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Archiv für die ‘bash’ Kategorie

Grub auf neuer Platte nachinstallieren

Mittwoch, November 17th, 2010 |
  • Live-CD starten
  • sudo grub-install --recheck --no-floppy --root-directory=/mountpunkt/root_neueplatte /dev/device(sda_hda)

Viel Erfolg Criss!

Quelle: da!

Merke – Cronjob – Löschen von alten(!) Dateien und Verzeichnissen

Donnerstag, Februar 25th, 2010 |

Auf der im lokalen Netz befindlichen Datensammelmaschine (NAS) befindet sich ein Ordner, in dem die Kollegen Daten austauschen und kurzfristig bereitstellen können. Da einige den Begriff kurzfristig nach eigenem Ermessen auslegen musste eine Lösung her, die kurzfristig für Ordnung sorgt. Das FreeNAS bietet für Dummies wie mich sogar die Möglichkeit per Webinterface Cronjobs zu definieren. Schnell wurde eine Scriptdatei erstellt und die ersten Versuche gestartet.

Das erste Script sah wie folgt aus und tat auch schon fast (!!) alles, was es sollte:

#!/bin/bash
path="/mnt/archiv2/Austausch/" 
for dir in $(find $path -maxdepth 20 -type d -mtime +30);
do
rm -Rf $dir;
done

Leider scheiterte die Variante an Verzeichnisnamen, die Leerzeichen enthielten, sodass leere Verzeichnisleichen übrig blieben. Den entscheidenden Tipp gab Lordmat der mich auf die Möglichkeiten von xargs hinwies.

#!/bin/bash
find /mnt/archiv2/Austausch -type d -mtime +30 -print0 | xargs -0 rm -Rf
find /mnt/archiv2/Austausch -type f -mtime +30 -print0 | xargs -0 rm -Rf

Die 2 Zeilen ließen sich nicht von hinter Leerzeichen versteckten Versionsnummern verwirren, löschten stattdessen alle Dateien (älter als 30 Tage) sowie die entsprechenden leeren (!!!) Unterverzeichnisse.

2 kleene Zeilen! ich bin begeistert. :cool:

Danke auch an trinec!

Merke – Symlink und so…

Donnerstag, Februar 25th, 2010 |

Nicht verzweifeln, wenn nach der Installation von phpmyadmin beim Aufruf von http://localhost/phpmyadmin/ nur eine Fehlermeldung kommt. Du bist nicht dumm und auch mehrfaches Installieren des Pakets hilft nicht wirklich weiter. Phpmyadmin ist schon da, wo es hingehört, auch wenn du es in /var/www vermutet, dort allerdings nicht gefunden hast. Phpmyadmin wurde nach /usr/share/phpmyadmin installiert. Kopieren nach www? Nein!

sudo ln -s /usr/share/phpmyadmin /var/www/phpmyadmin

erstellt einen Symlink der deine Welt wieder heile macht und alles funktionieren lässt. Und solltest du in deiner Verzweifelung Begeisterung den falschen Symlink gesetzt haben, kannst du ihn mit

sudo unlink /var/www/phpmyadmin

wieder entfernen und anschließend korrekt setzen.

Nach einer wahren Begebenheit! :heul: :heul: :heul: :heul: :heul: :heul: :heul: :heul: :heul: :heul: :heul: :heul: :heul:

Ubuntu-PC + Xbox360 = Mediacenter und Xbox-LIVE

Montag, Februar 16th, 2009 |

… Bereits in einem älteren Beitrag habe ich mich dazu ausgelassen, wie man eine Xbox mittels PC ins Funknetz und somit ins Internet und zu Xbox-Live verbindet. Heute bin ich nun mehr oder weniger zufällig über eine Möglichkeit gestolpert, auf den Ubunturechnern befindliche Fotos, Musikdateien und Videos auf der Xbox zu betrachten. Bis vor einer Stunde war ich der festen Überzeugung, dass Xbox und Foto/Musik/Video auf einem PC nur in Kombination von Microsoftkomponenten funktioniert. :cry: Sieht so aus, als hätte ich mich da wohl geirrt.

Für Linux im Allgemeinen und Ubuntu im Besonderen, gibt es einen Media Server, der einfach zu installieren ist und prima mit der Xbox funktioniert. Ushare ist in den Paketquellen von Ubuntu enthalten und lässt sich somit einfach via

$ sudo apt-get install ushare

installieren. Um Ushare nutzen zu können müssen noch einige Einstellungen vorgenommen werden. Die wichtigen Einstellungen habe ich mal rot markiert.

$ sudo gedit /etc/ushare.conf

Die Konfigurationsdatei sieht dann wie folgt aus:
# /etc/ushare.conf
# Edit this file with 'dpkg-reconfigure ushare'
# Configuration file for uShare

# uShare UPnP Friendly Name (default is ‘uShare’).
USHARE_NAME=tAXMAN

# Interface to listen to (default is eth0).
# Ex : USHARE_IFACE=eth1
USHARE_IFACE=eth0

# Port to listen to (default is random from IANA Dynamic Ports range)
# Ex : USHARE_PORT=49200
USHARE_PORT=
# Port to listen for Telnet connections
# Ex : USHARE_TELNET_PORT=1337
USHARE_TELNET_PORT=
# Directories to be shared (space or CSV list).
# Ex: USHARE_DIR=/dir1,/dir2
USHARE_DIR=/home/taxman/Musik
# Use to override what happens when iconv fails to parse a file name.
# The default uShare behaviour is to not add the entry in the media list
# This option overrides that behaviour and adds the non-iconv’ed string into
# the media list, with the assumption that the renderer will be able to
# handle it. Devices like Noxon 2 have no problem with strings being passed
# as is. (Umlauts for all!)
#
# Options are TRUE/YES/1 for override and anything else for default behaviour
USHARE_OVERRIDE_ICONV_ERR=1
# Enable Web interface (yes/no)
ENABLE_WEB=
# Enable Telnet control interface (yes/no)
ENABLE_TELNET=
# Use XboX 360 compatibility mode (yes/no)
ENABLE_XBOX=yes

# Use DLNA profile (yes/no)
# This is needed for PlayStation3 to work (among other devices)
ENABLE_DLNA=

Um den Netzwerkadapter zu konfigurieren und den Server zu starten, habe ich mein Script xbox.sh um die rot dargestellten Zeilen ergänzt. So kann ich mit minimalem Aufwand die Xbox mit dem Ubunturechner verbinden, in Internet bringen und auf den freigegebenen Ordner zugreifen. Was will ich mehr. Jetzt geht ja alles.


#! /bin/bash
sudo ifconfig eth0 down
sudo ifconfig eth0 192.168.1.1
sudo ifconfig eth0 up
sudo route add -net 239.0.0.0 netmask 255.0.0.0 eth0
sudo route add -net 224.0.0.0 netmask 255.0.0.0 eth0
sudo modprobe ipt_MASQUERADE
sudo iptables -A POSTROUTING -t nat -o eth1 -j MASQUERADE
sudo sysctl -w net/ipv4/ip_forward=1
ushare -x -f /etc/ushare.conf

Nicht ist unmöglich! Uhuhubuntuuu!

Sollte die Xbox den mittels uShare freigegebenen Rechner erkennen, jedoch den Verzeichnisinhalt unter Hinweis auf Firewallprobleme nicht anzeigen, gibt es mehrere Möglichkeiten den Fehler zu beheben.

$ sudo ufw allow proto tcp from 192.168.1.1 to 192.168.1.2 port 49200

… erstellt eine Ausnahmeregel für den Port 49200 und die IP-Adressen von Ubunturechner und Xbox. Allerding muss in diesem Fall die Konfigurationsdatei von uShare auf einen festen Port (49200) verweisen. Dies geschieht mit der Zeile

USHARE_PORT=49200

Weniger elegant aber (temporär) wirkungsvoll ist, ganz einfach die Firewall abzuschalten.

$ sudo /etc/init.d/ufw stop
… legt die Firewall auf Eis und lässt die Xbox auf den Freigabeordner zugreifen. :wink:

Ein anderer Weg der Installation, den ich auf meinem Zweitnotebook gestestet habe funktioniert auch prima. Danke Dome!

xBox360 via Ubuntu-Notebook online

Mittwoch, August 20th, 2008 |

… Seit einiger Zeit besitze ich nun eine Xbox 360, habe es bis zum heutigen Tag jedoch noch nicht auf die Rolle gebracht, mal online zu gehen. Das liegt vor allem daran, dass ich im Erdgeschoss unseres Hauses über kein Kabelnetz und für die Xbox 360 auch keinen Wlan-Adapter besitze. Aber was seinerzeit mit der Playstation 2 und Windows XP funktionierte, muss doch auch mit Xbox 360 und Ubuntu laufen:

Nuja, ich habe ein Notebook mit Ubuntu und Wlan und besitze diverse Netzwerkkabel. Das sollte doch reichen, oder?

Trinec versorgte mich mit dem notwendigen Know-how und los gehts:

Konfiguration Notebook:
Wlan-Verbindung (Router & Internet): eth1 --> Adresse:192.168.0.3  Bcast:192.168.0.255  Maske:255.255.255.0
Kabelnetz zur Xbox (via Crossover): eth0 --> Adresse:192.168.1.1  Bcast:192.168.1.255  Maske:255.255.255.0

Einrichten der Netzwerkbrücke:

sudo modprobe ipt_MASQUERADE
sudo iptables -A POSTROUTING -t nat -o eth1 -j MASQUERADE
sudo sysctl -w net/ipv4/ip_forward=1

manuelle Einstellungen an der Xbox 360:
IP-Adresse: 192.168.1.3
Sub-Netz: 255.255.255.0
Gateway: 192.168.1.1

primäre DNS-Adresse: 192.168.0.1 —> Adresse des Wlan-DSL-Routers im Funknetz

Tja und das war schon. Eigentlich ganz einfach! Danke Trinec!!!! :grin:

Junior braucht Musik…

Samstag, April 19th, 2008 |

… für seinen MP3-Player und zum Hören am PC. Er nervt mich seit geraumer Zeit damit. Zu verlockend sind die von mir genutzten Dienste und Programme. Ich nutze auf meinem Notebook Amarok und LastFM um Internetradio zu “empfangen”. Aufgrund der Kindersicherung die auf seinem PC läuft, funktionieren diese Programme jedoch nicht bzw. nur eingeschränkt für den Empfang von Internetradio. (weiterlesen …)

Zurücksetzen eines vergessenen Root-Passwortes mit Knoppix

Montag, April 14th, 2008 |

Eine saubere Lösung für die, die es mal brauchen sollten…

Diese Anleitung veranschaulicht, wie man ein vergessenes Root-Passwort mit Hilfe der Knoppix Linux Live-CD zurücksetzt. Danach kannst Du Dich auf Deinem System wieder als Root-Benutzer anmelden.

Die Anleitung findest du hier!

Anmerkung: Die Anleitung funktioniert auch mit älteren Knoppix-Versionen. Dort ist lediglich zu beachten, dass Rootrechte nicht via su-Befehl zu ergattern sind, sondern mittels sudo bash erlangt werden.

ungebloggt, unsportlich und unmotiviert…

Mittwoch, März 26th, 2008 |

Seit mehr als einer Woche bin ich, was die Bloggerei angeht, ziemlich unmotiviert. Ich verspüre wenig Lust in anderen Blogs zu lesen, geschweige denn, irgendwas zu kommentieren. Auch hier ruht seit dem Beginn der Trainingspause der Betrieb. Mag sein, dass diese Unlust mit meinen körperlichen Gebrechen und fehlender sportlicher Betätigung einher geht. Doch Besserung ist in Sicht. Heute werde ich die heiligen Hallen des Fitnessstudios betreten und mich mal wieder so richtig verausgaben. Das inzwischen (fast) schmerzfreie Knie wird sich zum Abschluss auf dem Spinningbike bewähren dürfen, wobei ich da einfach nur eine Stunde mitradeln werde ohne den sonst üblichen Einsatz zu bringen und alles mitzumachen. Die Angst, dass da doch noch was und dann vielleicht auch noch dauerhaft geblieben ist, ist doch zu groß. :eek:

Via IRC wurden auch schon überfällige und versprochene Kommentare eingefordert und meine derzeitige mentale Unpässlichkeit mit meinem Knie in Verbindung gebracht. :???:

trinec: tAXMAN hat immer noch keinen kommentar hinterlassen… tz
tAXMAN: ich bin momentan unmotiviert und unkreativ
netlord: dann schau mal das wieder gesund wirst – so ist es nicht auszuhalten mit dir!
netlord: *g
trinec: sieh zu

Nun denn. Der Flo hat hier ein Script vorgestellt, mit dem sich per Nautilusscript/ Mausklick Bilder verkleinern lassen. Die Sache basiert auf dem doch sehr mächtigen Grafiktool Imagemagick und folgendem, von Flo erstellten Script.

#!/bin/sh
# Autor: Florian Hoberg [florian [at] trinec.de]
# Beschreibung: Ein einzelnes Bild per Script verkleinern
# Hinweise: Ersetze 640x480 durch deine neue Groesse
# Anhängigkeit: ImageMagick http://www.imagemagick.org
for file in `ls $file`
do
name=`echo $file`
convert -strip -geometry 640x480 -quality 80 $file ./${name}_resized_640x480.jpg
done

Mit obigem Script werden die Bilder des Ordners auf die gewünschte Größe von 640×480 Pixel verkleinert. Um das Script für mich und meine Installationen universell gangbar zu machen, habe ich in meiner Version die absolute Größenangabe durch eine relative Größenangabe in Prozent abgeändert. Nun kann ich das Script unverändert auf allen Rechnern mit diversen Auflösungen nutzen ohne mir Sorgen bzgl. der Relationen machen zu müssen. Die convert-Befehlszeile sieht demnach bei mir so aus:

convert -strip -geometry 55% -quality 100 $file ./${name}_resized.jpg

Meine Screenshots bekomme ich so auf jeden Fall schnell und unkompliziert auf eine für das Blog geeignete Größe reduziert. Von daher sage ich einfach mal DANKE! :grin:

Fundstückchen…

Dienstag, Februar 12th, 2008 |


Der somebrain berichtet hier über sogenannte “reference cards”. Die finde ich prima und supernützlich. Als alter Tastaturfetischist und Mäuseverachter habe ich früher schon die Karten geliebt, die die gängigsten Tastaturkombinationen für den NortonCommander, Word u.v.m. darstellten. Noch heute bewege ich mich häufig mausfrei durch viele Programme und bin damit wesentlich schneller als viele Mausbenutzer.

Natürlich interessierte mich vor allem der Linux-Content auf den von somebrain verlinkten Seiten. Bei den Shellbefehlen mit der unendlichen Vielzahl an Parametern bin ich nicht immer sooo sattelfest. Die Linux-Sektion von Cheat Sheet verspricht nicht nur Hilfe, sondern bietet sie auch. Beispielsweise die Linux Administrator’s Quick Reference zeigt nicht nur die wichtigsten Befehle in übersichtlicher Form auf, sondern beschreibt auch noch die Dateien fürs Benutzermanagement, die Netzwerkkonfiguration, NFS, Drucker, usw. usf. sowie die Orte wo die Dateien liegen. Wer es ausführlicher braucht, sollte hier schauen.

Die von somebrain verlinkten Seiten sind für jeden Computernutzer einen Blick wert. Von HTML, Delphi, Debian, Word, CSS und bis Windows ist für fast alles eine Referenz verfügbar. Also los. Klicken, gucken, … :wink:

Links: Cheat Sheet, Digilife Quickrefences

Kennste Conky?

Sonntag, Dezember 16th, 2007 |

[inspic=586,right,fullscreen,] Nein?! Conky ist mein neuer Liebling. Beim ihm handelt es sich um einen besonders vielfältigen Systemmonitor. Irgendwie bin ich rein zufällig, durch eine Signatur bei ubuntuusers, über Conky gestolpert. Das feine an Conky ist, dass er rundherum anpassbar und mittels eigener Scripte erweiterbar ist. Als Darstellung in eigenem Fenster oder integriert in den Desktop stellt Conky aktive Prozesse, belegten RAM, CPU-Last, [inspic=587,left,fullscreen,200]Netzwerkauslastung, Traffic, usw. usf. als Text oder Graph dar. Mittels Skript lassen sich Wetter, MP3-Tags diverser Player, Ip-Adressen uvm. darstellen.

Um Conky nutzen zu können, muss lediglich das Paket Conky installiert werden.
sudo apt-get install conky
Die der Dokumentation beigefügte Konfigurationsdatei kann mittels
zcat /usr/share/doc/conky/examples/conkyrc.sample.gz > ~/.conkyrc
ins Homeverzeichnis kopiert und später editiert werden.
Für den schnellen Neustart nach Änderung der Konfiguration habe ich die Befehlszeile killall -SIGUSR1 conky in ein Skript mit der Bezeichnung killconky verpackt.

Anlagen:

    .conkyrc für PCs mit einer CPU & .conkyrc für PCs mit Doppelkernprozessor
    Scriptpfade & Mountpunkte müssen natürlich noch angepasst werden.
    Und der Vollstäständigkeit halber hier noch die 4 Zeilen des Scriptes showip.sh.
    #! /bin/bash
    # eigene öffentliche ip anzeigen
    wget http://checkip.dyndns.org/ -q -O - |
    grep -Eo '\<[[:digit:]]{1,3}(\.[[:digit:]]{1,3}){3}\>'

Weitere Ideen und Konfigurationsvarianten, für größere, kleinere, buntere und Minimaldarstellungen gibt es bei Ubuntuforums (engl.) und natürlich im deutschen Wiki. Meine Konfiguration, Farben, Scripte, etc. habe ich mir dort “zusammengeklaut”.

Viel Spaß beim Probieren und Konfigurieren! :wink:

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