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Archiv für die ‘Computersorgen’ Kategorie

Adressleiste in Nautilus

Dienstag, Oktober 26th, 2010 |

nautilus_textzeile.jpgSeit Ubuntu 10.04 fehlt in der Adresszeile die Möglichkeit zur Texteingabe. Während man früher zwischen Texteingabe und Buttonnavigation switchen konnte, ist nun nur noch die Navigation mittels Maus vorgesehen. Temporär umschalten kann man jedoch immer noch. Mit STRG-L kann temporär zur Textzeile umgeschaltet werden.

Dauerhaft kann die Einstellung mittels gconf-tool über den Schlüssel

/apps/nautilus/preferences/always_use_location_entry

geändert werden.

Merke – Cronjob – Löschen von alten(!) Dateien und Verzeichnissen

Donnerstag, Februar 25th, 2010 |

Auf der im lokalen Netz befindlichen Datensammelmaschine (NAS) befindet sich ein Ordner, in dem die Kollegen Daten austauschen und kurzfristig bereitstellen können. Da einige den Begriff kurzfristig nach eigenem Ermessen auslegen musste eine Lösung her, die kurzfristig für Ordnung sorgt. Das FreeNAS bietet für Dummies wie mich sogar die Möglichkeit per Webinterface Cronjobs zu definieren. Schnell wurde eine Scriptdatei erstellt und die ersten Versuche gestartet.

Das erste Script sah wie folgt aus und tat auch schon fast (!!) alles, was es sollte:

#!/bin/bash
path="/mnt/archiv2/Austausch/" 
for dir in $(find $path -maxdepth 20 -type d -mtime +30);
do
rm -Rf $dir;
done

Leider scheiterte die Variante an Verzeichnisnamen, die Leerzeichen enthielten, sodass leere Verzeichnisleichen übrig blieben. Den entscheidenden Tipp gab Lordmat der mich auf die Möglichkeiten von xargs hinwies.

#!/bin/bash
find /mnt/archiv2/Austausch -type d -mtime +30 -print0 | xargs -0 rm -Rf
find /mnt/archiv2/Austausch -type f -mtime +30 -print0 | xargs -0 rm -Rf

Die 2 Zeilen ließen sich nicht von hinter Leerzeichen versteckten Versionsnummern verwirren, löschten stattdessen alle Dateien (älter als 30 Tage) sowie die entsprechenden leeren (!!!) Unterverzeichnisse.

2 kleene Zeilen! ich bin begeistert. :cool:

Danke auch an trinec!

Merke – Symlink und so…

Donnerstag, Februar 25th, 2010 |

Nicht verzweifeln, wenn nach der Installation von phpmyadmin beim Aufruf von http://localhost/phpmyadmin/ nur eine Fehlermeldung kommt. Du bist nicht dumm und auch mehrfaches Installieren des Pakets hilft nicht wirklich weiter. Phpmyadmin ist schon da, wo es hingehört, auch wenn du es in /var/www vermutet, dort allerdings nicht gefunden hast. Phpmyadmin wurde nach /usr/share/phpmyadmin installiert. Kopieren nach www? Nein!

sudo ln -s /usr/share/phpmyadmin /var/www/phpmyadmin

erstellt einen Symlink der deine Welt wieder heile macht und alles funktionieren lässt. Und solltest du in deiner Verzweifelung Begeisterung den falschen Symlink gesetzt haben, kannst du ihn mit

sudo unlink /var/www/phpmyadmin

wieder entfernen und anschließend korrekt setzen.

Nach einer wahren Begebenheit! :heul: :heul: :heul: :heul: :heul: :heul: :heul: :heul: :heul: :heul: :heul: :heul: :heul:

Müll auf der Speicherkarte

Freitag, April 3rd, 2009 |

kartedefekt.jpg Gestern hat es mir beim Fotografieren die Speicherkarte zerhackt. Knapp 400 Fotos lösten sich in cryptisches Hickhack auf. Da ich mich beruflich mit “Datenrettung” beschäftige, bin ich aber erst einmal relaxed geblieben, da eines meiner schweineteuren Supertools und -geräte mir schon helfen würde. Im Laufe des Abends ärgerte mich der Vorfall dann doch zunehmend, sodass ich doch gleich mal das Internet bemüht und geschaut habe, was man als “Laie” an die Hand bekommt, wenn der digitale Supergau stattgefunden hat und die Urlaubsbilder spurlos verschwunden sind.

convar.jpg Und tatsächlich gibt es Tools, die nicht nur kostenlos und idiotensicher sind, sondern auch wirklich super funktionieren. Ich bin begeistert. 99,9% meiner Fotos sind dank PC INSPECTOR™ smart recovery wieder da.

PC INSPECTOR™ smart recovery ist ein einzigartiges Datenrettungs-programm für Flash Card™, Smart Media™, SONY Memory Stick™, IBM™ Micro Drive, Multimedia Card, Secure Digital Card und für alle anderen Speichermedien von digitalen Kameras.

Egal ob Sie Bilder, Videos oder Audiodateien auf Ihrem Medium gelöscht, formatiert oder das Medium während dem Schreibzugriff herausgezogen haben – PC INSPECTOR™ smart recovery rekonstruiert selbständig die entsprechenden Daten, schnell, einfach und absolut zuverlässig.

Die Software ist kinderleicht zu bedienen. PC INSPECTOR™ smart recovery läuft unter allen Win 9x, ME, NT 4.0, XP und Windows™ 2000 Systemen.

Das Programm gehört in jede Sammlung. Super! Prima! Toll! Ich bin begeistert.:razz:

eee-PC – Speicherupgrade

Freitag, März 20th, 2009 |

Das von mir gestern vollzogene Speicherupgrade des eee-PC hat sich gelohnt. Ubuntu bzw. easyypeasy nehmen die gebotenen und maximal möglichen 2 GB RAM dankbar an. Der Geschwindigkeitszuwachs ist nicht nur messbar, sondern deutlich spürbar. Die 16 Euro für einen 2GB-Riegel (DDR2-667 (PC2-5300)) sind somit lohnend angelegt. Ich lehne mich mal weit aus dem Fenster und empfehle jedem, der eee-PC und Ubuntu nutzt die Erweiterung des Speichers. Bei all dem Quatsch den ich in letzter Zeit gekauft habe, war der Speicherriegel mit Sicherheit die günstigste aber auch sinnvollste Anschaffung.

PS: Schönes Wochenende!

Das Löschen von Nachrichten bei Stayfriends…

Donnerstag, Februar 26th, 2009 |

… scheint für viele komplizierter zu sein, als man glaubt. Zumindest suggeriert mir das die Statistik der häufigsten Suchbegriffe. Da taxmantom.de natürlich kundenorientiert “arbeitet”, habe ich mir die halbe Nacht um die Ohren geschlagen, um ein aufwendiges Tutorial zu erstellen. Damit gelingt es garantiert jedem, Nachrichten von zahlenden und nicht zahlenden Mitgliedern zu löschen. Unglaublich aber wahr! (weiterlesen …)

Ubuntu-PC + Xbox360 = Mediacenter und Xbox-LIVE

Montag, Februar 16th, 2009 |

… Bereits in einem älteren Beitrag habe ich mich dazu ausgelassen, wie man eine Xbox mittels PC ins Funknetz und somit ins Internet und zu Xbox-Live verbindet. Heute bin ich nun mehr oder weniger zufällig über eine Möglichkeit gestolpert, auf den Ubunturechnern befindliche Fotos, Musikdateien und Videos auf der Xbox zu betrachten. Bis vor einer Stunde war ich der festen Überzeugung, dass Xbox und Foto/Musik/Video auf einem PC nur in Kombination von Microsoftkomponenten funktioniert. :cry: Sieht so aus, als hätte ich mich da wohl geirrt.

Für Linux im Allgemeinen und Ubuntu im Besonderen, gibt es einen Media Server, der einfach zu installieren ist und prima mit der Xbox funktioniert. Ushare ist in den Paketquellen von Ubuntu enthalten und lässt sich somit einfach via

$ sudo apt-get install ushare

installieren. Um Ushare nutzen zu können müssen noch einige Einstellungen vorgenommen werden. Die wichtigen Einstellungen habe ich mal rot markiert.

$ sudo gedit /etc/ushare.conf

Die Konfigurationsdatei sieht dann wie folgt aus:
# /etc/ushare.conf
# Edit this file with 'dpkg-reconfigure ushare'
# Configuration file for uShare

# uShare UPnP Friendly Name (default is ‘uShare’).
USHARE_NAME=tAXMAN

# Interface to listen to (default is eth0).
# Ex : USHARE_IFACE=eth1
USHARE_IFACE=eth0

# Port to listen to (default is random from IANA Dynamic Ports range)
# Ex : USHARE_PORT=49200
USHARE_PORT=
# Port to listen for Telnet connections
# Ex : USHARE_TELNET_PORT=1337
USHARE_TELNET_PORT=
# Directories to be shared (space or CSV list).
# Ex: USHARE_DIR=/dir1,/dir2
USHARE_DIR=/home/taxman/Musik
# Use to override what happens when iconv fails to parse a file name.
# The default uShare behaviour is to not add the entry in the media list
# This option overrides that behaviour and adds the non-iconv’ed string into
# the media list, with the assumption that the renderer will be able to
# handle it. Devices like Noxon 2 have no problem with strings being passed
# as is. (Umlauts for all!)
#
# Options are TRUE/YES/1 for override and anything else for default behaviour
USHARE_OVERRIDE_ICONV_ERR=1
# Enable Web interface (yes/no)
ENABLE_WEB=
# Enable Telnet control interface (yes/no)
ENABLE_TELNET=
# Use XboX 360 compatibility mode (yes/no)
ENABLE_XBOX=yes

# Use DLNA profile (yes/no)
# This is needed for PlayStation3 to work (among other devices)
ENABLE_DLNA=

Um den Netzwerkadapter zu konfigurieren und den Server zu starten, habe ich mein Script xbox.sh um die rot dargestellten Zeilen ergänzt. So kann ich mit minimalem Aufwand die Xbox mit dem Ubunturechner verbinden, in Internet bringen und auf den freigegebenen Ordner zugreifen. Was will ich mehr. Jetzt geht ja alles.


#! /bin/bash
sudo ifconfig eth0 down
sudo ifconfig eth0 192.168.1.1
sudo ifconfig eth0 up
sudo route add -net 239.0.0.0 netmask 255.0.0.0 eth0
sudo route add -net 224.0.0.0 netmask 255.0.0.0 eth0
sudo modprobe ipt_MASQUERADE
sudo iptables -A POSTROUTING -t nat -o eth1 -j MASQUERADE
sudo sysctl -w net/ipv4/ip_forward=1
ushare -x -f /etc/ushare.conf

Nicht ist unmöglich! Uhuhubuntuuu!

Sollte die Xbox den mittels uShare freigegebenen Rechner erkennen, jedoch den Verzeichnisinhalt unter Hinweis auf Firewallprobleme nicht anzeigen, gibt es mehrere Möglichkeiten den Fehler zu beheben.

$ sudo ufw allow proto tcp from 192.168.1.1 to 192.168.1.2 port 49200

… erstellt eine Ausnahmeregel für den Port 49200 und die IP-Adressen von Ubunturechner und Xbox. Allerding muss in diesem Fall die Konfigurationsdatei von uShare auf einen festen Port (49200) verweisen. Dies geschieht mit der Zeile

USHARE_PORT=49200

Weniger elegant aber (temporär) wirkungsvoll ist, ganz einfach die Firewall abzuschalten.

$ sudo /etc/init.d/ufw stop
… legt die Firewall auf Eis und lässt die Xbox auf den Freigabeordner zugreifen. :wink:

Ein anderer Weg der Installation, den ich auf meinem Zweitnotebook gestestet habe funktioniert auch prima. Danke Dome!

Simidude…

Dienstag, Februar 3rd, 2009 |

Vor einigen Tagen habe ich hier zum Thema Netzwerk und Zwischenablage geschrieben. Die Reaktionen und Ideen waren sehr vielseitig.

Den letzten Vorschlag spendierte Torsten. Sein Programm Simidude ist zwar nicht (…für alle… -Ausnahmen siehe ganz unten) kostenlos, toppt aber alles, was meinen Kollegen und mir bislang unter die Finger kam. Simidude arbeitet plattformübergreifend auf Windows, Linux und Mac-Systemen. :roll: Da auch ich mit Linux- und Windowssystemen arbeite, konnte ich gleich mal testen.

semidude_einstell.jpg Windows: Die Installation verlief erwartet unspektakulär. Das Programm lässt sich mit wenigen Klicks anpassen. Die Ports für Broadcast und Kommunikation sind frei wählbar, Benutzergruppen lassen sich mittels Passwort absichern. Soweit so gut…

Ubuntu-Linux: Nach dem Download des Installationsprogramms habe ich der Datei die notwendigen Rechte +x verpasst und in der Shell mittels

sudo ~/PfadderDatei/Simidude-linux_x86-1_2_0.sh

gestartet. Gespannt wartete ich auf… Ja was? ‘Ne Fehlermeldung!

Starting Installer ...

An error occurred:
java.awt.AWTError: Assistive Technology not found: org.GNOME.Accessibility.JavaBridge
Error log: /tmp/install4jError2567323987081018028.log :shock:

Toll was ist das denn? Nix mit plattformübergreifend! Doch Google ist mein Freund!  Nach einiger Sucherei habe ich herausgefunden, dass die Fehlermeldung auf einen Bug/eine Unzulänglichkeit/was auch immer von Open-Java zurückzuführen ist. Mit Java 6 von Sun wäre das wohl nicht passiert. Nur wie bekomme ich mein System dazu, standardmäßig die eine und eben nicht die andere Javaalternative zu nutzen? Auch ganz einfach, nämlich so:

taxman@taxman-eee:~$ sudo update-alternatives --config java

Es gibt 2 Alternativen, die »java« bereitstellen.
Auswahl      Alternative

-----------------------------------------------
1    /usr/lib/jvm/java-6-sun/jre/bin/java
*+ 2    /usr/lib/jvm/java-6-openjdk/jre/bin/java

2 ist also installiert, 1 – Sun Java 6 will ich haben. *einsdrück_enter*

Drücken Sie die Eingabetaste, um die Vorgabe[*] beizubehalten,
oder geben Sie die Auswahlnummer ein: 1
Verwende »/usr/lib/jvm/java-6-sun/jre/bin/java«, um »java« bereitzustellen.
taxman@taxman-eee:~$

Sun Java 6 Runtime ist jetzt also default. Die Installation läuft. :razz: Wenig später läuft auf beiden Rechner Semidude, auf dem mit XP und auf dem mit Ubuntu. Das Programm findet sich unter Ubuntu im Startmenü –> Sonstige Beide Rechner vermelden, dass sie mit dem jeweils anderen verbunden sind. Nun wird gestestet. Text kopieren! Geht. Screenshot erstellen unter Windows (Alt+Druck)! Zack,  Screenshot ist sofort auf dem Linuxrechner. x-beliebige Datei mittels STRG-C kopieren! Schwupps, sofort auf dem verbundenen Rechner.

clipboardimage.jpg Das Ding kopiert einfach alles und das gnadenlos in beide Richtungen! Darüber hinaus, kann man auf “alte” Inhalte der Zwischenablage zurückgreifen, indem man sie wieder aktiviert und sofern man diese noch nicht gelöscht hat. Um die Sache abzurunden, sind die kopierten Texte  – bei kopierten Datei zumindest die Bezeichnung und der angegebene Pfad – durchsuchbar. Einfach genial! Genau das, was ich schon lange gesucht habe.

Das Programm ist echt eine runde Sache und für mich und meine Zwecke schlicht der Knaller. Bloggende Interessenten möchte ich noch einmal auf den Kommentar von Torsten aufmerksam machen.

Für Blogger biete ich kostenlose Lizenzen an. Bitte einfach eine Email mit der URL Deines Blogs an mich (Mail siehe Kommentar) und eine Lizenz flattert zurück.

Mein Fazit lautet: Sehr empfehlenswert! :wink:

Bios Update für EEE 1000H ohne DOS- und Windowstools

Donnerstag, Januar 22nd, 2009 |

Asus hat vor einigen Tagen eine neue Biosversion für den EEE 1000H herausgebracht. Unter Windows gab es ein Tool zum Flashen des Bios, unter Ubuntu hingegen nicht. Meine Versuche, das passende Programm und die passende Bootdiskette zu erstellen, scheiterten an den mageren Beschreibungen und üppigen Chaos im Asus-Supportbereich.

Ich bin denn doch noch bei Google fündig geworden. So gehts:

1. Download der aktuellen BIOS-Version 1.305

2. Entpacken der ROM Datei → 1000H-ASUS-1305.ROM

3. Umbenennen der Rom-Datei  1000H-ASUS-1305.ROM in 1000H.ROM

4. ROM-Datei auf einen USB-Stick kopieren

5. (sofern noch nicht geschehen) USB-Stick an EEE-PC anschließen und Gerät neu booten. Während des Bootvorgangs die Tastenkombination Alt-F2 drücken.

Der Rest funktioniert automatisch. :???:

Bye, bye iTunes! Hallo, kleiner Vogel!

Dienstag, Januar 20th, 2009 |

iTunes ist böse.:twisted: iTunes ist ein Ressourcenschwein. :evil: iTunes macht (jedenfalls bei mir) immer nur Ärger! :arrow: Kurzum, ich hasse dieses Appledreckskackprogramm, kam jedoch mangels passender Alternative irgendwie nicht drumherum, wenn ich meine mp3-Sammlung pflegen und meine iPods füttern wollte. Bereits einmal zerkloppte iTunes mir meine Sammlung, weil ich ein Häkchen (von dessen Existenz ichnichts wusste) nicht beseitigt hatte. iTunes ist einnehmend, will selbst organisieren, sortieren, Daten ins Netz senden und vor allem nerven. Damit ist jetzt Schluss. Das lahme Windowsnotebook muss sich nicht mehr quälen um einfach nur Musik abzuspielen oder auf ein externes Gerät zu kopieren. (weiterlesen …)

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Auf den folgenden Seiten starte ich den verzweifelten Versuch ein Blog am Laufen zu halten. Wer hereinschaut wird zwangsläufig mit meiner Meinung, meinen Hobbies und ... weiterlesen
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