Archiv für die ‘Kostenfalle’ Kategorie
Mittwoch, September 3rd, 2008 |
Im Inforadio habe ich heute morgen vom Zusammenschluß der zwei Subventionskiller Koch (CDU) und Steinbrück (SPD) gehört. In der Süddeutschen Zeitung haben sich die 2 Politiker gegen die Wiedereinführung der Pendlerpauschale ausgesprochen. Ich könnte kotzen, wenn ich versuche der Argumentation der zwei Weltfremden zu folgen versuche. Da wird von Umwelt-, verkehrs- und strukturpolitische Wirkungen gefaselt, im Falle eines Rückgängigmachens der Regelung die Vereinfachung des Steuerrechts in Frage gestellt. Eigentlich wollte ich ‘nen gepfefferten Kommentar dazu schreiben, habe jedoch einen Leserkommentar gefunden, der mir aus dem Herzen spricht:
Den Angestellten und Arbeitern wird die Fahrt zum Arbeitsplatz als privater Luxus ausgelegt, dem Selbständigen der Cayenne als notwendiges Statussymbol steuerlich anerkannt. Von Herrn Koch ist diesbezüglich ja nichts anderes zu erwarten, aber dass ein sozialdemokratischen Finanzminister so servil vor Industrie und Bossen einknickt ist schon bemerkenswert.
Genauso ist es. Das kleine Licht knappert an den Kosten für Fahrzeug und Sprit um zur Arbeit zu kommen, während Selbstständige nach dem neusten Leasingangebot bei Porsche und BMW gucken, damit die Betriebsausgaben erhöhen und ihre Steuer zu senken. 
Ich finde es eine Frechheit, bei der Diskussion über die Pendlerpauschale von einer Subvention zu sprechen, denn die Pendler-/Kilometerpaschale stellt einen Mittelwert für die pro Kilometer anfallenden Kosten darstellt. Also Kosten, die zur Erzielung, Sicherung und Erhaltung von Einnahmen dienen. Da ist nichts subventioniert. Das sind notwendige Ausgaben ohne die man nicht in der
Lage wäre die Grundlage der Einkommensteuer, nämlich das Einkommen (in Form der Einnahmen aus nichtselbständiger Tätigkeit), zu erzielen.
Auch die Behauptung, über steuerliche Maßnahmen in die globale Preissetzung eingreifen, würde .. nur die Gewinne der Ölförderländer und der Öl verarbeitenden Industrie erhöhen, ist schlichter Schwachsinn. Immerhin verdient der Staat an jeder Preiserhöhung mit. Mineralölsteuer und nicht zuletzt die Umsatzsteuer, die auf den Nettopreis pro Liter Sprit berechnet wird, sind ja Einnahmen des Staats. Bei 10 Cent/Liter Preiserhöhung macht der Staat ebenfalls einen Gewinn i.H.v. 1,6 Cent pro Liter. Ich halte das alles für Augenwischerei. Wie immer werden die Schlachten auf dem Rücken des kleinen Mannes ausgetragen und an das schlechte Gewissen, die Zukunft der Kinder, die Umwelt und die Konsolidierung des Staatshaushalts appelliert.
Passend zu dem Gelaber trudelte letzte Woche die Wahlbenachrichtung ins Haus. Kommunalwahlen! Wie toll. Ich habe momentan wirklich keine Lust, irgendwem der Lügenbrüder und -schwestern meine Stimme zu geben. Demokratie ist ja was feines, aber wenn man permanent das Gefühl hat verarscht und abgezogen zu werden, hat man wirklich keinen Bock drauf. Denn egal bei wem man das Kreuzchen setzt, wird man es spätestens nach der Wahl bereuen. 
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Dienstag, August 26th, 2008 |
… Kostenfalle sind in letzter Zeit ja etwas rar geworden. Eine eben auf meinem Handy eingegangene SMS lässt mich das Thema (wenn auch nur ganz kurz) wieder aufnehmen:
Absender 20123:
MULTIMEDIA BOX: Es wurde ein Multimedia Telegramm mit Text o Foto hinterlegt.Antworten Sie zum Download der Fotomitteilung mit MMS.
Wie meine Recherchen ergaben würde eine Antwort an die Absendernummer mich mindestens 1,99 EUR kosten. Im schlimmsten Fall würde ich durch das Beantworten dieser Nachricht ein ABO abschließen, für das weitere Kosten in wahrscheinlich exorbitanter Höhe entstehen könnten.
Drum merke (vor allem der tAXMAN-Junior
), dass Nachrichten von fremden Absendern immer nur Ärger machen. Also lesen, lachen und löschen, aber niemal antworten! 
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Donnerstag, Juni 19th, 2008 |
Gestern Nacht wurde ich von der allerliebsten Ehefrau wie folgt begrüßt:
Wir haben heute Besuch von 3 Polizisten gehabt. 3 ziemlich dralle Gestalten erkundigten sich heute nach dir und wollten dir ein Bild zeigen.
Aha! Die wunderliche Frau W. aus Ludwigsfelde hat nun doch ein Einsehen gehabt und sich für den direkten Vergleich von Tatfoto und vermeintlichem Täter entschieden. Denkste! Frau tAXMAN klärte mich sofort auf, dass das Tatfoto nicht Ludwigsfelder Sachverhalt, sondern die Geschichte in Berlin betraf. Als bösartiger Mensch könnte man doch glatt behaupten, dass die hauptstädtische Bußgeldstelle irgendwie cleverer ist als die der Großgemeinde Ludwigsfelde.
Frau Polizistin wollte von meiner Frau auch gar nichts zu dem Sachverhalt oder dem Bild hören, wies aber darauf hin, dass sie im Falle eines weiteren erfolglosen Versuchs mich zuhause anzutreffen, die Nachbarn befragen müsste. Nuja, soll sie tun, was sie nicht lassen kann. Mich zuhause anzutreffen ist eben nicht einfach. Arbeit, Sport und familiäre Unternehmungen degradieren mich mitunter zu bloßen Heimschläfer. Bleibt abzuwarten, was die Nachbarn sagen. Es gibt ja die netten, die clever genug sein müssen mich nicht zu erkennen und die bösartigen, die die Bußgeldstelle noch weniger als mich leiden können. Ich für meinen Fall erkenne prinzipiell niemanden, der mir auf solchen Fotos gezeigt wird. Nein, nicht weil ich gegen Abzocke Verkehrserziehung bin. Die Fotos sind so schlecht und grobkörnig, dass es schon besonderer Schulung bedarf, jemanden eindeutig zu identifizieren. Und wenn man Zweifel hat, entscheidet man eben immer zugunsten des “Angeklagten”. Oder??? 
PS: Mir fällt immer wieder auf, dass die hier bei uns tätigen Polizisten irgendwie übergewichtig aussehen. War es früher nicht üblich, dass die Polizei ihr Personal per Dienstsport in Schuss gehalten hat. Gab es nicht mal sowas wie körperliche Voraussetzungen zu erfüllen? Wenn 2 von 3 Leuten außer Atem sind, weil sie 5 Meter vom Auto bis zur Haustür gegangen sind, stimmt mich das schon nachdenklich. 
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Samstag, Juni 14th, 2008 |
Haha! Stammleser dieses Blog glauben zu wissen, worum es geht. Irrtum, nicht meine Geschwindigkeitüberschreitung in Berlin soll hier thematisiert werden. Hier geht es um etwas ganz anderes! Eines meiner Lieblingsthemen wird wiederbelebt!
Vor knapp einer Woche, am 06.06.2008 erhielt ich ein Schreiben von der Bußgeldstelle in Ludwigsfelde. Mit diesem Schreiben wurde mir ein Geschwindigkeitsverstoß am 14.05.08 unweit meines Heimatortes vorgeworfen. Für alle die jetzt schreien, dass ich ja stadtbekannter Raser bin und die Sache schon ihre Richtigkeit haben wird, muss erwähnt werden, dass
- das Tatwerzeug nicht mein Fahrzeug ist (es ist das Auto meiner Frau)
- ich nicht der Fahrzeugführer war (der Täter war wesentlich älter, kräftiger und Bartträger)
- und ich in jener Woche in der schönen Pfalz unterwegs war. (weiterlesen …)
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Mittwoch, Juni 11th, 2008 |
Meine Verhältnis zur SMS (Short Message Service) ist inzwischen allg. bekannt. Vor knapp 4 Wochen hatte ich mich hier aufgrund eines cold calls von T-Mobile nicht nur ablehnend, sondern auch abwertend über diese Art der Kommunikation (wenn man das Getippsel aus 160 Zeichen als solche bezeichnen kann) geäußert.
Heute bin ich nun über einen Beitrag gestolpert, der sofort meine Aufmerksamkeit hatte und mich in meiner Meinung bestätigt. Immerhin bin ich ein kostenbewusster Mensch, der beim Surfen im Internet, beim Telefonieren die kostengünstigste Variante wählt. Naja, wer tut das heute nicht. Alle Welt feilscht um den besten Telefonvertrag, die Internetflat und einen Webhoster, der möglichst viel Traffic für kleines Geld bei großen Speicherplatz bietet.
Geht es jedoch um den Versand von verstümmelten Kurznachrichten, scheint sich keiner einen Kopf zu machen. Dröge werden alle Tugenden wie die deutsche Rechtschreibung und Grammatik, guter Ausdruck und eine feine Wortwahl vernachlässigt, Satz- und Leerzeichen eingespart um möglichst viel Information auf 160 Zeichen zu verteilen. Kosten? Im Regelfall 19 Cent!
Internetnotizen hat basierend auf einer Berechnung eines Dr. Nigel Bannister dargestellt, wie hoch die Kosten für 1MB (in Worten ein Megabyte) SMS in Deutschland sind.
Lt. dieser Berechnung beträgt
- die maximale Länge einer SMS 140 Bytes. (jedes Zeichen benötigt 7 Bits –> 140*8/7 = 160 Zeichen).
- 1MB = 1024 KB = 1.048.576 Bytes
- 1.048.576 Bytes / 140 Bytes = 7489, 82 –> ~7489 SMS
- 7489 SMS verursachen also einen Traffic von 1 MB
- bei Kosten von 19 Cent/SMS entspricht dies einem Preis von 1422 EUR. Selbst bei dem günstigeren, rabattierten Preis von 12 Cent/SMS kostet 1 MB noch dicke 898,68 EUR.
Ganz schön happig, oder?! Ich habe so meine Zweifel, dass Internet, Email, Bloggen, … bei derartigen Preisen eine so rasante Entwicklung hingelegt hätten. Vielleicht sollte der Nutzer und Konsument sein SMS-Verhalten überdenken, um die Anbieter zu reellen Preisen zu bewegen. Naja, mich für meinen Teil juckt es ja nicht wirklich aber wie schaut es bei euch aus?
SMS’t ihr inflationär? Habt ihr euch über die (Traffic-)Preise schon mal Gedanken gemacht?
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Dienstag, April 15th, 2008 |
und der Anrufer keine Rufnummer übermittelt, warte ich erst einmal ab. Der Frust am heimischen Telefon ist zu groß, wenn mal wieder Telefontarife optimiert, gekündigte Zeitungsabos verlängert oder Gewinnbenachrichtigunen ausgesprochen werden. Für sowas hat man ja modernste Technik im Haus – Anrufbeantworter regeln sowas!
Gestern gab es dann mal wieder was neues. Gegen 20:30 Uhr, als ich mich im Bad befand, klingelte das Telefon. Da ich nicht gleich losspurtete übernahm der AB die Aufgabe und speicherte die Bandansage auf Band. 5 Minuten später informierte ich mich, wer denn da angerufen hat und welches Begehr der Anrufer hatte. Rufnummer unbekannt! Eine komisch klingende Stimme erklärte, dass auf nachbarschaftspost.com eine Nachricht eines meiner Nachbarn für mich hinterlegt worden wäre und mittels Code auf obiger Seite abrufbar sei.
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Dienstag, April 8th, 2008 |
Veranstaltungen wie der Halbmarathon vom letzten Wochenende in Berlin sind bei weitem nicht mehr nur sportliche Veranstaltungen. Die Startunterlagen werden den Teilnehmern vorzugsweise auf der “Vitals” Sport- und Gesundheitsmesse ausgehändigt. Das stört mich nicht weiter, denn immerhin habe ich auf eben jener Messe einige “Schnäppchen” machen können.
Auf der Laufstrecke waren diverse Fotografen unterwegs. Im abgezäunten Zielbereich bestand die Möglichkeit, Finisherfotos vor an Bauzäunen befestigten Berliner Fahnen machen zu lassen. Die Zuordnung der Fotos erfolgt via Startnummer und Familienname. Die Aufnahmeprozedur für das Foto dauerte in etwa 5 Sekunden. Vor die Fahne treten, knipps, fertig.
Heute habe ich mich auf der Webseite von www.marathonfoto.com nach meinem Finisherfoto umgeschaut. Prima! Alles fertig.
Diverse Möglichkeiten stehen zur Auswahl. Fotos laminiert, im Rahmen, auf CD oder USB-Stick, in Form einer Urkunde usw. usf..
Dem ambitionierten Blogger reicht indes ein Fotodownload für sein Blog. Ein Bildchen für einen Beitrag wäre schon fein. Also flugs Image Download angeklickt, Foto ausgewählt und große Augen bekommen.
Die wollen für den Download eines Fotos, das huschedihusch ohne größeren künstlerischen Aufwand oder Anspruch gemacht wurde doch tatsächlich 24,95 EURO haben. Hackt es die? 5 Euro hätte ich mir ja vielleicht noch gefallen lassen. Aber ~25 Tacken für ein verschwitztes Bild vor ‘nem verhangenen Bauzaun?
Liebe Initiatoren von marathonfoto.com, es ist ja wirklich eine nette Idee, die ihr da habt. Aber haltet ihr den Preis für eure von netten Studenten gefertigten Fotos nicht ein wenig überzogen? Ich schon!
Ihr dürft das Foto behalten! Ich will es jedenfalls nicht! 
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Dienstag, Februar 19th, 2008 |
Bei und mit Dirk habe ich eben ein wenig über Datenschutz, GoogleAnalytics, Speicherung von IPs durch die Blogstatistiksoftware sowie die hierraus resultierenden Folgen für Blogbetreiber philosophiert. Im Ergebnis bleibt festzuhalten, dass GoogleAnalytics aus meinem Blog verschwunden ist, denn a) brauche ich es nicht wirklich und b) ist nur sicher sicher
.
Beim Nachdenken und Nachlesen bin ich auf die wirklich interessante und lesenswerte Seite des Rechtsanwalts Dr. Carsten Ulbricht gestoßen. Themen wie Haftung für Video Embedding bei youtube, myvideo & Co und eben auch Ist die Nutzung von Google Analytics und Co rechtswidrig? haben mich schon sehr nachdenklich gemacht. Es ist immer wieder erstaunlich, warauf man selbst bei einem unscheinbaren Blog achten muss. Impressum, Disclaimer, Urheberrecht… Ich mache nun schon alle Fotos selbst und soll jetzt doch lieber auf Youtube-Video verzichten? Nuja, wie oben schon geschrieben ist nur sicher sicher! Wer weiß schon welcher geldgeile gut informierte und engagierte Abmahnanwalt mal wieder eine flotte Geschäftsidee hat. Deshalb fliegen alle “verdächtigen” Youtubevideos aus meinem Blog. Ein Link muss ab jetzt reichen. Ich finde es zwar schade, da mir dadurch eine Gestaltungsmöglichkeit verloren geht aber zum dritten und letzten Male sage ich nur “Sicher ist sicher!” 
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Montag, Februar 18th, 2008 |
Aus aktuellem Anlass berichtet der tAXMAN-Junior (in einem unkorrigierten Beitrag
)über seine Erfahrungen mit meiner Meinung nach sehr zweifelhaften Anbietern und deren zweifelhaften Vertriebsmethoden.
Samstagmorgen, der Stress des Küchenumbaus verebbt so langsam, ein geeigneter Moment um dem gehetzten Vater ein Geständnis zu machen.
Junior hat (inzwischen seit einigen Monaten) für sein Handy ein Jamba-Abo abgeschlossen. 
Seit geraumer Zeit ist der kleine tAXMAN mit einem Handy bewaffnet. Das Weihnachtsgeschenk seines Opas, das dieser auch immer wieder mit neuem Prepaidguthaben zwischenfinanziert, wird für Telefonate (soweit ich das überblicken kann) kaum genutzt. Eigenartiger Weise ist die Karte trotzdem permanent leer. Fasziniert von den technischen Möglichkeiten, personalisierten Ruftönen, Spielen, Logos und Themes nervt mich der Junior schon Ewigkeiten mit diversen Wunschvorstellungen, die ich jedoch immer als Quatsch abgelehnt habe. (weiterlesen …)
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Donnerstag, November 8th, 2007 |
Vor einigen Tagen beschwerte ich mich ja :hIER: bereits darüber, dass meine bei Stayfriends eingestellten Bilder ohne Rücksprache, Nachfrage und Begründung gelöscht wurden. Da über einige Tage nichts passierte, habe ich frohen Mutes ein neues Foto hochgeladen. Dass ich da (natürlich testweise
) die URL zu www.taxmantom.de mit einbaute, versteht sich von selbst.
Soeben trudelte folgende Mail von Stayfriends bei mir ein : (weiterlesen …)
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