Archiv für die ‘Linux’ Kategorie
Donnerstag, Februar 25th, 2010 |
Auf der im lokalen Netz befindlichen Datensammelmaschine (NAS) befindet sich ein Ordner, in dem die Kollegen Daten austauschen und kurzfristig bereitstellen können. Da einige den Begriff kurzfristig nach eigenem Ermessen auslegen musste eine Lösung her, die kurzfristig für Ordnung sorgt. Das FreeNAS bietet für Dummies wie mich sogar die Möglichkeit per Webinterface Cronjobs zu definieren. Schnell wurde eine Scriptdatei erstellt und die ersten Versuche gestartet.
Das erste Script sah wie folgt aus und tat auch schon fast (!!) alles, was es sollte:
#!/bin/bash
path="/mnt/archiv2/Austausch/"
for dir in $(find $path -maxdepth 20 -type d -mtime +30);
do
rm -Rf $dir;
done
Leider scheiterte die Variante an Verzeichnisnamen, die Leerzeichen enthielten, sodass leere Verzeichnisleichen übrig blieben. Den entscheidenden Tipp gab Lordmat der mich auf die Möglichkeiten von xargs hinwies.
#!/bin/bash
find /mnt/archiv2/Austausch -type d -mtime +30 -print0 | xargs -0 rm -Rf
find /mnt/archiv2/Austausch -type f -mtime +30 -print0 | xargs -0 rm -Rf
Die 2 Zeilen ließen sich nicht von hinter Leerzeichen versteckten Versionsnummern verwirren, löschten stattdessen alle Dateien (älter als 30 Tage) sowie die entsprechenden leeren (!!!) Unterverzeichnisse.
2 kleene Zeilen! ich bin begeistert.
Danke auch an trinec!
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Donnerstag, Februar 25th, 2010 |
Nicht verzweifeln, wenn nach der Installation von phpmyadmin beim Aufruf von http://localhost/phpmyadmin/ nur eine Fehlermeldung kommt. Du bist nicht dumm und auch mehrfaches Installieren des Pakets hilft nicht wirklich weiter. Phpmyadmin ist schon da, wo es hingehört, auch wenn du es in /var/www vermutet, dort allerdings nicht gefunden hast. Phpmyadmin wurde nach /usr/share/phpmyadmin installiert. Kopieren nach www? Nein!
sudo ln -s /usr/share/phpmyadmin /var/www/phpmyadmin
erstellt einen Symlink der deine Welt wieder heile macht und alles funktionieren lässt. Und solltest du in deiner Verzweifelung Begeisterung den falschen Symlink gesetzt haben, kannst du ihn mit
sudo unlink /var/www/phpmyadmin
wieder entfernen und anschließend korrekt setzen.
Nach einer wahren Begebenheit!
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Montag, März 30th, 2009 |
Merkzettel:
Entschlüsselung von mittels openssl verschlüsselter Daten mit folgender Zeile:
openssl enc -d -aes-256-cbc -in filename.aes-256-cbc > entcryptet.txt
Die Fileextension, in diesem Fall .aes-256-cbc, weist auf die verwendete Verschlüsselungsmethode hin und muss ggf. durch eine der Folgenden ersetzt werden:
Cipher commands (see the `enc' command for more details)
aes-128-cbc aes-128-ecb aes-192-cbc aes-192-ecb aes-256-cbc
aes-256-ecb base64 bf bf-cbc bf-cfb
bf-ecb bf-ofb cast cast-cbc cast5-cbc
cast5-cfb cast5-ecb cast5-ofb des des-cbc
des-cfb des-ecb des-ede des-ede-cbc des-ede-cfb
des-ede-ofb des-ede3 des-ede3-cbc des-ede3-cfb des-ede3-ofb
des-ofb des3 desx rc2 rc2-40-cbc
rc2-64-cbc rc2-cbc rc2-cfb rc2-ecb rc2-ofb
rc4 rc4-40
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Montag, Februar 16th, 2009 |
… Bereits in einem älteren Beitrag habe ich mich dazu ausgelassen, wie man eine Xbox mittels PC ins Funknetz und somit ins Internet und zu Xbox-Live verbindet. Heute bin ich nun mehr oder weniger zufällig über eine Möglichkeit gestolpert, auf den Ubunturechnern befindliche Fotos, Musikdateien und Videos auf der Xbox zu betrachten. Bis vor einer Stunde war ich der festen Überzeugung, dass Xbox und Foto/Musik/Video auf einem PC nur in Kombination von Microsoftkomponenten funktioniert.
Sieht so aus, als hätte ich mich da wohl geirrt.
Für Linux im Allgemeinen und Ubuntu im Besonderen, gibt es einen Media Server, der einfach zu installieren ist und prima mit der Xbox funktioniert. Ushare ist in den Paketquellen von Ubuntu enthalten und lässt sich somit einfach via
$ sudo apt-get install ushare
installieren. Um Ushare nutzen zu können müssen noch einige Einstellungen vorgenommen werden. Die wichtigen Einstellungen habe ich mal rot markiert.
$ sudo gedit /etc/ushare.conf
Die Konfigurationsdatei sieht dann wie folgt aus:
# /etc/ushare.conf
# Edit this file with 'dpkg-reconfigure ushare'
# Configuration file for uShare
# uShare UPnP Friendly Name (default is ‘uShare’).
USHARE_NAME=tAXMAN
# Interface to listen to (default is eth0).
# Ex : USHARE_IFACE=eth1
USHARE_IFACE=eth0
# Port to listen to (default is random from IANA Dynamic Ports range)
# Ex : USHARE_PORT=49200
USHARE_PORT=
# Port to listen for Telnet connections
# Ex : USHARE_TELNET_PORT=1337
USHARE_TELNET_PORT=
# Directories to be shared (space or CSV list).
# Ex: USHARE_DIR=/dir1,/dir2
USHARE_DIR=/home/taxman/Musik
# Use to override what happens when iconv fails to parse a file name.
# The default uShare behaviour is to not add the entry in the media list
# This option overrides that behaviour and adds the non-iconv’ed string into
# the media list, with the assumption that the renderer will be able to
# handle it. Devices like Noxon 2 have no problem with strings being passed
# as is. (Umlauts for all!)
#
# Options are TRUE/YES/1 for override and anything else for default behaviour
USHARE_OVERRIDE_ICONV_ERR=1
# Enable Web interface (yes/no)
ENABLE_WEB=
# Enable Telnet control interface (yes/no)
ENABLE_TELNET=
# Use XboX 360 compatibility mode (yes/no)
ENABLE_XBOX=yes
# Use DLNA profile (yes/no)
# This is needed for PlayStation3 to work (among other devices)
ENABLE_DLNA=
Um den Netzwerkadapter zu konfigurieren und den Server zu starten, habe ich mein Script xbox.sh um die rot dargestellten Zeilen ergänzt. So kann ich mit minimalem Aufwand die Xbox mit dem Ubunturechner verbinden, in Internet bringen und auf den freigegebenen Ordner zugreifen. Was will ich mehr. Jetzt geht ja alles.
#! /bin/bash
sudo ifconfig eth0 down
sudo ifconfig eth0 192.168.1.1
sudo ifconfig eth0 up
sudo route add -net 239.0.0.0 netmask 255.0.0.0 eth0
sudo route add -net 224.0.0.0 netmask 255.0.0.0 eth0
sudo modprobe ipt_MASQUERADE
sudo iptables -A POSTROUTING -t nat -o eth1 -j MASQUERADE
sudo sysctl -w net/ipv4/ip_forward=1
ushare -x -f /etc/ushare.conf
Nicht ist unmöglich! Uhuhubuntuuu!
Sollte die Xbox den mittels uShare freigegebenen Rechner erkennen, jedoch den Verzeichnisinhalt unter Hinweis auf Firewallprobleme nicht anzeigen, gibt es mehrere Möglichkeiten den Fehler zu beheben.
$ sudo ufw allow proto tcp from 192.168.1.1 to 192.168.1.2 port 49200
… erstellt eine Ausnahmeregel für den Port 49200 und die IP-Adressen von Ubunturechner und Xbox. Allerding muss in diesem Fall die Konfigurationsdatei von uShare auf einen festen Port (49200) verweisen. Dies geschieht mit der Zeile
USHARE_PORT=49200
Weniger elegant aber (temporär) wirkungsvoll ist, ganz einfach die Firewall abzuschalten.
$ sudo /etc/init.d/ufw stop
… legt die Firewall auf Eis und lässt die Xbox auf den Freigabeordner zugreifen. 
Ein anderer Weg der Installation, den ich auf meinem Zweitnotebook gestestet habe funktioniert auch prima. Danke Dome!
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Dienstag, Februar 3rd, 2009 |
Vor einigen Tagen habe ich hier zum Thema Netzwerk und Zwischenablage geschrieben. Die Reaktionen und Ideen waren sehr vielseitig.
Den letzten Vorschlag spendierte Torsten. Sein Programm Simidude ist zwar nicht (…für alle… -Ausnahmen siehe ganz unten) kostenlos, toppt aber alles, was meinen Kollegen und mir bislang unter die Finger kam. Simidude arbeitet plattformübergreifend auf Windows, Linux und Mac-Systemen.
Da auch ich mit Linux- und Windowssystemen arbeite, konnte ich gleich mal testen.
Windows: Die Installation verlief erwartet unspektakulär. Das Programm lässt sich mit wenigen Klicks anpassen. Die Ports für Broadcast und Kommunikation sind frei wählbar, Benutzergruppen lassen sich mittels Passwort absichern. Soweit so gut…
Ubuntu-Linux: Nach dem Download des Installationsprogramms habe ich der Datei die notwendigen Rechte +x verpasst und in der Shell mittels
sudo ~/PfadderDatei/Simidude-linux_x86-1_2_0.sh
gestartet. Gespannt wartete ich auf… Ja was? ‘Ne Fehlermeldung!
Starting Installer ...
An error occurred:
java.awt.AWTError: Assistive Technology not found: org.GNOME.Accessibility.JavaBridge
Error log: /tmp/install4jError2567323987081018028.log 
Toll was ist das denn? Nix mit plattformübergreifend! Doch Google ist mein Freund! Nach einiger Sucherei habe ich herausgefunden, dass die Fehlermeldung auf einen Bug/eine Unzulänglichkeit/was auch immer von Open-Java zurückzuführen ist. Mit Java 6 von Sun wäre das wohl nicht passiert. Nur wie bekomme ich mein System dazu, standardmäßig die eine und eben nicht die andere Javaalternative zu nutzen? Auch ganz einfach, nämlich so:
taxman@taxman-eee:~$ sudo update-alternatives --config java
Es gibt 2 Alternativen, die »java« bereitstellen.
Auswahl Alternative
-----------------------------------------------
1 /usr/lib/jvm/java-6-sun/jre/bin/java
*+ 2 /usr/lib/jvm/java-6-openjdk/jre/bin/java
2 ist also installiert, 1 – Sun Java 6 will ich haben. *einsdrück_enter*
Drücken Sie die Eingabetaste, um die Vorgabe[*] beizubehalten,
oder geben Sie die Auswahlnummer ein: 1
Verwende »/usr/lib/jvm/java-6-sun/jre/bin/java«, um »java« bereitzustellen.
taxman@taxman-eee:~$
Sun Java 6 Runtime ist jetzt also default. Die Installation läuft.
Wenig später läuft auf beiden Rechner Semidude, auf dem mit XP und auf dem mit Ubuntu. Das Programm findet sich unter Ubuntu im Startmenü –> Sonstige Beide Rechner vermelden, dass sie mit dem jeweils anderen verbunden sind. Nun wird gestestet. Text kopieren! Geht. Screenshot erstellen unter Windows (Alt+Druck)! Zack, Screenshot ist sofort auf dem Linuxrechner. x-beliebige Datei mittels STRG-C kopieren! Schwupps, sofort auf dem verbundenen Rechner.
Das Ding kopiert einfach alles und das gnadenlos in beide Richtungen! Darüber hinaus, kann man auf “alte” Inhalte der Zwischenablage zurückgreifen, indem man sie wieder aktiviert und sofern man diese noch nicht gelöscht hat. Um die Sache abzurunden, sind die kopierten Texte – bei kopierten Datei zumindest die Bezeichnung und der angegebene Pfad – durchsuchbar. Einfach genial! Genau das, was ich schon lange gesucht habe.
Das Programm ist echt eine runde Sache und für mich und meine Zwecke schlicht der Knaller. Bloggende Interessenten möchte ich noch einmal auf den Kommentar von Torsten aufmerksam machen.
Für Blogger biete ich kostenlose Lizenzen an. Bitte einfach eine Email mit der URL Deines Blogs an mich (Mail siehe Kommentar) und eine Lizenz flattert zurück.
Mein Fazit lautet: Sehr empfehlenswert! 
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Dienstag, Januar 20th, 2009 |
iTunes ist böse.
iTunes ist ein Ressourcenschwein.
iTunes macht (jedenfalls bei mir) immer nur Ärger!
Kurzum, ich hasse dieses Appledreckskackprogramm, kam jedoch mangels passender Alternative irgendwie nicht drumherum, wenn ich meine mp3-Sammlung pflegen und meine iPods füttern wollte. Bereits einmal zerkloppte iTunes mir meine Sammlung, weil ich ein Häkchen (von dessen Existenz ichnichts wusste) nicht beseitigt hatte. iTunes ist einnehmend, will selbst organisieren, sortieren, Daten ins Netz senden und vor allem nerven. Damit ist jetzt Schluss. Das lahme Windowsnotebook muss sich nicht mehr quälen um einfach nur Musik abzuspielen oder auf ein externes Gerät zu kopieren. (weiterlesen…)
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Dienstag, Januar 13th, 2009 |
Wer einen EEE-PC nutzt, hat weniger Platz auf dem Desktop als User mit “normalgroßen” Bildschirmen. Nach der unfreiwilligen Neuinstallation von Ubuntu auf dem EEE-PC sah ich mich als mit ziemlich großen Desktopicons konfrontiert. Eine Möglichkeit die Icons auf die gewünschte Größe zu minimieren besteht darin, jedes einzelne Symbol per Rechtsklick --> Symbolgröße ändern manuell zu verkleinern. Diese Methode hat jedoch den Nachteil, dass später zum Desktop hinzugefügte Symbole die ursprüngliche 100%-ige Größe haben und auch erst wieder skaliert werden müssten. Zu umständlich also. 
Die bessere, schnellere und dauerhafte Methode funktioniert mittels Konfiguartionseditor für Gnome.
taxman@taxman-eee:~$ gconf-editor
Hat man den gestartet, sucht man den Schlüssel –> /apps/nautilus/icon_view/default_zoom_level und ändert den Eintrag von standard auf small. Sollen die Icons noch kleiner als klein dargestellt werden, ist die Einstellung smaller die richtige Wahl.Ob es weitere Einstellungen gibt, vermag ich nicht zu sagen. Versuche mit big und bigger führten indes zu keinem Ergebnis.
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Freitag, Dezember 12th, 2008 |
… Das sprichwörtliche Brett hatte ich bei nebenstehender Fehlermeldung vorm Kopf.
VirtualBox kernel driver not installed. The vboxdrv kernel module was either not loaded or /dev/vboxdrv was not created for some reason. Please install the virtualbox-ose-modules package for your kernel and execute ‘modprobe vboxdrv’ as root.
VBox status code: -1908 (VERR_VM_DRIVER_NOT_INSTALLED).
Um an mein Onlinebankingprogramm zu gelangen, musste ich mein Windows starten. Eilig! Sehr eilig, denn der Verkäufer der Musicalkarten musste via Kontoauszug identifiziert werden. Natürlich wollte VirtualBox nicht starten. Wie immer, wenn ich dringend ein Windows brauche. Verzweifelt und leider vergebens versuchte ich alte Lösungen auf das (nicht wirklich) “neue” Problem anzuwenden.
taxman@taxman-laptop:~$ sudo /etc/init.d/vboxdrv start
* Starting VirtualBox kernel module vboxdrv
* No suitable module for running kernel found.
taxman@taxman-laptop:~$ modprobe vboxdrv
FATAL: Module vboxdrv not found.
Was geht hier ab? Letzte Woche funktionierte doch noch alles.

Dabei liegt die Lösung auf der Hand. In der letzten Woche gab es eine Kernelupdate und dies führte zur Unverträglichkeit von VirtualBox mit dem laufenden System.
Zu Glück bietet Grub bis zum Bereinigen des Bootmenüs unkompliziert die Möglichkeit alte Kernelversionen zu starten. Das ist zwar nicht das, was man gerade möchte, bringt aber eine zeitnahe und nervenschonende Lösung mit sich. Und irgendwann in hoffentlich nicht allzu ferner Zeit gibts ein Update für VirtualBox und alles läuft wieder ohne Probleme. Vielleicht! Eventuell! Bestimmt! Auf jeden Fall! Nun ja, bis zum nächsten Kernelupdate. 
Never give up! 
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Mittwoch, November 5th, 2008 |
Computer und ihre Betriebssysteme machen hier und da Probleme. Manche Probleme entstehen auf mystische Art und Weise, sozusagen ohne Zutun von Irgendjemand oder Irgendwas. Aussagen wie “Ich habe nichts gemacht!” oder “Neulich funktionierte es noch, bis DU dies oder das gemacht hast…” tragen wenig bis gar nicht zur Aufklärung bei. Meine Erfahrung und jede Menge geflügelter Weisheiten bringen jedoch etwas Licht ins Dunkel. Begriffe wie “PEBCAK: Problem exists between Chair and Keyboard.” oder die eingedeutschte Variante: “Der Fehler sitzt immer vor dem Monitor.” weisen dezent auf die eigentliche Ursache hin. Wenn man Vater und Systembetreuer von Jemand ist, der sich tAXMAN-Junior nennt und dieser gerade 11 Jahre alte Jemand trotz eingeschränkter Benutzerrechte stets und ständig System- und Programmeinstellungen zu pimpen (Anm. pimpen= aufmotzen / tunen) versucht, braucht man starke Nerven und ein dickes Fell sowie große Taschen zum vollhauen für Ausreden. (weiterlesen…)
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Samstag, November 1st, 2008 |
…taxman@taxman-eee:~$ cat /etc/*release
DISTRIB_ID=Ubuntu
DISTRIB_RELEASE=8.10
DISTRIB_CODENAME=intrepid
DISTRIB_DESCRIPTION="Ubuntu 8.10"
Eigentlich bringt das Erscheinen und Installieren der halbjährlich erscheinenden neuen Ubuntu-Version keine Aufregung mit sich. Dieses Mal jedoch wollte ich jedoch das an den an EEE-PC angepasste Ubuntu upgraden. Download und Installation verliefen dank meiner lahmen DSL-Verbindung erwartungsgemäß zäh, jedoch problemlos. Haarig wurde es jedoch nach dem Neustart. Der erwartete neue Netzwerkmanager war nicht da und die gewohnte Anzeige der verfügbaren Funknetzwerke gab es auch nicht mehr. Nach hektischem hinundherinstallieren diverser Netzwerkmanager war ich kurz davor die alte Version auf den EEE zu bügeln. Gerade in Sachen Nertzwerkverwaltung hatte ich mir von der neuen 8.10-er Version einiges versprochen.
Nachdem ich dann irgendwann Augen und Hirn eingeschaltet hatte, dämmerte es mir, wo der Fehler lag. Das Gnomepanel war schuld. Keine Netzwerk- und keine Ladestandsanzeige für den Akku! Komisch!
Nachdem ich das Gnomepanel zurückgesetzt hatte, waren die gewohnten Anzeigen vorhanden und alles Funktionalitäten verfügbar. Der Netzwerkmanager arbeitet zuverlässiger und schneller als unter 8.04 und biete zudem verschiedene Konfigurationsmöglichkeiten für ein Netz. Super! Genau das was ich brauchte. Ansonsten kommt mir der Bootvorgang auf dem EEE etwas langsamer vor. Allerdings stört mich das nicht besonders, da ich das Gerät selten herunterfahre und zu 90% den Ruhezustand nutze.
Fazit: Der Netzwerkmanager war schon alleine das Update wert. EEE-PC 1000 und Ubuntu 8.10 kommen prima miteinander aus. 
UPDATE (22.01.2009): Nach einer Neuinstallation läuft bei mir inzwischen Ubuntu 8.10 eee easypeasy. easypeasy
beinhaltet alle Treiber für den EEE-PC. Treiber für Netzwerk und Bluetooth werden mitinstalliert. Lediglich die installierte netbook-remix-Oberfläche nervt. Diese lässt sich jedoch mit
sudo apt-get remove go-home-applet human-netbook-theme maximus
netbook-launcher window-picker-applet
entfernen, sodass der normale Ubuntu-/Gnome-Desktop nutzbar ist. Die wie oben dargestellt deinstallierten Programm müssen manuell aus System →Sitzungen → Startprogramme entfernt werden.
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