Archiv für die ‘Ihr nervt!’ Kategorie
Samstag, Januar 1st, 2011 |
Silvester begann bei uns bereits am Abend des 30.12. mit einem gewaltigen Knall. Der Junior kam gerade mit dem Hund nach hause, als es vor unserem Haus gewaltig rummste. Schon ungewöhnlich, die Ballerei so dicht am Haus zu haben, wo wir doch in einer “Sackgasse” wohnen und sich selten jemand zu uns verirrt. Mit einem Blick vor die Tür erkannten wir auch sehr schnell, was da so gewaltig rerummst hatte. Irgendein dämliches &”%(“)”=! hatte uns den Briefkasten weggebomt.
Ziemlich schnell steckten wir in unseren Klamotten und fegten durch die Straßen unseres kleinen Ortes. Niemand war zu sehen. Im Nachhinein betrachtet war das vielleicht auch gut so, dass ich niemanden getroffen habe, da es sonst mit Sicherheit ein zweites Mal gerummst hätte. Am Silvestermorgen machte ich mich auf den Weg zum Baumarkt und erwarb einen neuen, vor allem aber günstigen Briefkasten für 30,-€. Ein echtes Schnäppchen, wenn ich an die anderen Modelle denke. Auf den Anbau verzichtet ich vorerst aber. Es folgten ein entspannter Silvestertag und Silvesterabend. Die Briefkastengeschichte war abgegessen, da wir den vermeintlichen Schuldigen wie üblich im Strassentrottel vermuteten, mangels Beweisen aber auf weitere Maßnahmen verzichteten.
Gegen 2 Uhr löschten wir die Lichter im Haus. Ich Stand bereits im Bad, putzte mir die Zähne, als Frau tAXMAN wir ein Derwisch durchs Haus fegte und mir zurief, dass sich mehrere Jugendliche in unsere Ecke verirrt hätten und ausführlich unseren zerbombten Briefkasten begutachtet hatten. Das konnte kein Zufall sein.
Flugs sprang ich wieder mal in meine Klamotten und eilte Frau tAXMAN, die bereits vorgeflogen war, hinterher. Als ich bei dem Grüppchen eintraf, hatte mein Derwisch bereits geständige Einlassungen der 2 Vögel erwirkt, kannte deren Namen und Wohnort und drohte fleißig mit den Bullen der Polizei. Die 3, ein weiterer Knabe ist zwischenzeitlich erschienen, “erklärten sich bereit”
, den entstandenen Schaden durch Bezahlung des neuen Briefkastens auszugleichen.
Die Jungs aus dem Nachbarort popelten also ihre letzten Penunsen zusammen, faselten was von “…nicht mit Absicht”, “jugendlichem Leichtsinn”, “mein Vater ist Polizist” und reichten brav 30€ ‘rüber. Ich erklärte den Dreien was passieren würde, falls sie sich noch einmal in unsere “Ecke” verirren würde und lies sie dann ziehen. Die Geschichte bestätigt so einige Klischees, an die ich immer glaubte. Zum einen stimmt wohl, dass es den oder die Täter immer an den Tatort zurückzieht. Die Neugier zu sehen, was man denn vollbracht hat, ist wohl mächtiger als die Angst erwischt zu werden. Das zweite Klischee betrifft die Namensvergabe und die hieraus resultierenden Folgen für den Verstand des Kindes. 2 der Jungs hießen Kevin… 
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Montag, Mai 4th, 2009 |
Von wegen ich würde meiner Frau nicht beistehen. Für sie gehe ich über Leichen.
… nur die Zeit für ein paar Aufnahmen muss bleiben.
Das war übrigens eines der wirklich wenigen Exemplare, die uns im Spreewald belästigten. Ich hatte ja mit einer Mückeninvasion gerechnet und mich auch entsprechend gewappnet. Aber so war es nur eine kleine, dafür aber blutige Schlacht. 
PS: Danke fürs Stillhalten! 
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Montag, März 30th, 2009 |
Ebay könnte so einfach sein. Aber irgendwie ist momentan der Wurm drin. Die Schar der privaten Verkäufer meint momentan am Rad drehen zu müssen. Emails werden ignoriert, Ware nicht versandt – nicht nur bei mir, auch bei meinem Kollegen. Ich könnte platzen. Immerhin bin ich stets bemüht, so schnell wie möglich zu bezahlen. Paypal machts möglich, sodass Sekunden nach Auktionsende die Kohle beim Verkäufer landet.
Bestätigung der Zahlung oder Mitteilung über den Versandt sind in den Augen einiger Käufer überflüssig. Okay, damit hätte ich kein Problem, wenn denn die Ware zeitnah eintrudelt. Tut sie aber nicht. Deshalb fragte ich letzte Woche vorsichtig an:
Hallo *****,
Ich wollte zwischenzeitlich nur mal nachfragen, ob die Kamera schon unterwegs ist. Dann kann ich nämlich die Nachbarschaft auf den Empfang einer Sendung vorbereiten.
Viele Grüße, tAXMAN
Wie nicht anders zu erwarten, passierte natürlich nichts. Am Sonntag fragte ich daher noch einmal nach:
Hallo *****,
Leider habe ich bis jetzt weder die Ware, noch eine Antwort auf meine erste Email erhalten. Bis Mitte nächster Woche werde ich mich noch gedulden, dann jedoch, sofern meine Mail wieder ignoriert wird, mein Geld bei Paypal zurückfordern. Ebay könnte so einfach sein…
Gruß tAXMAN
(weiterlesen …)
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Freitag, Februar 13th, 2009 |
Von Telefonterror und Anrufern ohne Anruferkennung lese ich gerade beim Schrottie und das erinnert mich daran, dass ich zu diesem Thema auch noch was schreiben wollte.
Immer öfter hört man davon, dass Kunden von externen Callcentern vergewaltigt werden. Komischer Weise sind die die davon berichten, allesamt Kunden von t-mobile.
Mich traf es vor ca. 4 Wochen. Unzählige Anrufe ohne Anruferkennung prasselten täglich auf mich ein. Da ich aus Erfahrung weiß, dass hinter solchen Anrufen niemand steckt, den ich persönlich kenne, habe ich es mit zueigen gemacht, Anrufer ohne Kennung zu ignorieren. Doch irgendwann fingen die täglich und immer häufiger vorkommenden Anrufe an zu nerven. Telefon ausschalten kam nicht in Frage, ‘rangehen schon mal gar nicht.
Die Lösung lag auf der Hand. Moderne Telefone bieten ausreichend Funktionen, um Anrufer explizit zuzulassen oder zurückzuweisen. Den ersten Versuch startete ich mit meinem Sony Ericson K810. Dort habe ich ein Profil editiert und die Funktion Anrufe akzeptieren – Nur aus Liste eingeschaltet. Die Liste enthielt die Nummern der Personen, die mich im Regelfall telefonisch erreichen wollen und sollen, also Familie, einige Kollegen und Freunde. Anrufer, die nicht in der Liste aufgeführt sind, erhalten umgehen ein Besetztzeichen und werden ggf. zur Mailbox umgeleitet. Da das Telefon in diesem Fall nicht mal klingelt, erfährt man lediglich durch das Symbol für entgangene Anrufe, dass mal wieder ein Telefonstalker aktiv war.
Optimaler können Besitzer von Mobilgeräten mit dem Betriebssystem Windows Mobile agieren. Da ich eine Multisimkarte und neben dem K810 auch noch ‘nen MDA benutze, konnte ich auf effektivere und elegantere Mittel zurückgreifen. Der Call SMS Blocker (~15,-€) ermöglicht das blocken von Anrufen und SMS. Mittels Liste können Anrufe und SMS angenommen oder zurückgewiesen werden. In meinem Fall reichte es aus, die Einstellung Accept from contacts – alle Einträge die im Telefonbuch stehen werden akzeptiert, zu aktivieren. Das Programm protokollierte alle Anrufe in einer Liste, was mir als Protokollfetischisten Freude bereitete. Zu sehen, um welche Uhrzeit ich vor welchen Anrufen verschont wurde bereitete mir höllische Freude.
So, nun sind ca. 2 Wochen um. Meine Filter bewahrten mich 14 Tage lang vor täglich 4 Anrufen, die ich nicht haben wollte. Seit dieser Woche ist Ruhe. Absolute Ruhe! Selbst das renitenteste Callcenter scheint irgendwann zu begreifen, dass unter meiner Rufnummer nichts zu gewinnen ist. Die Filter habe ich zwischenzeitlich wieder abgeschaltet, sodass mich auch wieder Leute sofort erreichen, die noch nicht in meinem Adressbuch stehen.
Na denn, bis zur nächsten Welle.
PS: Themen wie dieses lese ich immer im Zusammenhang mit t-mobile, bei denen ich ja auch Kunde bin. Hat jemand bei anderen Anbietern ähnliche Erfahrungen gemacht?
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Freitag, November 28th, 2008 |
Gestern war es endlich soweit! Frau tAXMAN war beim Yoga, die Kinder im Bett und der gute trinec online. Kurz entschlossen habe ich meinen bestehenden Xbox-Live-Account per Kreditkartenzahlung in einen Gold-Account umgewandelt, um (nach dieser Methode) endlich mal online spielen zu können. Das funktionierte alles eigentlich auch ganz gut. Nach nur wenigen Minuten kämpfte ich in GTA IV gegen trinec. Der EEE, der ja als WLAN-Bridge dient, hat mehrere Stunden problemslos im Akkubetrieb durchgehalten.
Die Sache hat leider einen Haken, denn mein Xbox-Live-Gamertag lautet, einfallslos wie ich bin, tAXMANTOMDE. Mein offline genutztes, mit üppigen Gamerpoints ausgestattetes Profil mit dem Namen tAXMAN ließ sich nämlich nicht in einen Xbox-Live-Account umwandeln, da irgendein bösartiges Wesen diesen Namen bereits nutzt. Nun habe ich also 2 Accounts. Einen mit allen erspielten Gamerpoints und Spielständen und einen mit nichts und einer wertvollen Live-Mitgliedschaft! Na und werden einige sagen! Wo ist das Problem? Das Ärgernis ist, dass eben jene erspielten Gamerpoints die knallharte Währung bei Xbox-Live sind. Wer viel und gut zockt, Aufgaben und Boni in Spielen löst, erhält dafür Gamerpoints. Für diese Points kann man sich Add-ons, Zusatzmaps, Spiele, … bei Xbox-Live kaufen. Ich müsste außerdem alle bereits unter tAXMAN durchgespielten Spiele erneut spielen, da ein Übertrag der Speicherstände auch nicht möglich ist.
Klar, man kann auch Gamerpoints gegen richtiges Geld erwerben, aber das hieße in meinem Fall ja Geld zum Fenster hinaus werfen, wo ich doch einige Pünktchen auf meinem tAXMAN-Konto habe.
Nun habe ich mich gestern belesen und es mit der Änderung meines Offline-Profilnamens versucht. tAXMAN (der mit den vielen Punkten) wurde zu tAXMAN969. tAXMAN969 versuchte sich bei Xbox-Live anzumelden um dort mit tAXMANTOMDE zu fusionieren. Emailadresse und und Passwort des Live-Accounts wurden sogar angenommen. Doch der Übertrag der Punkte von tAXMAN969 auf tAXMANTOMDE funktioniert nicht. Fehler! Wenden Sie sich an http://www.xbox.com/support Fehlernummer: 12345678. Auch das Löschen des Live-Kontos auf der Platte und mehrerer erfolglose Versuche den Offline-Account irgendwie an den Live-Account zu binden oder die Punkte zu übertragen funktionierten nicht.
Ich hätte vor dem Erstellen meines Live-Accounts die Namensänderung durchführen, die Verfügbarkeit des Gamertags (muss identisch mit Profilnamen sein, das sonst ein Zweitprofil mit NULL PUNKTEN angelegt wird) prüfen und mich erst dann anmelden sollen. Aber wie soll man als Neuling die Tiefen von Microsofts Profilpolitik durchschauen können. Klar, Spielstände sind bei der Xbox echtes Geld wert. Deshalb kann man nicht einfach Spielstände weitergeben und/oder kopieren. Aber dass das dann so ausartet?
Ich werde nachher die Hotline anrufen und probieren, die bezahlte Mitgliedschaft auf einen noch neu abzuschließenden Account übertragen zu lassen. Gamertag für Xbox-Live und der lokale Profilname werde ich dann pedantisch abgleichen. 
Mehr dazu dann hier! 
–> UPDATE <–
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Mittwoch, November 26th, 2008 |
Seit langer Zeit bin ich Kunde bei t-mobile und mit dem was die da so anbieten auch ganz zufrieden. So bin ich denn auch nicht abgeneigt, im Rahmen der Vertrags- und Kostenoptimierung weitere Familienmitglieder dort unterzubringen. So ist mir seit einiger Zeit die O2-Karte des Juniors ein Dorn im Auge, während der kleene Junior noch eine Karte bräuchte. Wären die beiden auch bei t-mobile, könnten wir im Rahmen meiner Weekend-Flatrate kostenlos und sonst eben auch deutlich günstiger telefonieren.
So kam mir die von trinec empfohlene Aktion von t-mobile sehr gelegen, um das Providerwechselvorhaben vorsichtig in die Wege zu leiten. Zwei kostenlose Xtra-Card mit 3,-€ Guthaben und weiteren Vorteilen schienen mir ein gelungener Einstieg und ‘ne nette Promoaktion zu sein.
Also klickte ich mich flott zur Anmelde- und Bestellseite, tipperte meine Daten ein und kam zu den berühmten 2 Häkchen. Ein Haken steht dafür, dass ich die Geschäftsbedingungen akzeptiere. Okay! Klick! Tu’ ich doch gerne.
Haken 2 steht für
Ja, ich möchte Informationen/Angebote von der Deutschen Telekom AG und T-Mobile Deutschland GmbH über Produkte und Dienstleistungen direkt per E-Mail, Telefon, SMS oder MMS erhalten. Zu diesem Zweck speichern und verwenden diese Unternehmen meine hier eingegebenen Daten. Gilt nur für Bestandskunden der Deutschen Telekom AG und der T-Mobile Deutschland GmbH: Ich bin damit einverstanden, dass meine bei den Unternehmen der Deutschen Telekom Gruppe hinterlegten, erforderlichen und freiwillig angegebenen Vertragsdaten weitergeleitet und von diesen einzeln oder gemeinsam bis zum Ende des Kalenderjahres, das auf die Beendigung des jeweiligen Vertrages folgt, zur Kundenberatung, Werbung und Marktforschung verwendet werden. Weitere Information entnehmen Sie bitte den Datenschutzhinweisen. Ich kann meine Zustimmung jederzeit gegenüber einem Unternehmen der Deutschen Telekom Gruppe widerrufen.
Nuja, zu Werbung, Angeboten, Nerverei per Telefon und SMS, per Post oder wie auch immer habe ich meine spezielle Meinung, die durch eben diese Angebote geprägt wurde. Ich will meine Ruhe und keine Anrufe, Sonderaktionen, Superspezialtarife, Einsparmöglichkeiten oder was auch immer, sondern einfach nur die Karte für die Junioren. Und aus diesem Grunde verweigere ich, wie bei allen anderen Onlineformularen sonst auch, meine Zustimmung für den Freibrief mich zuspammen zu dürfen. Das Kästchen blieb also leer und ich klickte auf weiter um meine Bestellung abzuschicken. Statt der Bestellbestätigung erschien indes erneut die Anmeldeseite mit dem dezenten Hinweis
Bitte überprüfen Sie die Bestätigung der Einwilligungserklärung (farblich gekennzeichnet).
Überprüfen? Wie jetzt? Ich habe meine Entscheidung das Häkchen nicht zu setzen gut durchdacht und bewusst so gehandelt. Ihr bekommt ‘nen neuen Kunden und ich keine Werbung? Wo ist das Problem?
Leider funktionierte das bei so nicht. Ohne Werbung keine Karte. Die ganze Aktion ist für’n Arsch. Und genau da darf sich t-mobile seine kostenlosen Xtra-Cards auch hinstecken. Meine Ruhe ist mir mehr wert, als 3 Euro Startguthaben. 
Erstellt in ...eben entdeckt, aus dem wirklichen Leben, dubios, Ihr nervt!, Telekom? | 5 Kommentare »
Mittwoch, September 3rd, 2008 |
Im Inforadio habe ich heute morgen vom Zusammenschluß der zwei Subventionskiller Koch (CDU) und Steinbrück (SPD) gehört. In der Süddeutschen Zeitung haben sich die 2 Politiker gegen die Wiedereinführung der Pendlerpauschale ausgesprochen. Ich könnte kotzen, wenn ich versuche der Argumentation der zwei Weltfremden zu folgen versuche. Da wird von Umwelt-, verkehrs- und strukturpolitische Wirkungen gefaselt, im Falle eines Rückgängigmachens der Regelung die Vereinfachung des Steuerrechts in Frage gestellt. Eigentlich wollte ich ‘nen gepfefferten Kommentar dazu schreiben, habe jedoch einen Leserkommentar gefunden, der mir aus dem Herzen spricht:
Den Angestellten und Arbeitern wird die Fahrt zum Arbeitsplatz als privater Luxus ausgelegt, dem Selbständigen der Cayenne als notwendiges Statussymbol steuerlich anerkannt. Von Herrn Koch ist diesbezüglich ja nichts anderes zu erwarten, aber dass ein sozialdemokratischen Finanzminister so servil vor Industrie und Bossen einknickt ist schon bemerkenswert.
Genauso ist es. Das kleine Licht knappert an den Kosten für Fahrzeug und Sprit um zur Arbeit zu kommen, während Selbstständige nach dem neusten Leasingangebot bei Porsche und BMW gucken, damit die Betriebsausgaben erhöhen und ihre Steuer zu senken. 
Ich finde es eine Frechheit, bei der Diskussion über die Pendlerpauschale von einer Subvention zu sprechen, denn die Pendler-/Kilometerpaschale stellt einen Mittelwert für die pro Kilometer anfallenden Kosten darstellt. Also Kosten, die zur Erzielung, Sicherung und Erhaltung von Einnahmen dienen. Da ist nichts subventioniert. Das sind notwendige Ausgaben ohne die man nicht in der
Lage wäre die Grundlage der Einkommensteuer, nämlich das Einkommen (in Form der Einnahmen aus nichtselbständiger Tätigkeit), zu erzielen.
Auch die Behauptung, über steuerliche Maßnahmen in die globale Preissetzung eingreifen, würde .. nur die Gewinne der Ölförderländer und der Öl verarbeitenden Industrie erhöhen, ist schlichter Schwachsinn. Immerhin verdient der Staat an jeder Preiserhöhung mit. Mineralölsteuer und nicht zuletzt die Umsatzsteuer, die auf den Nettopreis pro Liter Sprit berechnet wird, sind ja Einnahmen des Staats. Bei 10 Cent/Liter Preiserhöhung macht der Staat ebenfalls einen Gewinn i.H.v. 1,6 Cent pro Liter. Ich halte das alles für Augenwischerei. Wie immer werden die Schlachten auf dem Rücken des kleinen Mannes ausgetragen und an das schlechte Gewissen, die Zukunft der Kinder, die Umwelt und die Konsolidierung des Staatshaushalts appelliert.
Passend zu dem Gelaber trudelte letzte Woche die Wahlbenachrichtung ins Haus. Kommunalwahlen! Wie toll. Ich habe momentan wirklich keine Lust, irgendwem der Lügenbrüder und -schwestern meine Stimme zu geben. Demokratie ist ja was feines, aber wenn man permanent das Gefühl hat verarscht und abgezogen zu werden, hat man wirklich keinen Bock drauf. Denn egal bei wem man das Kreuzchen setzt, wird man es spätestens nach der Wahl bereuen. 
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Donnerstag, August 28th, 2008 |
Wenn mal was schief geht, passiert das gründlich. Ich frage mich, wie man soviel Pech haben kann, dass an einem Tag 2 System zicken machen. Mein Laptop mit Ubuntu läuft inzwischen zwar wieder, hat mir jedoch heute Nacht und heute früh einiges an Arbeit gemacht. Irgendwie verabschiedeten sich der Grafiktreiber und die X-Server-Konfiguration. Letztere ließ zwar dank einer alten Backup-Datei wiedeherstellen, der Weg dahin war jedoch steinig.
Nun, da Ubuntu wieder läuft, macht mein “Produktionssystem” mit Windows Vista zicken. Der Rechner fährt hoch, ich melde mich an und ein schwarzer Bildschirm mit beweglichem Mauszeiger erscheint. Dauerhaft! Mal schauen ob die Systemwiederherstellung was richten kann… 
Merke:
- bei Ubuntu: sollte man sich hüten den Rechner in den Suspend-Mode zu schicken, wenn gerade das System aktualisiert wird. Dies sollte man vor allem und erst recht nicht dann nicht tun, wenn der Rechner nicht an der Stromversorgung hängt. Im Falle eines Neustarts bei entladenem Akku ist nämlich mit erheblichen Schäden zu rechnen.
quod erat demonstrandum
- bei Windows Vista ist es nur bedingt empfehlenswert, den seit -zig Minuten mit der Meldung “Herunterfahren” beschäftigten Rechner per Resetknopf die Flötentöne beizubringen. Allzu menschlich reagiert der Vista-betriebene Rechenknecht bockig mit Startverweigerung. Auch werden der abgesicherte Modus und die Windowssystemwiederherstellung überbewertet. Nachdem ich 10 mal im abgesicherten Modus gestartet und 3 Wiederherstellungspunkte ohne greifbares Ergebnis rekonstruiert habe, wage ich diese Behauptung öffentlich zu verkünden. Ich hasse dieses Drecks-Micr*s*ft-Betriebssystem!!!! Arrrrgghhhh….
Ich hab die Schnauze voll, ich mach gleich Feierabend! 

Nachtrag: Auch der vierte, 2 Monate alte Wiederherstellungspunkt hat nichts gebracht. Falls jemand Ideen oder Vorschläge hat, darf er sie gerne in die Kommentare posten. Ansonsten schmeiß ich das dämliche Kackding nämlich gleich aus dem Fenster. Wie kann man solchen Rotz nur als innovatives OS anpreisen und auf den Markt bringen?
Ich mach ihn platt! Gleich! *grmml*




















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Dienstag, August 26th, 2008 |
… Kostenfalle sind in letzter Zeit ja etwas rar geworden. Eine eben auf meinem Handy eingegangene SMS lässt mich das Thema (wenn auch nur ganz kurz) wieder aufnehmen:
Absender 20123:
MULTIMEDIA BOX: Es wurde ein Multimedia Telegramm mit Text o Foto hinterlegt.Antworten Sie zum Download der Fotomitteilung mit MMS.
Wie meine Recherchen ergaben würde eine Antwort an die Absendernummer mich mindestens 1,99 EUR kosten. Im schlimmsten Fall würde ich durch das Beantworten dieser Nachricht ein ABO abschließen, für das weitere Kosten in wahrscheinlich exorbitanter Höhe entstehen könnten.
Drum merke (vor allem der tAXMAN-Junior
), dass Nachrichten von fremden Absendern immer nur Ärger machen. Also lesen, lachen und löschen, aber niemal antworten! 
Erstellt in Du Schwein!, dubios, Ihr nervt!, Kostenfalle | 5 Kommentare »
Dienstag, Juli 15th, 2008 |
[Anmerkung: Die in diesem Beitrag genannte Frau W. steht (soweit mir bekannt
) in keinem Zusammenhang zu der hier kommentierenden und verlinkten Frau W(eitergelesen)
]
Dieser Titel drängt sich mir auf, nachdem ich der Bußgeldstelle in Ludwigsfelde einen Besuch abgestattet habe um meinen Einspruch gegen den zwischenzeitlich ergangenen Bußgeldbescheid einzulegen.
Frau W. sitzt und arbeitet in einem hellen, modern eingerichteten Büro. Computer, Traffipaxkassette, ein Glas Wasser und liebevoll gestapelte Briefumschläge mit heraus geklappten Postzustellungsurkunden zieren ihren Tisch. Sehr ordentlich, schön sauber.
Frau W. ist jedoch nicht begeistert, dass Kundschaft zur Sprechzeit erscheint und (weiterlesen …)
Erstellt in aus dem wirklichen Leben, dubios, Frauen... Püh!, Ihr nervt!, sinnlos?, Willkür | 12 Kommentare »