Archiv für die ‘dubios’ Kategorie
Dienstag, Dezember 21st, 2010 |
Geiz ist ja bekanntlich ziemlich geil und sparen liegt im Trend. Möglichkeiten zum richtig dollen Sparen gibt es überall. Beim Tanken, beim Internet, beim Gas und natürlich auch beim Strom. Zuletzt wurde ich im März diesen Jahres bei stern-tv zum Stromanbieterwechsel animiert. Da geht was, das sparen. Über Verivox suchte ich einen günstigen Stromanbieter und meinte ihn in der Firma envacom gefunden zu haben. Günstig, ökologisch, günstig und dann auch noch mit Bonus. Das machen wir!
Den Wechsel leitete ich noch flott über verivox ein. Ab da begann das große Warten…
In der Folge erhielt ich am 4., 14, 24. April sowie am 4 Mai eine Mail mit der Mitteilung:
…vielen Dank für Ihren Auftrag für envacom ENERGY. Wir haben den Wechselprozess bereits eingeleitet.
Ab dann war Ruhe. Versuche die Servicehotline zu kontaktieren wurden nach nur wenigen Minuten mit dem Rauswurf aus der Telefonleitung geahndet, auf Mails wurde gar nicht reagiert.
Anfang November wurde ich langsam nervös. Noch immer gabs keine Mitteilung über den Vollzug des Wechsels. Ich startete daher weitere Versuche -zuerst telefonisch, dann per Mail- den Stand der Wechsels in Erfahrung zu bringen und widerrief vorsichtshalber auch gleich meine Einzugsermächtigung.
… bereit im März diesen Jahres veranlasste ich über Verivox den Wechsel zu Ihnen. Neben einer Willkommens-Mail im März erhielt ich noch 4 Mails 4./14./24.April und 4 Mai mit der Mitteilung, dass der Wechselprozess eingeleitet sei und sich der Auftrag in Bearbeitung befinde. Seitdem habe ich von Ihnen nichts mehr gehört. Jegliche Versuche, sie per Mail oder telefonisch zu erreichen, scheiterten.
Ich fordere Sie daher auf, mir mitzuteilen, ob das Vertragsverhältnis zustande gekommen ist, wie hoch die Abschlagszahlungen sind und wann die Laufzeit des Vertrages begann. Vorsorglich widerrufe meine Einzugsermächtigung für die bei Vertragsabschluss hinterlegte Bankverbindung bei der B*** S***.
Ich hoffe, dass Sie sich nunmehr mit uns in Verbindung setzen.
Und siehe da, es regte sich etwas…
Der Wechsel sei doch zum 1 Mai über die Bühne gegangen und die Abschläge für die Monate Mai bis November seien sofort fällig. Rummsdibumms sollte ich 754,-€ berappen. Klar, stehen denen ja auch zu. Allerdings zahlt man ja Abschläge um eben nicht auf einmal platt gemacht zu werden. Ich fragte also höflich nach und man entsprach großzügigst meiner Bitte, die 754,-€ auf 3 Monate aufteilen zu dürfen. Gewissenhaft wie ich bin, überwies ich im November und Dezember je 254,-€. Als ich dann meine Auszüge studierte stellte ich zu meinem Erstaunen fest, dass envacom fleißig weiter abbuchte. ABSCHLAG 12.2010 – 95,-€. 
Nur wenige Zeilen weiter oben ABSCHLAG 05.2010 & ABSCHLAG 06.2010.
Gehts noch? Das hatte ich doch bereits im November überwiesen. Und wieso wird der Widerruf meiner Einzugsermächtigung ignoriert? Anrufen! Sofort!
Nach einer Stunde hab ich genervt aufgegeben, schrieb am Samstag (11.12.) also eine weitere Mail:
Sehr geehrte Damen und Herren,
langsam reicht es. Dass Sie nie erreichbar sind und auf Emails nicht oder nur verzögert reagieren, habe ich inzwischen als normal hingenommen. Um dies jedoch zu toppen, ignorieren Sie Absprachen und den Widerruf meiner Einzugsermächtigung für mein Konto bei B*** S***, indem Sie nun zum dritten Mal ohne meine Zustimmung und trotz Widerruf Beträge über 95,-€ eingezogen haben. Auch darüber hätte ich hinwegsehen können, wenn Sie die Beträge nicht als Abschlag für die Monate Mai & Juni 2010 deklariert hätten. Was stimmt bei Ihnen nicht. Können Sie nicht lesen, haben Sie Probleme Gelesenes zu verstehen?
Um es noch einmal klarzustellen, dass die Abschläge nicht rechtzeitig abgebucht wurden ist nicht mein Versäumnis. Ich habe mein Möglichstes getan, um mit Ihnen in Kontakt zu treten und mein Geld an den Mann zu bringen. Nach nur einem halben Jahr ist es mir endlich gelungen die Mauer, die Sie um Mitarbeiter gebaut haben, zu durchdringen und Informationen über den Stand meines Anbieterwechsels zu erlangen.
Freundlicher Weise haben SIE haben mir das Angebot einer Ratenzahlung der bis dahin aufgelaufenen Abschläge mit 3 Raten von je 254,-€ unterbreitet. ICH habe am 16.11.2010 und 9.12.2010 je 254,- € überwiesen, habe mich somit an die Vereinbarung gehalten. Im Januar 2011 wäre also die letzte Rate fällig.
Ich werde jede von Ihnen getätigte Lastschrift zurückbuchen lassen. Ich bitte Sie um Mitteilung, ob ein vor der Einjahresfrist liegender Wechsel zu einem anderen Anbieter möglich ist. Für Kommunikation und fähige Mitarbeiter bin ich bereit, 1 oder 2 Euro mehr zu bezahlen. Geiz ist geil, aber sicher nicht alles!
Mit nicht mehr ganz so freundlichen Grüßen
Thomas Behrendt
Doch die psychologisch gut geschulten envacom-Mitarbeiter reagierten perfekt, um mir den Wind aus den Segeln zu nehmen, indem sie gar nicht reagierten. Auch diese Mail lief ins Leere.
Keine Antwort, außer der automatischen Eingangsbestätigung meiner Mail. Heute holte envacom dann zum nächsten Schlag aus. ABSCHLAG 07.2010 & ABSCHLAG 08.2010, die eben auch schon bezahlt sind, wurden abgebucht. Okay, 2 Mausklicks und ein nicht mehr ganz so müdes Lächeln später, hatte ich die Kohle per Lastschriftrückgabe wieder. Ich bin kurz vorm platzen! 
Was stimmt da nicht? Sind die Jungs und Mädels von envacom überfordert, einfach nur dreist oder eben doch zu dumm?
Neben Strom und Gas bieten die Telefon- und Internetdienstleistungen an. Kommunikation sollte somit kein Fremdwort sein.
Wider Erwarten erreichte ich heute zum ersten Mal eine Mitarbeiterin der “Servicehotline”. Natürlich war vom Widerruf der Einzugsermächtigung nichts vermerkt und auf meine Emails der Zugriff nicht möglich. Keiner weiß was und keiner macht was. Warum ich mich denn so hätte, wo doch mein Konto bereits seit den ersten Lastschriftrückgaben Anfang Dezember auf Überweiser umgestellt sei. Da wird nichts mehr abgebucht und die 4-te und 5-te Abbuchung müsste ich mir eingebildet haben. Klar doch, der Kontoauszug lügt!
Die edis ist Schuld, dass der Wechsel so ewig dauerte und ich am Rest, weil ich mich immer so schwammig ausdrückte.
Fakt ist, dass in den nächsten Tagen die Kündigung rausgeht. Ich wechsle zurück zu meinem Grundversorger. Der ist vielleicht ‘nen Tick teurer, dafür aber nachweislich immer erreichbar – im Zweifel sogar durch einen Besuch in der Niederlassung.
Im Ernst, vor einem Wechsel zu envacom kann ich nur ernsthaft abraten.
So und jetzt lese ich noch einmal die Versprechungen und gehe anschließend zum Lachen in den Keller:
envacom Qualitätskriterien
Die envacom Service GmbH bietet neben äußerst günstigen und cleveren Produkten und Services auch einige wichtige Qualitätskriterien: kostenfreie Servicehotline aus dem deutschen Festnetz, kompetenter E-Mail-Service innerhalb von 48 Stunden und schnelle Auftragsbearbeitung. Denn Service und Qualität stehen bei envacom an der ersten Stelle.

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Mittwoch, Juni 16th, 2010 |
Um meine an der “frischen Luft” stattfindenden Trainingsaktivitäten zu planen, nutze ich auf dem iPhone seit langem WeatherPro. Vielleicht liegt es am Klimawandel, vielleicht an der Jahreszahl 2010 vielleicht aber auch am Unwohlsein der verwendeten Wetterfrösche… WeatherPro ist unzuverlässig. Prognosen die mehr als 2 Stunden in der Zukunft liegen, stimmen nicht. Aus diesem Grund habe ich mich heute nach einer anderen, zuverlässigeren Wetterapp umgeschaut, die vielleicht auch auf Daten eines deutschen Wetterdiensts beruht. wetter.info – angeboten von der Deutschen Telekom - scheint dies zu versprechen. Yippie! Kurzzeitig war ich auch versucht die App zu installieren. Bis ich dann den Screenshot sah… Nicht dass ich persönlichen Groll oder ähnliches gegen Herrn Kachelmann hege. Nein! Nur sollte eine Wetterapp ja stets auf dem Laufenden sein. Der Screenshot spricht aber nicht für Aktualität. Immerhin ist Herr Kachelmann seit dem 22. März in Haft, oder!?!?
Egal ich geben denen trotzdem ‘ne Chance. Vielleicht sind die Wetterdaten ja doch aktueller als die Screenshots.
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Donnerstag, Mai 28th, 2009 |
Zensur im Internet ist ja gerade in aller Munde. Sinn und Unsinn der von Internetsperren kann man bekanntlich ja heftig diskutieren. Ich für meinen Teil bin gegen den Quatsch, den unsere Familienministerin verbockt hat und habe bereits die Petition im Bundestag sowie die Erklärung von Eltern in IT-Berufen unterzeichnet.
Ubuntu-center.de hat mich mit seinem Beitrag auf jugendschutzprogramm.de aufmerksam gemacht, die es sich zu Aufgabe gemacht haben, Minderjährige vor den für ihre jeweilige Altersstufe bedenklichen oder auch gefährlichen Seiten zu schützen, ohne ihnen grundsätzlich den Zugang zum Web nehmen zu müssen . Dabei bewerten die Leute von jugendschutzprogramm.de die Webseiten sorgfältig und nach bestem Wissen und Gewissen.
Soso… Das klingt ja erst einmal gar nicht so verkehrt und durchaus in meinem Sinne, nur dass hierbei einige Seiten auf dem “Index” stehen, die da gar nicht hingehören. Ich habe mal einige von mir abonnierte Seiten getestet und überrascht zur Kenntnis genommen, dass u.a. www.taxmantom.de, http://meggyver.com und sogar der Schrottie durchs Raster der Erbsenzähler und Pornojäger rutschen.
Okay, Schrottie und ich haben Pussybilder (Pussy (engl. – die Mieze), nackte Libellen und Linuxinhalte im Angebot. Zeigen jedoch keine Galerien bzgl. Größe, Form und Behaarung der primären Geschlechtsorgane wie z.B. die Bravo. Nee, wir haben Naturbilder und Linuxkram in unserem Blog, werden dafür aber gesperrt. Bravo hingegen praktiziert bebilderten Schwanzvergleich, wird aber als Kinderseite eingestuft.
Sollten wir die Motive wechseln oder bebildert unsere eigenen Erfahrungen zum Thema Oralverkehr bloggen? 
Okay,! Mich grämt das jetzt nicht wirklich persönlich. Schade ist es jedoch, dass eine an sich brauchbare Idee durch ungenaue und sogar falsche Einstufungen nutzlos wird. Auch meine Kinder surfen zuhause mit Contentfilter. Würde ich jedoch die nutzen, könnten die Jungs nicht mehr bei mir mitlesen oder gar ihr eigenes Blog besuchen.
Die Seite junior.taxmantom.de ist bereits in unserem Filter enthalten und wird als ‘Standard gesperrt’ eingestuft.
Irgendwie schade oder?! 
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Dienstag, Mai 12th, 2009 |
Heute war es soweit. Angeregt durch die Fotos von Schrottie und anderen Bloggern habe ich mir endlich meine digitale Spiegelreflexkamera gekauft, das Einstiegsmodell von Sony, die Alpha 200. Die Bilder werden prinzipiell gut. Doch dazu später mehr. Sorgen machen mir einige Fotos, die wie folgt aussehen.
Sehr helle bzw. weiße Bereiche (im Bild oben der Himmel und das Fell vom Hund) werden bei Aufnahmen mit ISO = AUTO farblich verfälscht, gelba und grün eingefärbt. Hat jemand ‘ne Idee woran das liegt oder Vorschläge, wie sich das vermeiden lässt? Da ist doch nicht etwas die Kamera defekt? das Phänomen ist mir bei noch keiner Digitalkamera vorgekommen. Ich bin da mal echt ratlos… 
Nachtrag: Eben habe ich die Kamera umgetauscht. Der erwartete Stress blieb dabei aus. MediaMarkt zeigte sich absolut kulant. Die Verkäuferin meinte auch sofort, dass an der Kamera etwas defekt sein müsse.
Natürlich habe ich mit der neuen und der alten Kamera ein Referenzfoto gemacht. Das schaut dann so aus:
Ärgerlich ist lediglich, dass so ziemlich alle, gestern aufgenommenen Fotos die Störungen aufweisen. Schade eigentlich, denn da waren ansonsten gut gelungene Aufnahmen bei.
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Montag, März 30th, 2009 |
Ebay könnte so einfach sein. Aber irgendwie ist momentan der Wurm drin. Die Schar der privaten Verkäufer meint momentan am Rad drehen zu müssen. Emails werden ignoriert, Ware nicht versandt – nicht nur bei mir, auch bei meinem Kollegen. Ich könnte platzen. Immerhin bin ich stets bemüht, so schnell wie möglich zu bezahlen. Paypal machts möglich, sodass Sekunden nach Auktionsende die Kohle beim Verkäufer landet.
Bestätigung der Zahlung oder Mitteilung über den Versandt sind in den Augen einiger Käufer überflüssig. Okay, damit hätte ich kein Problem, wenn denn die Ware zeitnah eintrudelt. Tut sie aber nicht. Deshalb fragte ich letzte Woche vorsichtig an:
Hallo *****,
Ich wollte zwischenzeitlich nur mal nachfragen, ob die Kamera schon unterwegs ist. Dann kann ich nämlich die Nachbarschaft auf den Empfang einer Sendung vorbereiten.
Viele Grüße, tAXMAN
Wie nicht anders zu erwarten, passierte natürlich nichts. Am Sonntag fragte ich daher noch einmal nach:
Hallo *****,
Leider habe ich bis jetzt weder die Ware, noch eine Antwort auf meine erste Email erhalten. Bis Mitte nächster Woche werde ich mich noch gedulden, dann jedoch, sofern meine Mail wieder ignoriert wird, mein Geld bei Paypal zurückfordern. Ebay könnte so einfach sein…
Gruß tAXMAN
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Freitag, Februar 13th, 2009 |
Von Telefonterror und Anrufern ohne Anruferkennung lese ich gerade beim Schrottie und das erinnert mich daran, dass ich zu diesem Thema auch noch was schreiben wollte.
Immer öfter hört man davon, dass Kunden von externen Callcentern vergewaltigt werden. Komischer Weise sind die die davon berichten, allesamt Kunden von t-mobile.
Mich traf es vor ca. 4 Wochen. Unzählige Anrufe ohne Anruferkennung prasselten täglich auf mich ein. Da ich aus Erfahrung weiß, dass hinter solchen Anrufen niemand steckt, den ich persönlich kenne, habe ich es mit zueigen gemacht, Anrufer ohne Kennung zu ignorieren. Doch irgendwann fingen die täglich und immer häufiger vorkommenden Anrufe an zu nerven. Telefon ausschalten kam nicht in Frage, ‘rangehen schon mal gar nicht.
Die Lösung lag auf der Hand. Moderne Telefone bieten ausreichend Funktionen, um Anrufer explizit zuzulassen oder zurückzuweisen. Den ersten Versuch startete ich mit meinem Sony Ericson K810. Dort habe ich ein Profil editiert und die Funktion Anrufe akzeptieren – Nur aus Liste eingeschaltet. Die Liste enthielt die Nummern der Personen, die mich im Regelfall telefonisch erreichen wollen und sollen, also Familie, einige Kollegen und Freunde. Anrufer, die nicht in der Liste aufgeführt sind, erhalten umgehen ein Besetztzeichen und werden ggf. zur Mailbox umgeleitet. Da das Telefon in diesem Fall nicht mal klingelt, erfährt man lediglich durch das Symbol für entgangene Anrufe, dass mal wieder ein Telefonstalker aktiv war.
Optimaler können Besitzer von Mobilgeräten mit dem Betriebssystem Windows Mobile agieren. Da ich eine Multisimkarte und neben dem K810 auch noch ‘nen MDA benutze, konnte ich auf effektivere und elegantere Mittel zurückgreifen. Der Call SMS Blocker (~15,-€) ermöglicht das blocken von Anrufen und SMS. Mittels Liste können Anrufe und SMS angenommen oder zurückgewiesen werden. In meinem Fall reichte es aus, die Einstellung Accept from contacts – alle Einträge die im Telefonbuch stehen werden akzeptiert, zu aktivieren. Das Programm protokollierte alle Anrufe in einer Liste, was mir als Protokollfetischisten Freude bereitete. Zu sehen, um welche Uhrzeit ich vor welchen Anrufen verschont wurde bereitete mir höllische Freude.
So, nun sind ca. 2 Wochen um. Meine Filter bewahrten mich 14 Tage lang vor täglich 4 Anrufen, die ich nicht haben wollte. Seit dieser Woche ist Ruhe. Absolute Ruhe! Selbst das renitenteste Callcenter scheint irgendwann zu begreifen, dass unter meiner Rufnummer nichts zu gewinnen ist. Die Filter habe ich zwischenzeitlich wieder abgeschaltet, sodass mich auch wieder Leute sofort erreichen, die noch nicht in meinem Adressbuch stehen.
Na denn, bis zur nächsten Welle.
PS: Themen wie dieses lese ich immer im Zusammenhang mit t-mobile, bei denen ich ja auch Kunde bin. Hat jemand bei anderen Anbietern ähnliche Erfahrungen gemacht?
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Dienstag, Januar 27th, 2009 |
Irgendwie denkt ja wohl jeder, dass er auf die ein oder andere Art etwas Besonderes ist. Ich hasse es, in Schubladen gesteckt zu werden, da ich so besonders bin, dass ich in keine Schublade passe.
Eine Kollegin sandte mir folgenden Test, den für WordPress aufbereitet habe, per Email zu. Das einzig Besondere war, dass ich ziemlich überrascht war, was man aus Antworten herauslesen kann und wie berechenbar wir Menschen manchmal sind. Mein verehrte Leserschaft darf sich auf den folgenden Seiten gerne mal selbst testen – bitte ohne zu schummeln – und die eigenen Erkenntnisse in den Kommentaren darlegen. Wer sich in meiner Blogroll befindet, mit mir persönlichen Kontakt pflegt und Frage 1 auf Anhieb richtig beantwortet hat, darf sich gerne zum Teufel scheren. Die Auflösung und Erklärung der “richtigen” Antwort macht mir nämlich Angst. 
Alle anderen Tests habe ich “normal” Beantwortet. Schade! Dann bin ich wohl doch kein Genie und eben auch nichts Besonderes. Was beim Test1 aber wohl ganz gut ist, oder!?
Viel Spaß!
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Mittwoch, November 26th, 2008 |
Seit langer Zeit bin ich Kunde bei t-mobile und mit dem was die da so anbieten auch ganz zufrieden. So bin ich denn auch nicht abgeneigt, im Rahmen der Vertrags- und Kostenoptimierung weitere Familienmitglieder dort unterzubringen. So ist mir seit einiger Zeit die O2-Karte des Juniors ein Dorn im Auge, während der kleene Junior noch eine Karte bräuchte. Wären die beiden auch bei t-mobile, könnten wir im Rahmen meiner Weekend-Flatrate kostenlos und sonst eben auch deutlich günstiger telefonieren.
So kam mir die von trinec empfohlene Aktion von t-mobile sehr gelegen, um das Providerwechselvorhaben vorsichtig in die Wege zu leiten. Zwei kostenlose Xtra-Card mit 3,-€ Guthaben und weiteren Vorteilen schienen mir ein gelungener Einstieg und ‘ne nette Promoaktion zu sein.
Also klickte ich mich flott zur Anmelde- und Bestellseite, tipperte meine Daten ein und kam zu den berühmten 2 Häkchen. Ein Haken steht dafür, dass ich die Geschäftsbedingungen akzeptiere. Okay! Klick! Tu’ ich doch gerne.
Haken 2 steht für
Ja, ich möchte Informationen/Angebote von der Deutschen Telekom AG und T-Mobile Deutschland GmbH über Produkte und Dienstleistungen direkt per E-Mail, Telefon, SMS oder MMS erhalten. Zu diesem Zweck speichern und verwenden diese Unternehmen meine hier eingegebenen Daten. Gilt nur für Bestandskunden der Deutschen Telekom AG und der T-Mobile Deutschland GmbH: Ich bin damit einverstanden, dass meine bei den Unternehmen der Deutschen Telekom Gruppe hinterlegten, erforderlichen und freiwillig angegebenen Vertragsdaten weitergeleitet und von diesen einzeln oder gemeinsam bis zum Ende des Kalenderjahres, das auf die Beendigung des jeweiligen Vertrages folgt, zur Kundenberatung, Werbung und Marktforschung verwendet werden. Weitere Information entnehmen Sie bitte den Datenschutzhinweisen. Ich kann meine Zustimmung jederzeit gegenüber einem Unternehmen der Deutschen Telekom Gruppe widerrufen.
Nuja, zu Werbung, Angeboten, Nerverei per Telefon und SMS, per Post oder wie auch immer habe ich meine spezielle Meinung, die durch eben diese Angebote geprägt wurde. Ich will meine Ruhe und keine Anrufe, Sonderaktionen, Superspezialtarife, Einsparmöglichkeiten oder was auch immer, sondern einfach nur die Karte für die Junioren. Und aus diesem Grunde verweigere ich, wie bei allen anderen Onlineformularen sonst auch, meine Zustimmung für den Freibrief mich zuspammen zu dürfen. Das Kästchen blieb also leer und ich klickte auf weiter um meine Bestellung abzuschicken. Statt der Bestellbestätigung erschien indes erneut die Anmeldeseite mit dem dezenten Hinweis
Bitte überprüfen Sie die Bestätigung der Einwilligungserklärung (farblich gekennzeichnet).
Überprüfen? Wie jetzt? Ich habe meine Entscheidung das Häkchen nicht zu setzen gut durchdacht und bewusst so gehandelt. Ihr bekommt ‘nen neuen Kunden und ich keine Werbung? Wo ist das Problem?
Leider funktionierte das bei so nicht. Ohne Werbung keine Karte. Die ganze Aktion ist für’n Arsch. Und genau da darf sich t-mobile seine kostenlosen Xtra-Cards auch hinstecken. Meine Ruhe ist mir mehr wert, als 3 Euro Startguthaben. 
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Mittwoch, November 5th, 2008 |
Computer und ihre Betriebssysteme machen hier und da Probleme. Manche Probleme entstehen auf mystische Art und Weise, sozusagen ohne Zutun von Irgendjemand oder Irgendwas. Aussagen wie “Ich habe nichts gemacht!” oder “Neulich funktionierte es noch, bis DU dies oder das gemacht hast…” tragen wenig bis gar nicht zur Aufklärung bei. Meine Erfahrung und jede Menge geflügelter Weisheiten bringen jedoch etwas Licht ins Dunkel. Begriffe wie “PEBCAK: Problem exists between Chair and Keyboard.” oder die eingedeutschte Variante: “Der Fehler sitzt immer vor dem Monitor.” weisen dezent auf die eigentliche Ursache hin. Wenn man Vater und Systembetreuer von Jemand ist, der sich tAXMAN-Junior nennt und dieser gerade 11 Jahre alte Jemand trotz eingeschränkter Benutzerrechte stets und ständig System- und Programmeinstellungen zu pimpen (Anm. pimpen= aufmotzen / tunen) versucht, braucht man starke Nerven und ein dickes Fell sowie große Taschen zum vollhauen für Ausreden. (weiterlesen …)
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Samstag, November 1st, 2008 |
Ein Jahr ist es her, da habe ich mich über die Einfalts- und Sinnlosigkeit von Halloween beschwert. Gestern war es wieder soweit. Der kleine Junior begab sich am Nachmittag zu Nachbars Mädchen, um sich gebührend auf den abendlichen Umzug vorzubereiten. Ein “Hexenumhang”, bestehend aus 3 Tüchern, wurde genäht und die Augenbrauen dunkel angemalt
. “Nähen ist sehr anstrengend, Papa!” 
Gegen 18:00 Uhr gingen die 3 Kinder dann auf Raubzug. Mit einem Spruch der mir gerade entfallen, in etwa aber genauso originell wie die anderen Einzeiler ist, ging es auf Raubzug. Ich muss zugeben, dass mich der Umfang der nach 1 1/2 Stunden erbeuteten Süßigkeiten nicht nur überrascht, sondern erschüttert hat. Deutschlands Wirtschaft liegt am Boden, die Börse zittert, alle Welt jammert und mein Kind kommt mir mehr als 3kg –> in Worten DREI KILOGRAMM <– Gummibärchen, Popkorn, Nüssen, Schokolade und Schokeriegeln, diversen Mickymausheften, zerquetschten Gummiaugen, Gummihirnen, Gummivampir- und zombiezähnen nach hause. Unglaublich! Wer soll soviel Süßes essen, so viele Kalorien verbrennen? Es sieht so aus, als müsste die komplette Familie da mitnaschen
Mich traf indes ein anderes Schicksal. Wie üblich, halte ich mich wegen des ständigen Geklingels und der daraus resultierenden Aggressionen zu Halloween möglichst nicht zuhause auf. Eine Einladung zum Essen bei Freunden in Berlin bot eine hervorragende Möglichkeit, sich aus dem Staub zu machen. Das Essen entpuppte sich als Verkaufsveranstaltung eines renommierten Topfherstellers. Herr Vertreter und seine Frau kochten 12 Gänge für die versammelte Mannschaft. Diverse Brote wurden in den Töpfen gebacken, eine Lachsforelle geräuchert, Suppe gekocht, Nudelauflauf zubereitet u.v.m..
Leider kam der Vertreter von Beginn an ziemlich anmaßend, aggressiv und unhöflich ‘rüber. Das gab sich zwar etwas im Laufe des Abends, fand jedoch seinen Höhepunkt nachdem er Kärtchen austeilte um auf Adressenfang für neue Kundschaft zu gehen. Zu seinem Leid und meiner heimlichen Schadenfreunde verweigerte jeder Gast das Ausfüllen des Kärtchens. Zu groß ist offensichtlich die Angst, mit Name, Adresse und Telefonnummer in die Kartei einer weiteren Vertriebskette zu wandern.
Die präsentierten AMC-Töpfe indes überzeugten durch Funktionalität. Der Preis ist jedoch indiskutabel. Ca. 3500,-€ für ein Topfset, das zwar Zeit und Energie spart, mir aber das Küchen- und Kochambiente bei einer Flasche Wein, Topfgucken und Umrühren nimmt, sind für ein kleines Licht wie mich denn auch zuviel und eigentlich nicht wünschenswert. Kochen heißt für mich eben nicht nur Zutaten in den Topf legen, 12 Minuten warten und essen. Ich liebe es am Herd zu stehen, in die Töpfe zu gucken, Weinchen zu trinken und zwischendurch umzurühren und zu kosten. Das entgeht einem bei den Töpfen, denn um das Topfklima zu wahren, darf der Deckel nicht geöffnet werden.
Interessant war es allemal. Zum Kaufen des Zeugs fehlts momentan wohl nicht nur am Finanziellen…
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