spaß. Was will man mehr?

Achso… Platz 3 in meiner AK! Okay, oder!? :greensmilie:

Fotos mit freundlicher Genehmigung von H.J. Burow

tAXMAN rennt 03/2010

Sonntag, Juni 6th, 2010 |

Im Laufbericht vom letzten Wochenende verkündete ich die Teilnahme am 7. Pro Potsdam Schlösser(halb)marathon am heutigen Tage. Gestern empfingen wir unsere Gäste, Herrn Feydab und Begleitung, verbrachten einen entspannten Tag auf der “Marathonmesse” in Potsdam, im Sportoutlett in Waltersdorf sowie beim Italiener in Berlin. Nach einer unentspannten Nacht gab es heute den unentspannten Weckruf, ein minimales Frühstück, sodass Feydab und ich pünktlich um 8:30 Uhr in Potsdam am Start waren. Bereits zu dieser Zeit versprach der Lauf spannend zu werden, da wir dieses Jahr bei so warmen Temperaturen noch laufen konnten.

run1 So kam es denn auch. Bereits nach 2 Kilometern machte mir die Wärme arg zu schaffen. Nachdem ich im Vorfeld über die vielen Versorgungsstellen gelästert hatte, schlich ich mit schlechtem Gewissen an die Erste nach ca. 3,6km und war dankbar für das Wasser. Nach ca. 6km traf ich einen trainierenden Kollegen, der mich etliche Kilometer begleitete und über Geschichte und Sehenswürdigkeiten referierte. Was eigentlich nett gemeint war, ging in die Hose. Der Gute brachte mich völlig aus dem Rhythmus, den erst nachdem ich wieder run2 meine Ruhe hatte – bei 13km – wiederfand. Den Rest der Strecke spulte ich mehr oder weniger entspannt ‘runter. Da ca. alle 4km Versorgungsstationen aufgebaut waren, lief man kaum Gefahr auszutrocknen. Dank Cola und reichlich Wasser plätscherte ich mit meinem Wasserbauch vor mich hin und erreichte nach 1:43:01h frohen Mutes und ohne Blasen das Ziel. Mit der Zeit bin ich sehr zufrieden. Das Wetter war ‘nen Tick zu gut und die Strecke oft, naja schmeichelhaft ausgedrückt, unwegsam. Kopfsteinpflaster, grober Schotter und grob unebene Sandwege haben mich doch einiges an Zeit und Kraft gekostet. So kommt es, dass ich mich doch ein ganz, ganz, ganz klitzekleines Bisschen ärgere, die 1:40:00h nicht geschafft zu haben. :sagnix:

Distanz: 21,11 km – Halbmarathon
Zeit: 10km – 00:46:43 / Ziel: 1:43:01 Stunde
Zeit pro km: 00:04:53/km ≈ 4.9 min/km / Geschwindigkeit: 12,4 km/h
Platz (Gesamt): 283
Platzierung (Altersklasse M40): 59

tAXMAN rennt – 2/2010

Sonntag, Mai 30th, 2010 |

Am gestrigen Samstag ging bei bestem Wetter zum 4. Nottelauf nach Zossen. In den letzten Jahren habe ich an diesem Lauf nicht teilnehmen können, da am darauffolgenden Sonntag das Velothon in Berlin stattfand und ich lieber am Radrennen als am Lauf teilnehmen wollte. Dieses Jahr fiel die Teilnahme am Velo jedoch ins Wasser, sodass ich in Zossen erstmalig mitlaufen konnte.

Punkt 10:00 Uhr fiel der Startschuss. Die Strecke führte unter Bäumen am Nottekanal entlang. Das Feld startete gewohnt flott und einige Läufer, die sonst hinter mir finishen legten schon zu Beginn ihren Endspurt ein. Ich lies mich davon aber nicht aus der Ruhe bringen und hielt mich an meinen satellitengestützten und pulskontrollierten Plan. Sand- und Waldwege, ausgefahrene Wiesenwege und die nun doch langsamer werdende Konkurrenz machten es schwierig, ein gleichmäßiges Tempo zu halten. Da mehrere Schleifen zu laufen waren, gabs auch ständig Gegenverkehr, sodass gemütliches Überholen nur mittels kurzem Sprint möglich war. Egal, immerhin überholte ich und wurde nicht überholt. Nach und nach holte ich mir den ein oder anderen zu Beginn vorausgeeilten Konkurrenten. Auf den letzten 2 Kilometern beflügelten mich die eine Schleife weniger laufenden 10km-Läufer, die ich nun einholte. Zu wissen, dass man zeitgleich gestartet, nun 3km mehr auf der Uhr hat, gibt noch einmal Extrakraft. Man läuft also noch etwas schneller um denen zu zeigen, wie langsam sie doch sind.  :-D  Kurz vor dem Ziel hörte ich den Hintermann schnaufen. Da versuchte jemand, mich auf den letzten 100m zu überholen. Doch auch bei mir war noch Luft übrig. Zumindest reichte es für einen geflügelten Endspurt, der meinen Hintermann Hintermann bleiben lies. Die Zeit von 58:03 Minuten geht in Ordnung. Sicherlich ist da noch was drin, da die Saison aber noch jung ist, bleibt Zeit die Reserven zu mobilisieren. Der undankbare Platz grämt mich nur wenig, da das Feld stark und die Sieger eh in einer anderen Liga spielen. Immerhin habe ich 18 Punkte im EBM-Cup eingelaufen. Besser als nichts, oder?!

Nächste Woche geht’s dann nach Potsdam zum Schlösser-Halbmarathon, den ich mit meinem Lieblingshanseaten genießen werde. :pirat:

tAXMAN rennt – 1/2010

Montag, Mai 3rd, 2010 |

DSC06732.JPGDer erste Artikel zur Laufsaison 2010 ließ eine Weile auf sich warten. Das liegt zum einen daran, dass ich meinen Saisonauftakt beim Crosslauf in Luckenwalde (März 2010)  verkackt habe nicht  ganz so optimal hinbekommen habe und lieber schwieg, zum Anderen jedoch auch dass mich das Verletzungspech hartnäckig verfolgte. Im rechten Fuß gab es Probleme mit dem Knöchel und links quälte mich die letzten 3 Wochen eine “wandernde” Entzündung im Mittelfuß. Lauftraining und Wettkämpfe waren also tabu. Am 1. Mai wollte ich jedoch unbedingt beim Ludwigsfelder Stundenlauf starten. Das Wetter ist am 1. Mai ja immer top, die Veranstaltung prima organisiert und man kann ja auch jederzeit aussteigen, wenn der Fuß wieder muckt.

DSC06800.JPGMehr oder weniger untrainiert ging es an den Start für einen Lauf, bei dem ausnahmsweise mal die zu laufende Zeit – 1 Stunde – festgelegt ist und jeder die Strecke läuft, die er schafft. Bei einer durchschnittlichen Rundenzeit von 1:50 Minute sollten 13km zu schaffen sein. So lautete jedoch meine innerliche Vorgabe. An diese Vorgabe habe ich mich dann auch gut gehalten und blieb bei Rundenzeiten um die 1:50 +/- 5 Sekunden. Der Fuß tat nicht weh, der Knöchel muckte auch nicht, sodass ich – von 3 bösen Blasen abgesehen – schmerz- und beschwerdefrei über die Runden kam.  Nach 50 Minuten wäre ich gerne ein Stück gegangen, konnte aber dem Drang widerstehen, einfach anzuhalten. Die 10 Minuten schafft man dann auch noch irgendwie.

DSC06853.JPGAm Ende stand ich mit 13150 Metern auf dem 2. Platz in  meiner Altersklasse. Damit bin ich in Anbetracht der fehlenden Vorbereitung sehr zufrieden. Der kleene Junior erlief beim Halbstundenlauf sehr, sehr gute 5125 Meter und Platz 3 seiner AK, was wirklich enorm ist, da er nie trainiert.  :cool:

DSC06852.JPGDie Teilnahme hat sich also gelohnt. Erwähnenswert ist auch der Muskelkater, den ich seit gestern spazieren trage. Auf einer Skala von 1-10 würde ich ihn bei 11 einstufen. Solche Schmerzen hatte ich schon lange nicht mehr. Auch die gestrige Radrunde hat nicht wirklich geholfen. Egal.  Ich merke, dass ich noch am Leben bin und dass ich etwas gemacht habe. Ab jetzt gehts nicht nur wieder voran, sondern auch aufwärts.

In diesem Sinne “Sport frei!” und bis zum nächsten Lauf! ;)

Urlaubsgrüße…

Dienstag, März 30th, 2010 |

schickt man ja eigentlich vom Urlaubsort und nicht erst dann, wenn man wieder zuhause ist. Leider scheiterte ich am teuren, jedoch instabilen Hotel-Wlan, das nur zum Emailabruf taugte. Nun bin ich wieder im Lande und nutze die Gelegenheit, das Blog mittels Urlaubsbericht zu defibrillieren.

biking Für eine sagenhaft anstrengende und trotzdem schöne Woche war für mich Rennrad fahren auf Mallorca angesagt. Mit 4 weiteren Triathleten vom TLV-Rangsdorf startete ich in Peguera in die Fahrradsaison. Mit recht ordentlich ausgestatteten und sehr robusten Cube-Rädern ging es 7 Tage durch die Berge und quer über die Insel. Das Wetter war, wie zu selben Zeit in Deutschland auch, sehr mäßig. Wenig Sonne, ab und an Regen sowie ein frischer Wind stellten zu Beginn die Sinnhaftigkeit der Reise in Frage. Mallorca entschädigte jedoch für alles. IMG_0330.JPG Die Insel ist um diese Zeit ein Radlerparadies, auch wenn ich mich anfangs in der Hölle wähnte. Ohne über die Organisation der Reise meckern zu wollen, muss ich doch anmerken, dass sich das Hotel für Brandenburger Jungs schon sehr, sehr weit in den Bergen befand. So hatte ich zum Ende der Woche nicht nur knapp 600 Radkilometer, sondern auch noch ~5600 Höhenmeter in den Beinen. :heul: (weiterlesen…)

“Vorfreude” oder “Der Schnee muss weg!”

Montag, Januar 18th, 2010 |

Eben bestellt und hoffentlich bald geliefert. Jetzt müssen die Strassen nur wieder befahrbar werden.

Isses nich scheeeen?

tribike

Dir Duathlon-/triathlonsaison kann beginnen!!!

:8) :8) :8) :8) :8) :8) :8) :8) :8) :8)

tAXMAN rennt (vielleicht) ins Jahresende…

Mittwoch, Dezember 30th, 2009 |

Momentan kämpfe ich noch mir mir, ob ich morgen früh zum für mich inzwischen traditionellen Silvesterlauf starte. Dafür spphotoricht, dass ich den Lauf fest im Programm hatte und meinen nigelnagelneuen Forerunner unter Wettkampfbedingungen testen möchte. Dagegen spricht, dass es hier ‘ne Menge Schnee gegeben hat und es heute Nacht weiterschneien soll. 18km in Laufklamotten durch den Schnee zu stapfen ist jedoch nicht das, was ich mir unter sportlichem Jahresausklang vorstelle. Mal sehen was der Silvestermorgen bringt. :oops: Ich mach mir da jetzt keinen Stress, denn die Saison ist seit langem vorbei. So habe ich wegen meiner Blogunlust bisher verschwiegen, dass ich im Läufercup des  hiesigen Landkreisea aus erfolgreich mitgelaufen bin und doch noch den zweiten Platz erreicht habe. Die Siegerehrung war ja bereits Ende November. :| Mannomann… :cool:

Lebt denn der alte Holzmichel noch?

Montag, November 23rd, 2009 |

Ja er lebt noch, hat momentan jedoch wenig Lust, Veranlassung, Motivation, Themen, was auch immer, sein Blog zu füttern und zu pflegen. Das liegt zum Einen daran, dass ich mich die letzten 2 Wochen mit einer Grippe herumgeqält habe und mich eben auch nicht sportlich betätigen konnte. Nach 5 Wochen Zwangspause war meine Laune auch mehr oder weniger im A****. Nun bin ich wieder halbwegs auf dem Damm und verspüre einen unendlichen Bewegungsdrang. Samstag gabs bei schönem Wetter mal wieder eine Radeinheit und Sonntag einen ersten 12km-Lauf hinterher. Zeit und Tempo waren indiskutabel, das Gefühl endlich wieder mobil zu sein indes herrlich. Ich bin zwar noch etwas kurzatmig und ohne Power unterwegs gewesen, konnte jedoch verzeichnen, dass die Knöchelentzündung endgültig abgehakt ist und hoffentlich nie wieder kommt.

Um mich gleich richtig zu motivieren, habe ich mich  für die Mitteldistanz beim BerlinMan-Triathlon 2010 angemeldet. Die Aussicht, 2,2 km Schwimmen, 90 km Radfahren, 20 km Laufen absolvieren zu müssen wird das Training für die nächsten 9 Monate bestimmen. Bleibt zu hoffen, dass ich bis dahin von weiteren Verletzungen und Infekten verschont bleibe.

tAXMAN rennt – 13/2009 – 13,5km Thyrower Waldlauf

Montag, Oktober 19th, 2009 |

Die Saison neigt sich dem Ende zu und ich spühre es irgendwie gewaltig. Nach dem Lauf vor 2 Wochen hatte ich 2 Wochen ein dickes Sprunggelenk und hieraus resultierend Probleme in der Wade. Doch watt mutt, datt mutt. Augen zu und durch, denn meine Platzierung im TF-Cup will ich ja nicht verschenken. So habe ich 14 Tage gesalbt, geschont so gut es ging und mir zu körperlichen und seelischen Unterstützung auch noch ein Paar Kompressionsstrümpfe gegönnt. Der vor(vor?)letzte Lauf konnte also kommen…

Samstagfrüh weckte mich das iPhone gegen 7:00 Uhr. Wieder nichts mit ausschlafen… Frühstück, Sporttasche packen, Laufsachen an und los! Moment! Bevor ich auf blauen Dunst losfahre, schaue ich lieber noch einmal, wohin ich denn genau muss. Aha, Gemeindehaus Thyrow! 10:00 Uhr! 18.10.! :eek: 18.10.! Mist! Einen Tag zu früh! Sporttasche wieder weg, ausziehen, ab ins Bett! Anscheinend sind es nicht nur die Knochen, die zum Ende Saison schwächeln.

Nächster Tag, Sonntag, gleiche Zeit… Ich überspringe diesen Abschnitt um mich  nicht zu wiederholen…

Gegen 9:00 Uhr traf ich in Thyrow beim Gemeindehaus ein, nahm die Startunterlagen in Empfang und begab mich recht bald auf die Aufwärmrunde durch Thyrow und den angrenzenden Wald. Der Boden war trotz des Regens der vergangenen Tage nicht aufgeweicht und gut zu belaufen. Lediglich ein ziemlich langgezogener, dreimal zu absolvierender Anstieg verhieß dicke Beine.  Um 10:00 Uhr ging es bei strahlend blauem Himmel, wenig Wind und ca. 8°C  auf den 4,5km-langen Rundkurs. Runde 1 ließ ich locker angehen, da ich mir über die Auswirkung des Anstiegs nicht im Klaren war. Die Zwischenzeit bei Start/Ziel betrug 19:50 Minuten. In Runde 2 merkte ich beim Anstieg schon deutlich, wie sich die Schenkel schleichend verhärteten, konnte mich beim Abstieg jedoch wieder lockerlaufen. Rundenzeit 20:46, Zwischenzeit bei 40:36 Minuten. In Runde 3 forderte der Anstieg schon eine kleine Gehpause, nicht viel, nur 1-2 Sekunden, aber immerhin. Der linke Fuß schmerzte, der rechte Knöchel puckerte, ein Ziehen in der rechten Pobacke… Da jedoch nur noch ~2km zu laufen waren und weitere Anstiege nicht im Programm waren, konnte ich alle Unleidlichkeiten in den Skat drücken und den Lauf entspannt beenden. Runde 3 endete nach 21:17 und der Lauf nach 1:01:53h . Schlagartig tat alles weh was unterwegs weggeschaltet war. Der Hacken, die Ferse, die Wade, der Knöchel – inzwischen wieder dick… :arrrrg:

Auf jeden Fall habe ich meine ärgste Konkurenz auf die Plätze verwiesen und Punkte gut gemacht. Mit etwas Glück muss ich den letzten Lauf , in 14 Tagen, gar nicht bestreiten und habe meine Platzierung sicher. Dass nach der ganzen Quälerei nur ein 4-ter Platz in einer stark besetzten AK M40 drin war, hebt mich nicht weiter an. Die Punkte für den Cup sind mir wichtiger.

Heute Nachmittag gehts erst einmal zum Arzt. Mal schauen was er zu meinem Sprunggelenk meint. In 14 Tagen muss ich wieder ran. Bis dahin muss der Fuß wieder fit sein. :roll:

Willkommen

Auf den folgenden Seiten starte ich den verzweifelten Versuch ein Blog am Laufen zu halten. Wer hereinschaut wird zwangsläufig mit meiner Meinung, meinen Hobbies und ... weiterlesen
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