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Archiv für die ‘Hardware’ Kategorie

eee-PC – Speicherupgrade

Freitag, März 20th, 2009 |

Das von mir gestern vollzogene Speicherupgrade des eee-PC hat sich gelohnt. Ubuntu bzw. easyypeasy nehmen die gebotenen und maximal möglichen 2 GB RAM dankbar an. Der Geschwindigkeitszuwachs ist nicht nur messbar, sondern deutlich spürbar. Die 16 Euro für einen 2GB-Riegel (DDR2-667 (PC2-5300)) sind somit lohnend angelegt. Ich lehne mich mal weit aus dem Fenster und empfehle jedem, der eee-PC und Ubuntu nutzt die Erweiterung des Speichers. Bei all dem Quatsch den ich in letzter Zeit gekauft habe, war der Speicherriegel mit Sicherheit die günstigste aber auch sinnvollste Anschaffung.

PS: Schönes Wochenende!

iPod vs. Ubuntu vs. tAXMAN

Sonntag, Februar 3rd, 2008 |

Hallo lieber Leser! Du bist sicher über Google hierher gekommen. Der Betrag ist nicht mehr so aktuell. Neue und bessere Erkenntnisse in Sachen iPod und Ubuntu findest du hier!
Gestern war es soweit. Die Postfrau stellte eine Nachnamesendung und mit ihr meinen 15 Euro-iPod zu. Juhu, endlich habe ich einen iPod. Grund für diese sensationelle Anschaffung ist, dass Honda für mein Premium-Radio-System endlich einen iPod-Adapter bereitstellt und der CD-Wechsler damit ausgedient hat. Doch dazu in einigen Tagen mehr.

[inspic=599,left,fullscreen,200]Flugs war das edel aussehende Gerät ausgepackt, verkabelt und am Notebook angeschlossen. Pling-Plang-Plong – Gerät wurde erkannt, der Akku geladen und ein iPod-Symbol auf dem Desktop angezeigt. Von wegen Linux macht Probleme… Höhö! :grin: (weiterlesen …)

Ungeahnte Folgen einer Neuanschaffung?

Sonntag, November 25th, 2007 |

[inspic=579,left,fullscreen,200]Dem technischen Fortschritt um dem Gedanken der redundanten Datensicherung folgend, habe ich mir in dieser Woche eine kleine NAS (Network Attached Storage) --> LAN STORAGE <-- gekauft, eingerichtet und natürlich sofort in das heimische Netz integriert. Geplant war neben Sicherungen auf externen USB-Datenträgern, die Musiksammlung von der lokalen Platte auf den Netzwerkspeicher auszulagern, nachts den Homeordner per Backup zu sichern und all die Sachen zu machen, die man mit einer NAS so macht. Natürlich bietet das Gerät einen SMB- und FTP-Server, DHCP und last but not least eine Stromsparfunktion in Form eines Sleepmodus der Festplatte. DHCP benötige ich nicht, die NAS bekam also eine feste IP. Alles funktionierte prima. Die Musik wanderte nachts via WLAN auf die Platte und das HOME-Backup funktionierte auch ohne Probleme.

[inspic=578,right,fullscreen,200]Als ich am Freitag auf dem Weg zur Arbeit war, erkundigte sich Frau tAXMAN jedoch telefonisch bei mir, warum denn das Internet nicht funktioniert. Ein Routerneustart und ein Reboot des Computers brachten auch nicht den gewünschten Erfolg. Abends entdeckte ich dann, dass der Router --> Speedport W700V <-- “kein DSL-Signal” empfing. Die Störungsstelle konnte auch nicht helfen, versprach jedoch Samstagvormittag einen Techniker in die Spur zu schicken. Der Techniker konnte jedoch auch nichts machen, da Freitag gegen 22:00 Uhr mein DSL wieder funktionierte. Am Samstag gab es weitere Ausfälle des DSL und so langsam schwante mir, dass die Ausfallzeiten zeitlich mit den “Sleepzeiten” der Festplatte in Zusammenhang stehen. (Mutmaßlich !!!) immer wenn die Platte abschaltet, gabs im Routerprotokoll folgenden Eintrag:

24.11.2007 20:13:33 PPPoE Stopp
24.11.2007 20:13:33 PPPoE1 beendet PPP
24.11.2007 20:13:27 ADSL Media Down !
24.11.2007 20:12:28 NTP Datum und Uhrzeit wurden aktualisiert.
24.11.2007 20:12:24 If(PPPoE1) PPP Verbindung hergestellt !

mit der Folge, das keine DSL verfügbar und somit auch keine Internetverbindung vorhanden war.

Ich muss zugeben, dass mein technisches Verständnis nicht besonders weitreichend ist. Ich kann mir nicht erklären, wie und warum die NAS meine Router derart torpediert, dass das DSL wegdonnert. WLAN funktioniert hingegen tadellos und auch auf die per Kabel am Router angeschlossene NAS kann ich per WLAN und Browser problemlos zugreifen. Wecke ich die Platte per SMB-Mount wieder auf, ist das DSL-Signal auch wieder vorhanden. Vielleicht kann mich ein pfiffiger, technisch bewanderter Mensch ja mal aufklären.

Scannen? Drucken? Hardwarekauf für Ubuntu!

Freitag, August 31st, 2007 |


Den Wünschen meiner Familie entsprechend, plante ich in der letzten Woche die Anschaffung eines sogenannten Multifunktionsgeräts. Mit einem solchen Gerät kann man scannen, bunt drucken oder das Gerät einfach ohne Computer als Kopierer benutzen.
Teil 1: Welche Geräte gibt es?:
Die Einkaufstour begann ich in der Elektroabteilung einer großen Einkaufskette. Dort stellte ich fest, dass die Produktpalette bei knapp 60,- Euro beginnt und irgendwo im Nirgendwo aufhört. Ich notierte mir die Bezeichnung und die Preise der Geräte in der Preisklasse bis 100,- Euro. Besonders gefallen haben mir Canon PIXAA MP510 sowie HP 3180, wobei ich das Gerät von Canon leicht favorisierte, da der Papiereinzug hinten und das Design wesentlich besser waren.

Teil 2: Ubuntutauglichkeit prüfen:
Hätte ich lediglich einen Drucker kaufen wollen, hätte ich hinsichtlich der Ubuntutauglichkeit keine Bedenken gehabt. Da bei dem geplanten Gerät jedoch eine Scanner mit dabei war, wollte ich mein Glück nicht herausfordern und lieber auf Nummer sicher gehen. Die Installation des WLAN-Sticks hat ihre Spuren bei mir hinterlassen. :mrgreen:

Im Hardware-Wiki von Ubunutusers finden sich Listen zu Hardware, die von Ubuntu unterstützt wird bzw. unter Ubuntu nicht läuft.

Unter Scanner (Scanner und Scanprogramme) fand ich den Punkt “Einen Canon Pixma Scanner einrichten“. Die Liste der unterstützten Drucker (Unterpunkt Ausgabegeräte) enthielt die Unterpunkt Proprietäre Druckertreiber, Multifunktionsgeräte, kommerzielle Alternativen. Canon-Drucker und HP-Geräte waren dort aufgeführt.

[inspic=467,left,,200] Ausschlaggebend für meine Kaufentscheidung war letzten Endes, dass explizit für den Canon Pixma MP 510 eine Anleitung für die Scannereinrichtung existierte. Dass ich bereits vorab mit dem Gerät geliebäugelt habe, machte die Entscheidung leichter. Gesagt, getan, Gerät gekauft… :smile:

Teil 3: Installation oder “Wer lesen kann ist klar im Vorteil!”:
Der (vermutete) einfachste Teil der Einrichtung brachte mich schier zu Verzweifelung. Mit der mir manchmal eigenen Oberflächlichkeit habe ich beim Lesen des Wiki die Begriffe Pixma und Pixus miteinander verwechselt. Ergbnis war, dass der mit viel Sorgfalt installierte Pixus-Treiber beim besten Willen nicht mit dem Pixma-Gerät zusammenarbeiten wollte. Irgendwann kam die Erkenntnis und mit ihr die richtige Treiberinstallation, die neben den Druckertreibern auch schon die Links und die Treiber für Scannerinstallation (scangearmp-mp510-1.00-1.i386.rpm, scangearmp-common-1.00-1.i386.rpm) beinhaltete. Ergebnis: Drucker druckt! :oops: Scanner scannt noch (!) nicht.

Um den Scanner nutzen zu können, musste also noch eine Scannersoftware installiert werden. Gängiges und oft gepriesenes Programm dafür sind sane /xsane. Xsane startete nach der Installation zwar prima, fand jedoch keine Geräte und verabschiedete sich sofort wieder. Verzweifelung wollte sich wieder breit machen. Beim nochmaligen Lesen des Scanner-Wikis stieß ich auf folgenden Satz:

Um zu scannen braucht man nun nur noch den Drucker anschalten und das Programm Scangear starten, indem man im Terminal

scangearmp

eingibt.

:shock: Soll heißen: Mit den Treibern wurde bereits die benötige Scannersoftware installiert. :mad: So war es dann auch. Der letzte Schritt war das Erstellen einer Desktop-Verknüpfung für scangearmp. Fertig! Scanner scannt (Screenshot reiche ich noch nach!), Drucker druckt und ich werde finanziell ruiniert sein, da meine Kinder den Spaß am Scannen und Drucken entdeckt haben. :lol:

Nachtrag: Der Canon Pixma MP 510 hat mich auch im Nachhinein mit seiner Funktionalität überzeugt. Diverse Speicherkartenslots sowie ein USB-Anschluss ermöglichen den Ausdruck von Fotos auf Speicherkarten oder von Digitalkameras und/oder dem Handy via PicBridge.

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Fragen und Antworten zu diesem Beitrag:

Frage: Hallo,
Ich habe im Forum gelesen, dass du einen Canon MP510 benutzt, der auch funzt. Kannst du mir sagen, welche Einstellungen du gemacht hast?
Bei mir funktioniert der Scanner und Drucker (schwarz-weiß), lediglich beim Bunt-Druck macht er Probleme, indem er mir die Farben nebeneinander druckt.

Ich habe unter System->Sys.verwaltung->Drucken unter Marken und Modelle: Canon PIXMA MP500 – CUPS+Gutenprint v5.0.1 Simplified ausgesucht.
Wenn ich stattdessen MP510 Ver.2.70 als Treiber benutze, druckt er mir gar nicht. Hast du ein paar heiße Tipps für mich?
Treiber habe ich von der Seite heruntergeladen und installiert.

Danke schon mal im Voraus.

Antwort: Ergänzend zu obigem Beitrag musste ich jedoch feststellen, dass ich bei späteren Versuchen den Drucker ausschließlich über CUPS –> http://localhost:631 korrekt einrichten konnte. Die Einstellungen via Systemverwaltung wollten mir nicht mehr gelingen bzw. die Einstellungen via CUPS geben mehr Möglichkeiten her.

Den MP510 betreibe ich mit dem Treiber aus meinem Blogbeitrag als Canon BJC-8200 – CUPS +Gutenbergprint v5.0.1. Klingt komisch, funktioniert aber prima. Angeschlossen habe ich das Gerät via USB –> Geräte-URL: canon:/dev/usb/lp0 .

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