Archiv für die ‘aus dem wirklichen Leben’ Kategorie
Donnerstag, Januar 7th, 2010 |
… ist, dass meine Druck- und Scanmaschine unter Windows7 spontan den Scandienst verweigert. Da muss man einmal dringend was Einscannen, bevor es zur Post geht und das Gerät streikt. Notnagel wagel das Ubuntunetbook. XSane hat nicht nur sofort den Scanner erkannt, sondern auch brav gescannt. Angesichts dieser Tatsache wollte dann auch der Rechner Windows 7 wieder mitmischen und stellte den Streik ein. Ich notiere mir mal, dass ich problematische Hardware zukünftig vor Anschluss an die Windows7-Kiste mit Ubuntu initialisiere. Spielt der Faktor Eifersucht bei Betriebssystemen etwa doch eine Rolle? 
… ist, dass sich mein Kaffeekonsum dramatisch verringert hat. Früh gibts zuhause ‘ne Tasse aus der Jura. Die Plürre aus der Kaffeemaschine im Büro schmeckt nicht nur widerlich, sondern scheint inzwischen unverträglich zu sein. Vielleicht liegts ja am Alter. Beginnen die Wechseljahre beim Mann mit 40? Jedenfalls schwitze, nein wässere ich nach dem Kaffeegenuss wie ein tropischer Sommerregen. Sowas ist untragbar.
… ist, dass ich jetzt Kräutertee trinke. Wohl wirklich ein Zeichen fürs alt werden. Der erste Kräutertee meines Lebens hat mir, mit 3 Stück Zucker und Zitrone verfeinert – richtig lecker geschmeckt. Was vor Kurzem noch beim bloßen dran denken zu
geführt hätte, habe ich heute schon 5 mal in mich reingekippt. Das macht mir Angst!
… ist inzwischen gar nichts mehr. Nach der Kräuterteenummer dachte ich eigentlich, das wäre nicht zu toppen. Ich bin/war überzeugter Kaffeetrinker, habe Tee nur getrunken wenn ich krank/erkältet war. Bis, ja bis ich eben in der Mittagspause beim Vietnamesen wie ferngesteuert einen Ingwertee bestellt und getrunken habe. Was soll ich sagen, auch der hat geschmeckt. Ich werde das jetzt genauer beobachten. Wenn ich heute abend zu häkeln beginne, statt an der Xbox ‘ne ordentliche Metzelorgie zu veranstalten, bin ich wirklich krank.
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Dienstag, November 3rd, 2009 |

Familie tAXMAN ist recht häufig in Wald und Flur unterwegs. Mit offenen Augen ziehen wir durch die Lande, suchen Pilze, fotografieren, führen den Hund aus. Frau tAXMAN hat jedoch den Blick für das Besondere und dazu noch ein großes Herz für Tiere. So kam es, dass wir in den letzten 2 Wochen 3 (!!!!) Igelbabys gefunden haben. (weiterlesen…)
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Donnerstag, Oktober 29th, 2009 |
Gestern hatte ich sowas wie die Begegnung der dritten Art. Während ich mit 2 Kollegen auf einen Termin wartete, vertrieb ich uns die Zeit mit einigen Spielereien auf dem iPhone. Wie zufällig mussten wir dann noch eine Teleonnummer online suchen, Kontaktdaten versenden und all den Schnickschnack machen, den 3 große Jungs so gerne tun, wenn sie ‘nen Augenblick Zeit haben und sich unbeobachtet fühlen. Unbeobachtet? Nicht wirklich. Hinter uns stand eine Dame im geschätzten Alter von kurz vor 60 und beobachtete uns interessiert. Irgendwie zückte sie dann ein iPhone aus der Handtasche und präsentierte es stolz. Ob sie uns denn mit einer Frage belästigen könne… Ja klar, kein Problem, wir kennen uns ja aus. “Wie komme ich denn mit dem iPhone ins Internet? Und woher bekomme ich den Kompass?” Ich wollte schon fragen ob sie mich verscheissern möchte. Immerhin ist das iPhone für seine benutzerfreundliche und vor allem einfache Bedienung bekannt, konnte mich jedoch zusammenreißen und ihr den Safaributton zeigen. “Da drauf tippen und schon sind sie online!”
Großes Staunen. Ein Blick auf die Rückseite des Geräts offenbarte, dass die Gute ein iPhone der ersten Generation besitzt und somit keinen Kompass nutzen kann.
Nur wenige Sekunden später war sie staunend im Internet, konnte jedoch auch die nächste Hürde nicht ohne meine Hilfe nehmen. web.de verlangte nun nach ihren Benutzerdaten. “Um Gottes willen, wie kann ich mich denn da anmelden?” Panik machte sich auf ihrem Gesicht breit. Dass die Tastatur aufploppt, wenn man in ein Eingabefeld tippt schien sie wiederum ernsthaft zu überraschen. Der Wunsch ihr das Gerät aus der Hand zu schlagen wurde übermächtig. Der Supergau für sie war, als die verfügbaren WLAN-Netze angeigt wurden. Die Meldung kannte sie irgendwie von zuhause, konnte hier in der Wildnis jedoch nichts damit anfangen. Langsam bekam ich schlechte Laune. Mal ehrlich, das iPhone ist in seiner Bedienung mit Sicherheit einmalig und an Einfachheit nicht zu überbieten. Mit Intuition und ganz, ganz wenig Probieren kann man alle genannten “Probleme” lösen. Die Frau hatte das Gerät nicht eben erst aus dem Laden geholt, sondern “nutzte” es schon eine Weile. Im Ernst, wer nicht in der Lage ist ein iPhone zu bedienen, hat es nicht verdient eins zu besitzten. Und bevor wir 3 Männer dies verkünden konnten, zogen wir uns in Auto zurück und verbrachten dort den Rest unserer Wartezeit. Nicht auszudenken, was Frau iPhone-DAU sonst noch gefragt hätte…
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Sonntag, September 27th, 2009 |
Nach einer langen Nacht mit Konzertbesuch und abschließendem Geburtstagsbier beim Bekannten im Dorf, ist es selbstredend ein Highlight, wenn am nächsten Tag ein Wettkampf ansteht. Bloß gut, dass der Start beim Dabendorfer Herbstlauf am frühen Nachmittag um 14:00 Uhr und nicht wie sonst üblich um 10:00 Uhr war. Der Schlafmangel hielt sich somit in Grenzen. Hochmotiviert traf ich gegen 13:00 Uhr am Dabendorfer Sportplatz ein. Heute wollte ich mich gründlich einlaufen und dehnen und mit gut präparierten Beinen ins Rennen gehen. Die letzten 4 Läufe der Saison darf ich nicht verpatzen, wenn ich den 2 Platz in der Cupwertung 2009 nicht vergeigen will.
Gut aufgewärmt und mit einem Powergel versorgt ging es um 14:00 Uhr an den Start. Das Läuferfeld bestand aus Läufern, die über 5km, 10km, 15,7km an den Start gingen. Es war mal wieder schwer einzuschätzen, wer direkte Konkurrenz war und wer nach der ersten oder zweiten Runde Schluss machte. Wie gewohnt ging es zackig zur Sache. Nach 3:46 Minuten war ich an der 1km-Marke. Zeit etwas Tempo herauszunehmen, wenn ich den Lauf überleben wollte. Die Stecke war eine Mischung aus Buddelkasten und Straße. Knöchelhoher Sand und Asphalt wechselten jeweils zur Hälfte einer Runde.
Mich störte das jedoch nicht. Ich war gut drauf und lief die ersten 2 Runden so locker und entspannt wie schon lange nicht mehr.Zwischenzeiten nahm ich auf den mit Schildern markierten 5km-Abschnitten und war mehr als zufrieden mit mir. In Runde 1 brauchte ich 20:47 Minuten, in Runde 2 21:35 Min und in der letzten Runde 22:17 Min. für die 5km-Abschnitte. Die letzte Runde war die Hölle. Die Lockerheit war denn irgendwann weg. Der Sand hatte einiges an Kraft gekostet. Die Konkurrenz holte langsam auf und ich musste wirklich an die Grenze gehen, um nicht doch noch überholt zu werden. Mit 183-er Puls und sehr lauter Atmung “schleppte” ich mich in Ziel. 1:08:09 h gab die Uhr zum Besten. Zwar 2 Minuten schneller als im letzten Jahr machte ich mir doch wenig Hoffnung auf eine Platzierung. Dieses Mal sollte ich mich jedoch irren, denn ich durfte doch noch aufs Treppchen. Platz 3 in der AK M40 ließen mich nach etlichen 4-ten Plätzen jubilieren. Jetzt stehen noch 3 Läufe mit Cupwertung aus. Und denen blicke ich recht zuversichtlich entgegen.
Zahlenkrams:
Distanz: 15.70 km Zeit: 01:08:09
Geschwindigkeit: 13.9 km/h
Pace: 00:04:20/km ≈ 4.3 min/km (?)
Platz 3 AK M40
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Sonntag, Mai 10th, 2009 |
Unverhofftes kommt bekanntlich öfter als Mann (Achtung: kein Schreibfehler) denkt. Mit dem Tod unserer Biene, hatte ich das Kapitel Hund für mich eigentlich abgeschlossen.
Nuja, die Familie tickt da ein wenig anders…
Den Kindern und Frau tAXMAN fehlte Biene, ein Hund, das Drumherum mit ihm sehr. Schon bald wurde das örtliche Tierheim besucht, das Internet bemüht und der arme tAXMAN bearbeitet. Gestern wurde dann schamlos ausgenutzt, dass ich von 100km auf dem Rennrad bis unters Dach mit Glückshormonen gefüllt war. Wirklich sehr geschickt eingefädelt!
Es kam wie es kommen musste. Ich fuhr die Bande nicht nur zum Ort des “Grauens”, nein, ich bezahlte das personifizierte Übel auch noch selbst. Unglaublich! 
Nun ist die Familie tAXMAN um ein Familienmitglied reicher. Lina/Line – bzgl. des Namens wirds noch Streit geben – hat die ganze Familie souverän um den Finger gewickelt. Mit ihrem ruhigen, ausgeglichenen Wesen und der sehr liebenswürdigen Art muss man dieses “kleine”, 16 Wochen alte Hundevieh lieben. Ich will mich ja nicht zu weit aus dem Fenster lehnen, denke aber, dass es ihr bei uns gut gefällt und sie uns, soweit das in der kurzen Zeit möglich ist, als neue Familie akzeptiert hat. Da die Kleene noch alles lernen muss, was Hunde so lernen müssen, wird es hier im Blog sicher noch einiges darüber zu lesen geben. So nun ist hier Schluss, ich muss den Hund erziehenbespielen. 
Erwähnte ich eigentlich, dass Lines/Linas Vater ein Filmstar war? GZSZ-Gucker werden ihn, den Hund Bolle, sicher kennen.
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Montag, Mai 4th, 2009 |
Von wegen ich würde meiner Frau nicht beistehen. Für sie gehe ich über Leichen.
… nur die Zeit für ein paar Aufnahmen muss bleiben.
Das war übrigens eines der wirklich wenigen Exemplare, die uns im Spreewald belästigten. Ich hatte ja mit einer Mückeninvasion gerechnet und mich auch entsprechend gewappnet. Aber so war es nur eine kleine, dafür aber blutige Schlacht. 
PS: Danke fürs Stillhalten! 
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Montag, Mai 4th, 2009 |
Wer in Berlin oder Umgebung aufgewachsen ist, kennt den Spreewald. Als Kind in den Ferien mit Reisbussen hingekarrt, Besucher begleitet… Ich hatte mir irgendwann geschworen, DA niemals wieder hinzufahren. Wie der Zufall es wollte, stammt Frau tAXMAN aus Thüringen und wollte unbedingt auch mal den Spreewald kennen lernen und an einer der berühmt, berüchtigten Kahnfahrten teilnehmen. Und da ich ein netter Mann bin, habe ich meinen Schwur Schwur sein lassen und die allerliebste Familie in den Spreewald begleitet.
Festzustellen ist, dass es bei weitem nicht so schlimm war, wie ich es in Erinnerung hatte. Ganz im Gegenteil, es war toll. Die Landschaft ist beeindruckend, die Gurken sind lecker und unser “Fährmann” erzählte nicht zu viel und nicht zu wenig. Wer also mal in Brandenburg unterwegs ist, sollte sich die Gelegenheit auf einen entspannten Tagesausflug nicht entgehen lassen. Mehr will ich auch gar nicht dazu sagen, ich lasse statt dessen einige Bilder sprechen.
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Montag, April 20th, 2009 |
Tränenreich endete das Wochenende. Unsere Biene (Das Foto rechts habe ich vor einer Woche aufgenommen), die einige aus dem Blog und andere ja auch persönlich kannten, hat gestern zum letzten Mal ihre Runden um unser Haus gedreht. Auf den letzten Kilometern meiner Fahrradtour erreichte mich der Anruf von Frau tAXMAN, dass unsere Biene im Sterben liegt. Mit verweinten Gesichtern öffneten mir die Jungs die Tür. Biene lag im Wohnzimmer auf einer Decke, atmete schwer und hatte Krämpfe im Bauch. Nach 2 Stunden erlöste sie der Tierarzt. In 2 Wochen wäre sie 17 Jahre geworden. Ich bin mir sicher, dass sie ein schönes Hundeleben hatte. Den Kindern, der Familie, mir wird sie fehlen.
Bye!
…
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Montag, März 23rd, 2009 |
Wir Männer sind ja dumm und ohne unsere Frauen hilflos und aufgeschmissen. Lebensunfähig, nicht in der Lage den Alltag zu meistern, ständig verwirrt und auf die Hilfe unserer Frauen angewiesen. Ja, so muss es wohl sein.
Frau tAXMAN verabschiedet sich am Samstag Vormittag gen Thüringen zu einem Geburtstag. Herr tAXMAN, also ich, plant indes Großes für das kurze Alleinwochenende. Die Xbox soll in einem Dauertest auf Herz und Nieren geprüft werden und das mit neuen Reifen versehene Rennrad auf der ersten Ausfahrt getestet werden. Kaum hat Frau tAXMAN mit Kind und Kegel das Haus verlassen, tauchen die ersten Probleme auf. Wo zu Henker sind meine Fahrradjacken? Die Gelbe ist weg und die neue Rote auch. Im “Fahrradschrank” hängen sie nicht. Sie liegen auch nicht im Fach bei den anderen Sportklamotten, nicht zwischen den Laufsachen und auch nicht im Flur an der Garderobe. Ich bin ratlos! Ein Telefonat später dämmerts mir. Frau tAXMAN meinte: “Die Jacke hängt da, wo du sie hingehangen hast. Im Bad am Haken!”.
Ich habe was? Okay, nicht drüber nachdenken, immerhin hängt die Jacke wirklich da. Ich denke auch nicht darüber nach, warum ich meine Jackenärmel auf die Länge der Arme von Frau tAXMAN umgekrempelt habe. Vielmehr ergehe ich mich in schweigsamer Dankbarkeit für den Tipp und die gerettete Ausfahrt.
Einen Tag später, Sonntag, beschließe ich Frau tAXMAN zum Essen einzuladen. Schuhe an, Jacke vom Haken, STOOOOOOP! Mein Portemonnaie ist weg. Nuja, kein Problem. Es muss ja auf dem Esstisch liegen. Die Erinnerung ist frisch. Freitag, also 2 Tage vorher habe ich Frau tAXMAN mit Geld für den Fleischer versorgt und seitdem weder Geld noch Karten benötigt. Das Ding mit dem Geld und den vielen Karten landete nach der Geldausgabe auf dem Esstisch und sollte also da noch liegen. Oder doch im Flur auf der Ablage? Oder in der Jackentasche der Lederjacke? Im Parker? Hinter der Heizung? Unterm Schuhregal? Im Schlafzimmer? In der Küche? Vielleicht auf der Microwelle? Alles Fehlanzeige! Keine Spur dem kleinen schwarzen Ding. Mit der Taschenlampe bewaffnet suche ich inzwischen unter den Schränken. Mir schwant, dass wohl jemand mein Geld und meine Karten geklaut haben muss. Immerhin war am Samstag für eine Stunde die Haustür offen, während der Hund im Garten weilte und ich im Dach die Xbox quälte. Ja, da muss jemand rein sein und meine Kohle geklaut haben.
Mit gequältem Gesicht höre ich mir von Frau tAXMAN an, dass ich doch auf meine Sachen besser aufpassen sollte, sie hätte das Ding jedenfalls nicht gesehen und keine Ahnung wo ich immer mein Zeug vermülle. Immer das Gleiche mit mir. Etwas Ordnung würde alles erleichtern. Nach einer halben Stunde Sucherei, das ganze Haus stand inzwischen auf dem Kopf, hörte ich wie durch Watte Frau tAXMAN den folgenden Satz sagen: “Ich weiß ja nicht ob es was bringt, aber ich schau jetzt einfach mal in meiner Handtasche nach.”
In nur wenigen Augenblicken lagen dutzende Kassenbons, Bonbons, Schlüsseltaschen, Taschentücher und allerhand Frauenkrams auf dem Esstisch. Nachdem der Ballast den Blick auf den Boden der Tasche freigegeben hatte, zauberte Frau tAXMAN meine Geldbörse vom Grund der Tasche. Ich war platt, aber ein Stein fiel mir vom Herzen. Auf meine Frage, wie denn mein Portemonnaie in ihre Tasche gelangt, antwortete sie: “Keine Ahnung wie das da rein kommt! Das wirst du wohl da reingepackt haben!”.

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Mittwoch, März 11th, 2009 |
Die liebe Meg berichtet gerade von den “Problemen” unserer kindlichen Jugendlichen und deren BRAVOurösen Lösungsmöglichkeiten. Wie der Zufall es will, komme ich durch den Junior auch immer häufiger in Kontakt mit den wild pubertierenden 12- und 13-jährigen. Die Erkenntnis, dass auch mein Kind mit aufgeklapptem, laute und schlecht klingende Musik abspielenden Handy durch die Gegend läuft und gerne Sido und Bushido hört hören würden (wenn ich da nicht etwas dagegen hätte) ist irgendwie schon erschütternd.
Das Handy als der Mittelpunkt des Lebens. Mit Kamera muss es sein und mindestens ein Multimediahandy. Der Speicher muss gigantisch sein, das SMS-Kontingent unendlich. Krank finde ich, dass 12-jährige inzwischen mit einem iPhone durch die Gegend dackeln. Das Gerät proppevoll mit Musik, Musik(???), wird bei uns das neu eingerichtet Kinderzimmer gestürmt und Juniors PC mit “lizenzfreier” und natürlich “kostenloser” Musik befüllt. Ein Bewusstsein, was erlaubt und nicht erlaubt ist, was Ärger oder gar Kosten verursachen kann ist nicht zu entdecken. So endete der gestrige Abend mit ernsten Worten, vielen Belehrungen und einer Löschorgie der “jugendlichen” Festplatte. (weiterlesen…)
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