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Archiv für die ‘Freeware/Linux/open Source’ Kategorie

Müll auf der Speicherkarte

Freitag, April 3rd, 2009 |

kartedefekt.jpg Gestern hat es mir beim Fotografieren die Speicherkarte zerhackt. Knapp 400 Fotos lösten sich in cryptisches Hickhack auf. Da ich mich beruflich mit “Datenrettung” beschäftige, bin ich aber erst einmal relaxed geblieben, da eines meiner schweineteuren Supertools und -geräte mir schon helfen würde. Im Laufe des Abends ärgerte mich der Vorfall dann doch zunehmend, sodass ich doch gleich mal das Internet bemüht und geschaut habe, was man als “Laie” an die Hand bekommt, wenn der digitale Supergau stattgefunden hat und die Urlaubsbilder spurlos verschwunden sind.

convar.jpg Und tatsächlich gibt es Tools, die nicht nur kostenlos und idiotensicher sind, sondern auch wirklich super funktionieren. Ich bin begeistert. 99,9% meiner Fotos sind dank PC INSPECTOR™ smart recovery wieder da.

PC INSPECTOR™ smart recovery ist ein einzigartiges Datenrettungs-programm für Flash Card™, Smart Media™, SONY Memory Stick™, IBM™ Micro Drive, Multimedia Card, Secure Digital Card und für alle anderen Speichermedien von digitalen Kameras.

Egal ob Sie Bilder, Videos oder Audiodateien auf Ihrem Medium gelöscht, formatiert oder das Medium während dem Schreibzugriff herausgezogen haben – PC INSPECTOR™ smart recovery rekonstruiert selbständig die entsprechenden Daten, schnell, einfach und absolut zuverlässig.

Die Software ist kinderleicht zu bedienen. PC INSPECTOR™ smart recovery läuft unter allen Win 9x, ME, NT 4.0, XP und Windows™ 2000 Systemen.

Das Programm gehört in jede Sammlung. Super! Prima! Toll! Ich bin begeistert.:razz:

Ubuntu-PC + Xbox360 = Mediacenter und Xbox-LIVE

Montag, Februar 16th, 2009 |

… Bereits in einem älteren Beitrag habe ich mich dazu ausgelassen, wie man eine Xbox mittels PC ins Funknetz und somit ins Internet und zu Xbox-Live verbindet. Heute bin ich nun mehr oder weniger zufällig über eine Möglichkeit gestolpert, auf den Ubunturechnern befindliche Fotos, Musikdateien und Videos auf der Xbox zu betrachten. Bis vor einer Stunde war ich der festen Überzeugung, dass Xbox und Foto/Musik/Video auf einem PC nur in Kombination von Microsoftkomponenten funktioniert. :cry: Sieht so aus, als hätte ich mich da wohl geirrt.

Für Linux im Allgemeinen und Ubuntu im Besonderen, gibt es einen Media Server, der einfach zu installieren ist und prima mit der Xbox funktioniert. Ushare ist in den Paketquellen von Ubuntu enthalten und lässt sich somit einfach via

$ sudo apt-get install ushare

installieren. Um Ushare nutzen zu können müssen noch einige Einstellungen vorgenommen werden. Die wichtigen Einstellungen habe ich mal rot markiert.

$ sudo gedit /etc/ushare.conf

Die Konfigurationsdatei sieht dann wie folgt aus:
# /etc/ushare.conf
# Edit this file with 'dpkg-reconfigure ushare'
# Configuration file for uShare

# uShare UPnP Friendly Name (default is ‘uShare’).
USHARE_NAME=tAXMAN

# Interface to listen to (default is eth0).
# Ex : USHARE_IFACE=eth1
USHARE_IFACE=eth0

# Port to listen to (default is random from IANA Dynamic Ports range)
# Ex : USHARE_PORT=49200
USHARE_PORT=
# Port to listen for Telnet connections
# Ex : USHARE_TELNET_PORT=1337
USHARE_TELNET_PORT=
# Directories to be shared (space or CSV list).
# Ex: USHARE_DIR=/dir1,/dir2
USHARE_DIR=/home/taxman/Musik
# Use to override what happens when iconv fails to parse a file name.
# The default uShare behaviour is to not add the entry in the media list
# This option overrides that behaviour and adds the non-iconv’ed string into
# the media list, with the assumption that the renderer will be able to
# handle it. Devices like Noxon 2 have no problem with strings being passed
# as is. (Umlauts for all!)
#
# Options are TRUE/YES/1 for override and anything else for default behaviour
USHARE_OVERRIDE_ICONV_ERR=1
# Enable Web interface (yes/no)
ENABLE_WEB=
# Enable Telnet control interface (yes/no)
ENABLE_TELNET=
# Use XboX 360 compatibility mode (yes/no)
ENABLE_XBOX=yes

# Use DLNA profile (yes/no)
# This is needed for PlayStation3 to work (among other devices)
ENABLE_DLNA=

Um den Netzwerkadapter zu konfigurieren und den Server zu starten, habe ich mein Script xbox.sh um die rot dargestellten Zeilen ergänzt. So kann ich mit minimalem Aufwand die Xbox mit dem Ubunturechner verbinden, in Internet bringen und auf den freigegebenen Ordner zugreifen. Was will ich mehr. Jetzt geht ja alles.


#! /bin/bash
sudo ifconfig eth0 down
sudo ifconfig eth0 192.168.1.1
sudo ifconfig eth0 up
sudo route add -net 239.0.0.0 netmask 255.0.0.0 eth0
sudo route add -net 224.0.0.0 netmask 255.0.0.0 eth0
sudo modprobe ipt_MASQUERADE
sudo iptables -A POSTROUTING -t nat -o eth1 -j MASQUERADE
sudo sysctl -w net/ipv4/ip_forward=1
ushare -x -f /etc/ushare.conf

Nicht ist unmöglich! Uhuhubuntuuu!

Sollte die Xbox den mittels uShare freigegebenen Rechner erkennen, jedoch den Verzeichnisinhalt unter Hinweis auf Firewallprobleme nicht anzeigen, gibt es mehrere Möglichkeiten den Fehler zu beheben.

$ sudo ufw allow proto tcp from 192.168.1.1 to 192.168.1.2 port 49200

… erstellt eine Ausnahmeregel für den Port 49200 und die IP-Adressen von Ubunturechner und Xbox. Allerding muss in diesem Fall die Konfigurationsdatei von uShare auf einen festen Port (49200) verweisen. Dies geschieht mit der Zeile

USHARE_PORT=49200

Weniger elegant aber (temporär) wirkungsvoll ist, ganz einfach die Firewall abzuschalten.

$ sudo /etc/init.d/ufw stop
… legt die Firewall auf Eis und lässt die Xbox auf den Freigabeordner zugreifen. :wink:

Ein anderer Weg der Installation, den ich auf meinem Zweitnotebook gestestet habe funktioniert auch prima. Danke Dome!

The Network Clipboard

Montag, Januar 26th, 2009 |

Wer kennt das nicht: Man arbeitet auf 2 Rechnern und braucht ‘ne Textpassage von PC1 auf PC2. Okay, Freigabeordner suchen, Datei hineinkopieren, Rechner wechseln, Ordner öffnen, Datei öffenen, Text kopieren und einfügen…  :???:

Ganz schön umständlich. Mit The Nework Clipboard geht das einfacher.

Das Tool wird auf beiden Rechnern gestartet. Dort überwacht es den Port 35678 oder einen anderen, frei wählbaren Port. Wird auf PC1 nun etwas in die Zwischenablage kopiert, ist der Inhalt sofort auf PC2 verfügbar und steht mittels Strg-V, Shift-Einfügen zum Einfügen bereit.

Link zur Herstellerseite: http://sourceforge.net/projects/netclipboard/
Link zum Download: http://sourceforge.net/project/showf…group_id=59338

QT3 + MSVC Runtime werden benötigt!

Achtung: Der Vollständigkeit halber weise ich darauf hin, dass das Programm die kopierten Daten unverschlüsselt in und durch das lokale Netz sendet. Bei einer Point-2-Point-Verbindung stellt das kein Problem dar. In einem Netzwerk hingegen, ist es für andere Nutzer prinzipiell möglich die so versendeten Daten mitzulesen. :???:

Falls jemand eine bessere, vor allem aber sichere und vielleicht sogar plattformübergreifende Lösung kennt, darf er sie gerne in den Kommentaren aufführen. Ich suche sowas nämlich noch. Das ist der Fluch von zuvielen Computern. :mrgreen:

Virtuelles Brett durch VirtualBox vorm Kopf

Freitag, Dezember 12th, 2008 |

… Das sprichwörtliche Brett hatte ich bei nebenstehender Fehlermeldung vorm Kopf.

VirtualBox kernel driver not installed. The vboxdrv kernel module was either not loaded or /dev/vboxdrv was not created for some reason. Please install the virtualbox-ose-modules package for your kernel and execute ‘modprobe vboxdrv’ as root.
VBox status code: -1908 (VERR_VM_DRIVER_NOT_INSTALLED).

vbox_fehler.png Um an mein Onlinebankingprogramm zu gelangen, musste ich mein Windows starten. Eilig! Sehr eilig, denn der Verkäufer der Musicalkarten musste via Kontoauszug identifiziert werden.  Natürlich wollte VirtualBox nicht starten.  Wie immer, wenn ich dringend ein Windows brauche. Verzweifelt und leider vergebens versuchte ich alte Lösungen auf das (nicht wirklich) “neue” Problem anzuwenden.

taxman@taxman-laptop:~$ sudo /etc/init.d/vboxdrv start
* Starting VirtualBox kernel module vboxdrv
* No suitable module for running kernel found.
taxman@taxman-laptop:~$ modprobe vboxdrv
FATAL: Module vboxdrv not found.

Was geht hier ab? Letzte Woche funktionierte doch noch alles. :twisted: :arrow:

Dabei liegt die Lösung auf der Hand. In der letzten Woche gab es eine Kernelupdate und dies führte zur Unverträglichkeit von VirtualBox mit dem laufenden System. :idea: Zu Glück bietet Grub bis zum Bereinigen des Bootmenüs unkompliziert die Möglichkeit alte Kernelversionen zu starten. Das ist zwar nicht das, was man gerade möchte, bringt aber eine zeitnahe und nervenschonende Lösung mit sich. Und irgendwann in hoffentlich nicht allzu ferner Zeit gibts ein Update für VirtualBox und alles läuft wieder ohne Probleme. Vielleicht! Eventuell! Bestimmt! Auf jeden Fall!  Nun ja, bis zum nächsten Kernelupdate. :mrgreen:

Never give up! :wink:

Ubuntu 8.10 auf dem EEE

Samstag, November 1st, 2008 |

taxman@taxman-eee:~$ cat /etc/*release
DISTRIB_ID=Ubuntu
DISTRIB_RELEASE=8.10
DISTRIB_CODENAME=intrepid
DISTRIB_DESCRIPTION="Ubuntu 8.10"

Eigentlich bringt das Erscheinen und Installieren der halbjährlich erscheinenden neuen Ubuntu-Version keine Aufregung mit sich. Dieses Mal jedoch wollte ich jedoch das an den an EEE-PC angepasste Ubuntu upgraden. Download und Installation verliefen dank meiner lahmen DSL-Verbindung erwartungsgemäß zäh, jedoch problemlos. Haarig wurde es jedoch nach dem Neustart. Der erwartete neue Netzwerkmanager war nicht da und die gewohnte Anzeige der verfügbaren Funknetzwerke gab es auch nicht mehr. Nach hektischem hinundherinstallieren diverser Netzwerkmanager war ich kurz davor die alte Version auf den EEE zu bügeln. Gerade in Sachen Nertzwerkverwaltung hatte ich mir von der neuen 8.10-er Version einiges versprochen.

Nachdem ich dann irgendwann Augen und Hirn eingeschaltet hatte, dämmerte es mir, wo der Fehler lag. Das Gnomepanel war schuld. Keine Netzwerk- und keine Ladestandsanzeige für den Akku! Komisch!

Nachdem ich das Gnomepanel zurückgesetzt hatte, waren die gewohnten Anzeigen vorhanden und alles Funktionalitäten verfügbar. Der Netzwerkmanager arbeitet zuverlässiger und schneller als unter 8.04 und biete zudem verschiedene Konfigurationsmöglichkeiten für ein Netz. Super! Genau das was ich brauchte. Ansonsten kommt mir der Bootvorgang auf dem EEE etwas langsamer vor. Allerdings stört mich das nicht besonders, da ich das Gerät selten herunterfahre und zu 90% den Ruhezustand nutze.

Fazit: Der Netzwerkmanager war schon alleine das Update wert. EEE-PC 1000 und Ubuntu 8.10 kommen prima miteinander  aus. :grin:

UPDATE (22.01.2009): Nach einer Neuinstallation läuft bei mir inzwischen Ubuntu 8.10 eee easypeasy. easypeasy beinhaltet alle Treiber für den EEE-PC. Treiber für Netzwerk und Bluetooth werden mitinstalliert. Lediglich die installierte netbook-remix-Oberfläche nervt. Diese lässt sich jedoch mit

sudo apt-get remove go-home-applet human-netbook-theme maximus
netbook-launcher window-picker-applet

entfernen, sodass der normale Ubuntu-/Gnome-Desktop nutzbar ist. Die wie oben dargestellt deinstallierten Programm müssen manuell aus System →Sitzungen → Startprogramme entfernt werden.

Wallpaper

Donnerstag, September 25th, 2008 |

… Keiner brauchts und keiner will es. Mir egal! Eee-PC powered by Ubuntu schmückt nun den Desktop meines neuen Begleiters. Und falls noch jemand seine Affinität zu Ubuntu per Desktophintergrund bekunden möchte, darf er sich gerne bedienen. Mit einer Auflösung von 1024×600 Pixeln passend für den kleinen Bildschirm, das Logo mal groß und mal klein, mit und ohne Platz für Conky. Hier sind sie:

EEE-PC 1000H, Ubuntu und die Feststelltasten…

Sonntag, September 21st, 2008 |

… In bereits 2 Blogbeiträgen haben ich meinen EEE-PC 1000H mit Ubuntu über den Klee gelobt und wurde durch Frau W. im Rahmen eines Kommentars nach Mängeln oder Fehlern des Geräts befragt. Sowas richtig ärgerliches habe ich bisher immer noch nicht gefunden. Aber ein kleines, ganz winziges Ärgernis, habe ich entdecken können. Der EEE PC verfügt über keine Anzeige für den Zustand der Hochstelltasten (Caps-Lock), der Num-Locktaste oder der Rollentaste. Das ist kein Hit, stört beim Surfen nicht wirklich und macht sich eben nur manchmal beim Schreiben bemerkbar. Ein “Mängel” im Sinne der Frau W. ist es jedoch allemal. Natürlich habe mich gleich feststell2.jpg umgeschaut und eine Lösung für das “Problem” gefunden. Ubuntu- und somit Gnomenutzer können ein Applet für das Gnomepanel (Anm. für Windowsuser: Das ist das Ding, das ihr als Startleiste bezeichnet) installieren und einrichten.
Die Installation erfolgt über folgende Befehlszeile im Terminal:

feststell.jpg sudo apt-get install lock-keys-applet

Danach wird das Applet via Rechtsklick im Gnomepanel —> zum Panel hinzufügen —> Feststelltasten –> Hinzufügen zum Panel hinzugefügt. Wahlweise können über den Eigenschaftendialog die Anzeigen für numlock, Rollen und Großschreibung zu- oder abgeschaltet werden.

Mängel behoben! Hrhrhr… :-D

PS: Lt. Entwickler lässt sich das Applet nicht aus der Konsole, sondern nur via Gnomepanel starten.

–> via: Lock-Keys-Gnomeapplett

Bitte nicht stören, …

Donnerstag, September 4th, 2008 |

eee_pc.jpg denn ich bin gerade dabei meine neueste Errungenschaft vom Teufelszeug zu befreien. Grad gekauft und frisch formatiert wird mein neuer EEE 1000 mit einem redlichen Betriebssystem bestückt. Erfahrungsberichte und erste Eindrücke von EEE 1000 und Ubuntu gibt es dann mit Sicherheit später. :cool:

… Alles Wissenswerte dazu gibt es dann unter folgendem Button in der Kategorie Eee-1000.

xBox360 via Ubuntu-Notebook online

Mittwoch, August 20th, 2008 |

… Seit einiger Zeit besitze ich nun eine Xbox 360, habe es bis zum heutigen Tag jedoch noch nicht auf die Rolle gebracht, mal online zu gehen. Das liegt vor allem daran, dass ich im Erdgeschoss unseres Hauses über kein Kabelnetz und für die Xbox 360 auch keinen Wlan-Adapter besitze. Aber was seinerzeit mit der Playstation 2 und Windows XP funktionierte, muss doch auch mit Xbox 360 und Ubuntu laufen:

Nuja, ich habe ein Notebook mit Ubuntu und Wlan und besitze diverse Netzwerkkabel. Das sollte doch reichen, oder?

Trinec versorgte mich mit dem notwendigen Know-how und los gehts:

Konfiguration Notebook:
Wlan-Verbindung (Router & Internet): eth1 --> Adresse:192.168.0.3  Bcast:192.168.0.255  Maske:255.255.255.0
Kabelnetz zur Xbox (via Crossover): eth0 --> Adresse:192.168.1.1  Bcast:192.168.1.255  Maske:255.255.255.0

Einrichten der Netzwerkbrücke:

sudo modprobe ipt_MASQUERADE
sudo iptables -A POSTROUTING -t nat -o eth1 -j MASQUERADE
sudo sysctl -w net/ipv4/ip_forward=1

manuelle Einstellungen an der Xbox 360:
IP-Adresse: 192.168.1.3
Sub-Netz: 255.255.255.0
Gateway: 192.168.1.1

primäre DNS-Adresse: 192.168.0.1 —> Adresse des Wlan-DSL-Routers im Funknetz

Tja und das war schon. Eigentlich ganz einfach! Danke Trinec!!!! :grin:

Türen…

Freitag, Juni 6th, 2008 |

Eben entdeckt und spontan Gefallen daran gefunden:

freesoftwareg.jpg

…und irgendwie auch passend zu Schrotties Beitrag.

Willkommen

Auf den folgenden Seiten starte ich den verzweifelten Versuch ein Blog am Laufen zu halten. Wer hereinschaut wird zwangsläufig mit meiner Meinung, meinen Hobbies und ... weiterlesen
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